Garmin Asus Nüvifone A50

Navigationssmartphone mit Android für 481 Euro bei O2 (U.)

O2 verkauft ab sofort das Nüvifone A50 von Garmin-Asus. Ursprünglich sollte das Android-Smartphone mit dem Schwerpunkt auf Navigationsfunktionen im Mai 2010 auf den Markt kommen. Das Gerät bringt europäisches Kartenmaterial und eine veränderte Android-Bedienung.

Anzeige

Das Nüvifone A50 besitzt nicht den typischen Android-Startbildschirm, sondern die von Garmin-Asus entwickelte Oberfläche Breeze. Drei große Bildschirmknöpfe erlauben den Zugriff auf die Telefonfunktionen, auf die Navigation und auf Google Maps. Eine schmale, scrollbare Leiste enthält die übrigen auf dem Mobiltelefon enthaltenen Applikationen. Das Nüvifone A50 nutzt das mittlerweile veraltete Android 1.6. Ob oder wann ein Update auf Android 2.2 erscheint, ist nicht bekannt.

Das Gerät wird mit vorinstalliertem Kartenmaterial für Europa ausgeliefert. Es ist also keine Datenverbindung erforderlich, um unterwegs zu navigieren. Vor allem im Ausland würden sonst schnell hohe Roaminggebühren für die mobile Internetnutzung anfallen. Die Navigationssoftware liefert eine Fußgängernavigation und einen Fahrspurassistenten mit Kreuzungsansicht, wobei Straßenschilder und Kreuzungen fotorealistisch erscheinen.

Das Mobiltelefon besitzt einen 3,5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln. Eine Hardware-Tastatur gibt es nicht, so dass alle Eingaben über den Bildschirm vorgenommen werden müssen. Das Gerät besitzt zur Bedienung die vier typischen Android-Knöpfe.

Der RAM-Speicher fasst 256 MByte und es stehen 4 GByte Flash-Speicher zur Verfügung. Der Flash-Speicher enthält auch das Kartenmaterial. Darüber hinaus gibt es einen Micro-SD-Card-Steckplatz. Für Schnappschüsse steht eine 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus bereit und das UMTS-Smartphone beherrscht HSDPA mit einer Bandbreite von bis zu 7,2 MBit/s, WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.0.

Das Nüvifone A50 misst 115,3 x 62,3 x 12,85 mm und wiegt 137 Gramm. Die Akkulaufzeiten liegen nur unvollständig vor. So wird eine maximale Sprechzeit von lediglich 3 Stunden versprochen. Allerdings ist nicht bekannt, ob dieser Wert im GSM- oder UMTS-Betrieb erreicht wird. Im Bereitschaftsmodus muss der 1.150-mAh-Lithium-Ionen-Akku wieder nach rund 10 Tagen aufgeladen werden.

Das Nüvifone A50 von Garmin-Asus ist ab sofort bei O2 zum Preis von 481 Euro zu haben. Wie bei O2 üblich, kann das Gerät mittels O2 My Handy über einen zinslosen Ratenkauf erworben werden. Dann muss einmalig 1 Euro bezahlt werden und dann 20 Euro pro Monat für zwei Jahre. Noch im Mai 2010 hieß es, dass das Nüvifone A50 erst im August 2010 kommt. Nun ist das Gerät nach der Verzögerung ein paar Tage früher zu haben.

Schon in der Vergangenheit hatten immer wieder neue Verzögerungen bei den Smartphones von Garmin-Asus für Schlagzeilen gesorgt. Erst wurde der Marktstart der ersten Geräte vom ersten Halbjahr 2009 auf das zweite Halbjahr 2009 verschoben, dann wurde im September 2009 ein Nüvifone-Marktstart für Deutschland komplett abgesagt.

Nachtrag vom 22. Juli 2010, 10:47 Uhr:

Wie O2 auf Nachfrage von Golem.de erklärte, wird es das Nüvifone A50 von Garmin-Asus ab Freitag, den 23. Juli 2010, in den O2-Shops geben.


Name Egal. 23. Jul 2010

1) wurde schon beantwortet 2) Welches Routenprofil hast du den benutzt? Ich nutze immer...

asdfgh 21. Jul 2010

Wozu sollte man so ein Gerät kaufen? Es ist ein 08/15 Snapdragon mit dem gleichen GPS...

NüviAuch 21. Jul 2010

Ne echt hier is nix.

Kommentieren




Anzeige
  1. Administrator Datenbanksysteme (m/w)
    DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH, Baden-Baden
  2. Software-Entwickler/in (Java oder PHP)
    iVentureCapital.com GmbH, Hamburg
  3. (Junior) IT-Consultant (m/w)
    Tangram TeleOffice GmbH, Herrenberg
  4. IT Ingenieur/-in Fachgebiet Desktop Basic
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32

  2. Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19

  5. Kommentare: 128 | letzter Beitrag 04:57 Uhr

Mehr


  1. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  2. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  3. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  4. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  6. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  7. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  8. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  9. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  10. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Urheberrechtsverletzungen: Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index
Urheberrechtsverletzungen
Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index

Google erweitert seinen Transparenzbericht und zeigt ab sofort auch, wer wie viele Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen bei Google stellt. Ganz oben auf der Liste steht Microsoft.

  1. Suchmaschine Google Search 2.0 für das iPhone mit neuer Oberfläche
  2. Einlenken oder zahlen EU-Kommission gibt Google letzte Chance
  3. China sagt Ja Google darf Motorola kaufen

Energy Harvesting: Strom aus dem Teelicht
Energy Harvesting
Strom aus dem Teelicht

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

  1. Energy Harvesting Viren in der Schuhsohle liefern Strom fürs Smartphone
  2. Saubere Energie In New York kommt Strom bald aus der Wasserleitung

IMHO: Warum ich nicht Diablo 3 spiele
IMHO
Warum ich nicht Diablo 3 spiele

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

  1. IMHO Bitte aufwachen, Hollywood!
  2. IMHO Die Cebit verpufft in der Wolke

Zum Artikel