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LHC: Es knallt noch bis 2012

LHC

Es knallt noch bis 2012

Das europäische Kernforschungszentrum Cern hat auf einer Konferenz angekündigt, alle seine Teilchenbeschleuniger 2012 über ein Jahr lang stillzulegen, um die Verbindungen zwischen den supraleitenden Magneten am Large Hadron Collider zu erneuern. Cern-Forscher stellen zudem die Ergebnisse der ersten Teilchenkollisionen vor.

Der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) wird 2012 für Reparaturarbeiten abgeschaltet. Die Arbeiten sollen 12 bis 15 Monate dauern. In dieser Zeit sollen alle Schweißstellen zwischen den supraleitenden Magneten neu gemacht werden, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Science. Eine schadhafte Schweißstelle hatte 2008 einen Unfall ausgelöst, der den LHC über zwei Jahre lahmgelegt hatte.

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Alle Beschleuniger stehen still

Während der Arbeiten werden auch alle anderen Teilchenbeschleuniger des europäischen Kernforschungszentrums Cern still stehen, kündigte Stephen Myers, Chef der Cern-Teilchenbeschleuniger, auf der in Paris stattfindenden Konferenz für Hochenergiephysik, der International Conference on High Energy Physics (ICHEP), an. Er begründete die Maßnahme damit, dass alle verfügbaren Arbeitskräfte am LHC eingesetzt werden sollen. Der LHC genieße höchste Priorität. Das sei auch nichts Neues, sagte Myers: 2005 seien schon einmal alle Beschleuniger zeitweise stillgelegt worden, als Probleme beim Bau des LHC aufgetreten seien.

  • Lage des LHC und der vier Experimente bei Genf (Bild: CERN)
  • Supraleitende Magnete im Tunnel. Die Magnete krümmen den Teilchenstrahl (Foto: CERN)
  • In dem 27 km langen Tunel fahren die Techniker mit dem Fahrrad (Foto: CERN)
  • Test der Magnete (Foto: CERN)
  • Ein Magnet vor dem Einbau (Foto: CERN)
  • Ein Magnet wird in den Tunnel hinabgelassen (Foto: CERN)
  • Die ersten Magnete werden miteinander verbunden (Foto: CERN)
  • Teile des kryogensichen Systems des CERN (Foto: CERN)
  • Montage der supraleitenden Magnete (Foto: CERN)
  • Blick ins Kontrollzentrum, das Gehirn des CERN (Foto: CERN)
  • Das Experiment Atlas (Foto: CERN)
  • Das Experiment Atlas im Bau (Foto: CERN)
  • Das Experiment Atlas im Bau (Foto: CERN)
  • Einer der Detektoren von Atlas (Foto: CERN)
  • Einbau von Elementen des Atlas-Experimentes (Foto: CERN)
  • Muon-Kammer des Atlas. Darin sollen der Weg und die Energie von Muonen registriert werden (Foto: CERN)
  • Kalorimeter von Atlas (Foto: CERN)
  • Das Experiment Atlas im Bau (Foto: CERN)
  • Das Experiment CMS (Foto: CERN)
  • Das Experiment CMS kurz vor der Schließung (Foto: CERN)
  • Das Experiment CMS im Bau (Foto: CERN)
  • Das Experiment CMS im Bau (Foto: CERN)
  • Das Experiment CMS im Bau (Foto: CERN)
  • Das Experiment Alice mit geschlossenen ... (Foto: CERN)
  • ... und offenen Magnettüren (Foto: CERN)
  • Das Experiment Alice im Bau (Foto: CERN)
  • Der Muon-Spektrometer von Alice (Foto: CERN)
  • Spurendriftkammer  von Alice (Foto: CERN)
  • Die Kaverne des LHCb (Foto: CERN)
  • Die Kaverne des CMS im Bau (Foto: CERN)
  • Die Kaverne des Atlas im Bau (Foto: CERN)
  • Simuliertes Higgs-Ereignis: Ein Higgs-Boson entseht aus der Kollision zweier Protonen... (Bild: CERN)
  • ... und zerfällt in Sekundenbruchteilen in vier Muonen (Bild: CERN)
  • Aufbau des Atlas (Bild: CERN)
  • So könnte die Erzeugung eines Schwarzen Loches im Atlas-Experiment aussehen (Bild: CERN)
  • Schwarzes Loch im Atlas: Kritiker fürchten den Weltuntergang (Bild: CERN)
  • Simulation der Registrierung eines Z-Bosons im CMS (Bild: CERN)
  • Simulation der Entstehung und des Zerfalls eines Higgs-Teilchens im Experiment CMS (Bild: CERN)
  • Simulation der Kollision von Bleiionen in Alice (Bild: CERN)
  • Simulation der Kollision von Bleiionen in Alice (Bild: CERN)
  • Simulation eines Ereignisses im Experiment LHCb (Bild: CERN)
  • Rolf-Dieter Heuer, designierter Chef des CERN  (Foto: DESY)
Ein Magnet vor dem Einbau (Foto: CERN)

Derzeit wird der LHC nur mit halber Kraft betrieben, um die Schweißstellen nicht zu überlasten. Das bedeutet, die Teilchenstrahlen werden mit einer Energie von 3,5 Teraelektronenvolt (TeV) auf die Reise geschickt. Ausgelegt ist der LHC ursprünglich für eine Energie von 7 TeV pro Strahl. Bevor der Beschleuniger mit voller Kraft betrieben wird, müssen erst die Verbindungen zwischen Magneten neu gemacht werden.

Wertvolle Ergebnisse

Doch schon die Kollisionen mit halber Kraft, die erstmals im März 2010 stattfanden, bescherten den Forschern wertvolle Ergebnisse, die sie auf der ICHEP vorstellten. So entdeckten sie diverse Teilchen wieder und verifizierten so das Standardmodell der Elementarteilchenphysik.

"Wir haben 'alte Freunde' aus der Welt der Elementarteilchen wiederentdeckt. Das zeigt, dass die Experimente des LHC auf dem besten Wege sind, in neue Gebiete vorzustoßen", kommentierte Cern-Chef Rolf-Dieter Heuer. "Offenbar funktioniert das Standardmodell so, wie wir es erwartet haben. Jetzt ist es an der Natur, uns etwas Neues zu zeigen."

Auf der Suche nach Higgs

Der LHC ist der derzeit leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger der Welt. Von dort durchgeführten Experimenten versprechen sich die Teilchenphysiker grundlegende Erkenntnisse über das Universum. Ein wichtiges Ziel ist der Nachweis des Higgs-Bosons. Benannt ist es nach dem schottischen Physiker Peter Higgs, der die Existenz dieses subatomaren Teilchens in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts vorhergesagt hatte. Bislang konnte es jedoch noch nicht nachgewiesen werden. Die Teilchenphysiker messen diesem Teilchen eine große Bedeutung bei. Mit seiner Hilfe wollen sie erklären, woher Elementarteilchen ihre Masse bekommen.

Allerdings gibt es auch Kritiker, die befürchten, die Experimente am LHC könnten den Weltuntergang auslösen. Bei den Teilchenkollisionen könnten schwarze Löcher entstehen, die die Erde zerstören würden, begründen sie ihre Ansicht. Eine in Zürich lebende Deutsche hatte deshalb mehrfach versucht durchzusetzen, dass die Bundesregierung die Versuche am LHC stoppt. Das Bundesverfassungsgericht hielt aber das von der Klägerin heraufbeschworene Weltuntergangsszenario für unbegründet und wies die Klage ab.


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spanther 31. Jul 2010

lol xD Ja ok, aber die stellen ja auch dann wirklich eher ne Randgruppe dar xD

elgooG 28. Jul 2010

Ein schwarzes Loch ist doch kein Mülleimer? Reicht es den nicht, das die Menschen ihren...

ichbins 28. Jul 2010

Und sie bekommen noch mehr Öl und Gas einem Kahn, der gegen ein Ölförderschacht gedümpelt...

ichbins 28. Jul 2010

...und...kannst du das was ändern? Nein?! Na gut dann gehn wir halt wieder unserer Wege...

PC-Zerstörer 27. Jul 2010

war ja klar dass einer so nen scheiss schreibt...



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