Währungsschwankungen
Amazon verfehlt die Analystenerwartungen
Das Online-Kaufhaus Amazon kann den Gewinn zwar um 45 Prozent steigern, bleibt aber weit unter den Erwartungen der Börsenexperten. Auch für das laufende Quartal ist der Ausblick vorsichtig.
Amazon litt im zweiten Quartal 2010 unter der Dollarstärke. Der weltgrößte E-Commerce-Konzern verfehlte die Erwartungen der Analysten. Auch der Ausblick blieb unter den Prognosen.
Amazon erzielte einen Gewinn von 207 Millionen US-Dollar (45 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 142 Millionen US-Dollar (32 Cent pro Aktie) verbucht. Der Umsatz stieg um 41 Prozent auf 6,57 Milliarden US-Dollar.
Die Analysten wollten einen weit höheren Gewinn von 53 Cent pro Aktie sehen. Beim Umsatz lagen die Prognosen jedoch nur bei 6,54 Milliarden US-Dollar.
Der operative Gewinn kletterte um 71 Prozent auf 270 Millionen US-Dollar. Auch hier hatten die Analysten mit 320 Millionen US-Dollar sehr viel mehr erwartet.
"Wir konzentrieren uns weiter voll auf unsere Kundschaft", sagte Amazon-Konzernchef Jeff Bezos. Der Premiumlieferservice Amazon Prime gehe bereits ins fünfte Jahr, die Amazon Web Services würde zunehmend angenommen und der E-Book-Reader Kindle bleibe das meistverkaufte Produkt.
In dieser Woche berichtete der Konzern, dass Amazon.com erstmals mehr E-Books als gedruckte gebundene Bücher absetzten konnte. Kindle-Bücher lassen sich auf dem Kindle, Kindle DX, verschiedenen Smartphone-Plattformen, dem iPad, dem Mac und dem PC lesen.
Im laufenden dritten Quartal erwartet Amazon einen Umsatz im Bereich von 6,9 Milliarden US-Dollar bis 7,6 Milliarden US-Dollar. Die Analysten errechneten 7,16 Milliarden Dollar für das Quartal. Der operative Gewinn soll bei 210 Millionen US-Dollar bis 310 Millionen US-Dollar liegen. Die Analysten prognostizierten jedoch einen operativen Gewinn von 361 Millionen US-Dollar.






ich habs durch premiumversand heute erhalten
*facepalm* Bis gerade eben dachte ich, ich hätte nicht die fähigkeit zum fremdschämen...
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