Frankenstein-Linux

Manhattan OS mischt KDE mit Gnome

Manhattan OS ist in einer ersten Betaversion erschienen. Die Linux-Distribution verwendet verschiedene Bauteile aus KDE SC, Gnome, Ubuntu und Linux Mint sowie einer speziellen Programm-Sammlung. Das Frankenstein-Linux soll den Umstieg für Windows-Benutzer erleichtern.

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Kevin McDole hat eine Linux-Distribution zusammengestellt, die das Umsteigen von Windows zu Linux besonders schmackhaft machen soll. Dazu stellte er beispielsweise den KDE-basierten Plasma Desktop mit der Gnome-Schaltzentrale zusammen und erweiterte ihn um den AWN-Window-Navigator. Global-Menu emuliert das unter Mac OS X verwendete globale Menü oben in der Taskleiste.

Das Startmenü fällt ebenfalls aus der Reihe: Statt der Namen der einzelnen Programme bietet es gleich eine Anwendungsbeschreibung, etwa Bildeditor für die Bildbearbeitung Gimp 2.7.1. Für das schnelle Starten namentlich bekannter Anwendungen ist Gnome Do verantwortlich.

Als Internet-Browser steht Googles Chromium zur Verfügung. Außerdem hat McDole den Internettelefonie-Client von Skype hinzugefügt sowie den Chatclient Pidgin, der unter dem Namen Messenger im Startmenü zu finden ist. Beim Start der Live-CD oder nach der Installation kann auch der Client für den Online-Speicherdienst Dropbox installiert werden.

Als Softwareverwaltung hat sich der Entwickler für Mintinstall aus dem Ubuntu-Derivat Mint entschieden. Als Quellen dienen die Ubuntu-basierten Repositories mit ihrer üppigen Softwareauswahl. Damit offenbart Manhattan OS seinen Ubuntu-basierten Unterbau - die aktuelle Version 10.04 liefert die Softwareumgebung und den Linux-Kernel. Die Software stammt teilweise aus den PPA-Repositories von Ubuntu, die meist aktuellere oder gar experimentelle Versionen bieten.

Damit Windows-Benutzer die ein oder andere Software aus der gewohnten Umgebung nutzen können, hat der Entwickler den Windows-API-Nachbau Wine integriert. Als Büroumgebung verwendet Manhattan OS IBMs Bürosuite Lotus Symphony 3 Beta 3.

Manhattan OS Beta 1 steht als als 32-Bit Version auf der Webseite des Projekts zum Download zur Verfügung. Als Hardware-Anforderung gibt der Entwickler eine 1,8 GHz CPU sowie 2 GByte Arbeitsspeicher und eine 3D-fähige Grafikkarte an. Proprietäre Treiber für Grafikkarten mit AMD/ATI- oder Nvidia-Chipsatz bietet Manhattan OS über das Ubuntu-eigene Jockey zur Installation an. Die Live-DVD hat eine Größe von 1,1 GByte.


burzum 31. Jan 2012

* JEDE Distri flegt ihr eigenes Repo - multipliziert die Arbeit * JEDE Distri hat andere...

Media 09. Dez 2010

hmm... sry... Ich würde auch gern mal wissen, welche Designer, so etwas sagen. 1. Ich...

alter Mann 19. Aug 2010

Hui - bin ich hier in einen Glaubenkrieg geraten?? Ich möchte mal einen Vergleich mit des...

Fisch mit Ohren 28. Jul 2010

Als ich weiß ja nicht ob das die Lösung ist. :-) http://de.wikipedia.org/w/index.php...

Buntix 28. Jul 2010

Mit dem Namen wird's in Deutschland bestimmt ein Renner. Man hätte es auch "Bastard OS of...

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