Abo
  • Services:
Anzeige

Windows-Sicherheitslücke

BSI warnt, Microsoft fixt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor der gefährlichen Sicherheitslücke in Windows in Verbindung mit Verknüpfungen. Die bereits ausgenutzte Lücke erfordert Workarounds, die Microsoft als einfach zu bedienendes Fix it anbietet.

Eine gefährliche Sicherheitslücke in Windows in Verbindung mit Verknüpfungen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf den Plan gerufen. Ursprünglich wurde die Sicherheitslücke nur durch gezielte Angriffe mit dem Stuxnet-Wurm ausgenutzt, der mittlerweile auch andere Ziele trifft. Das Unangenehme an der Sicherheitslücke ist der Umstand, dass normale Abwehrmaßnahmen wie vorsichtiger Umgang oder ein Virenscanner nicht immer greifen. Es reicht, einen infizierten Datenträger oder ein Netzlaufwerk anzuschauen, um Opfer eines Angriffs zu werden. Autostart oder ein Klick sind nicht notwendig.

Anzeige

Das BSI empfiehlt Privatnutzern, die Vorschläge von Microsoft umzusetzen, um sich zu schützen. Unter Mitigating Factors und Workarounds listet Microsoft Gegenmaßnahmen.

Wer mit der Windows-Registry nicht gern arbeitet, kann auf Microsofts Webseite ein Fix it herunterladen. Das beseitigt zwar nicht die Sicherheitslücke, aber zumindest die Möglichkeit, das nach wie vor vorhandene Problem auszunutzen. Auch das Trennen in einen Administrator-Benutzerkonto und einen Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten hilft bei der Abwehr.

Der Fix-it-Workaround hat sichtbare Folgen auf den Nutzer. Anschließend werden die Icons zu allen Verknüpfungen nicht mehr geladen. Stattdessen gibt es nur die Platzhalterbilder, die unter anderem in der Taskleiste, auf dem Desktop und im Startmenü anstelle der Icons gezeigt werden.

Ein großer Angriff mit Hilfe der Sicherheitslücke ist bisher ausgeblieben. Es ist allerdings Proof-of-Concept-Code unterwegs, der demonstriert, wie die Lücke ausgenutzt werden kann. Für Autoren von Schadsoftware ist das hilfreich. Das BSI erwartet daher Angriffe über das Internet oder per E-Mail.

Microsoft arbeitet an einem Patch. Ein Zeitplan ist aber noch nicht veröffentlicht worden.


eye home zur Startseite
Kredo 30. Jul 2010

Ihr seid aber lax. Ich frage mich was es kostet, wenn sich die Schadsoftware in eurem...

Sicherheitsbeau... 23. Jul 2010

Das war halt der erstbeste Link bei Google. Ist heise (c't) besser? http://www.heise.de...

Dep_pen_Fän_ger 22. Jul 2010

Noch so ein Depp... wer sagt dass das Problem nur bei Win2k besteht?

Der den Duden... 22. Jul 2010

Abwarten, das kommt noch. Anglizismen wie z.B. „E-Mail" oder „Airback" stehen da ja auch...

Himmerlarschund... 22. Jul 2010

Das ist nicht wahr!!!! Windows ist das sicherste!!!! Dafür gibt es schließlich die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  2. über Hays, Frankfurt
  3. über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Stuttgart
  4. DEKOBACK GmbH, Reichartshausen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8, Der Marsianer, London Has Fallen, Kingsman, Avatar)
  2. (Rabattcode: MB10)
  3. 37,99€ (nur für kurze Zeit!)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation
  3. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes


  1. Smartphone-Hersteller

    Hugo Barra verlässt Xiaomi

  2. Nach Hack

    US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Yahoo

  3. Prozessoren

    Termin für Kaby Lake-X und Details zu den Kaby-Lake-Xeons

  4. Ex-Cyanogenmod

    LineageOS startet mit fünf unterstützten Smartphones

  5. Torment - Tides of Numenera angespielt

    Der schnellste Respawn aller Zeiten

  6. Samsung zum Galaxy Note 7

    Schuld waren die Akkus

  7. Automute

    Stummschalten beim Ausstöpseln der Kopfhörer

  8. Neue Hardwaregeneration

    Tesla-Autopilot 2.0 nur bis 72 km/h aktiv

  9. Digitale Assistenten

    LG hat für das G6 mit Google und Amazon verhandelt

  10. Instant Tethering

    Googles automatischer WLAN-Hotspot



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Donald Trump: Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
Donald Trump
Ein unsicherer Deal für die IT-Branche
  1. USA Amazon will 100.000 neue Vollzeitstellen schaffen
  2. Trump auf Pressekonferenz "Die USA werden von jedem gehackt"
  3. US-Wahl US-Geheimdienste warnten Trump vor Erpressung durch Russland

Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Die Woche im Video B/ow the Wh:st/e!
  2. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

  1. Re: Fassungslos

    ArthurDaley | 11:31

  2. von CM 13 auf Lineage OS

    Blackhazard | 11:31

  3. Bitte bringt nicht zwei Welten durcheinander

    Truster | 11:30

  4. Re: hat jetzt mittlerweile jedes aktuelle Handy...

    Poison Nuke | 11:29

  5. Re: Manipulative Bildauswahl

    Trollversteher | 11:28


  1. 11:40

  2. 11:00

  3. 10:45

  4. 10:30

  5. 10:00

  6. 08:36

  7. 07:26

  8. 07:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel