Freie Flash-Alternative

Lightspark 0.4.2 veröffentlicht

Der freie Flash-Player Nachbau Lightspark ist in der stabilen Version 0.4.2 erschienen. Die aktuelle Version funktioniert auch in Googles Chrome-Browser. Die in der Vorabversion noch fehlerhafte Synchronisierung zwischen Bild und Ton wurde weitgehend korrigiert.

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Die aktuelle Version spielt Youtube-Videos ab, die mit H.264 kodiert sind. Dazu verwendet der freie Flash-Player Actionscript 3. Mit Flash-Videos kommt der Player bislang noch nicht klar. In der bevorstehenden Version 0.4.3 sollen solche Inhalte aber an den freien Flash-Nachbau Gnash weitergegeben werden. Zusätzlich hat Pignotti an der SSE2-Unterstützung gearbeitet, um Videos flüssiger abzuspielen. Lightspark 0.4.2 bietet eine Schnittstelle zum Audio-Framework Pulseaudio, die fehlerhafte Synchronisierung zwischen Bild und Ton wurde weitgehend repariert.

Der freie Flash-Player bietet eine Schriftenauswahl über Fontconfig. Zudem wurde das Firefox-Plugin aktualisiert und kann über die OOPP-Schnittstelle (Out-of-Process-Plugin) gestartet werden. Bei einem Absturz des Plugins läuft der Browser damit weiter.

Offizielle Spezifikationen genutzt

Bei der Entwicklung von Lightspark nutzte Pignotti die von Adobe veröffentlichte Spezifikation des Dateiformats SWF und verzichtete komplett auf Reverse-Engineering. Seine Implementierung soll effizient sein, sowohl auf aktueller als auch auf zukünftiger Hardware.

So nutzt Lightspark OpenGL zum schnellen Rendern von Geometrie- und Videoframes. Effekte sollen sich später mit Hilfe von Shadern realisieren lassen, werden aber derzeit noch nicht unterstützt. Die Videodarstellung mittels OpenGL-Texturen sei zwar etwas langsamer als über XVideo, erlaube es aber, jede Form von Overlay- und Transformationseffekt zu verwenden, die Flash unterstützt.

Darüber hinaus soll Lightspark eine fast vollständige Unterstützung für Actionscript 3.0 bieten, der mit Flash 9 eingeführten Version von Adobes Scriptsprache, die auch in den aktuellen Flash-Versionen verwendet wird. Dabei verfügt Lightspark sowohl über einen Interpreter als auch eine JIT-Engine auf Basis von LLVM, schreibt Pignotti. Ältere Actionscript-Varianten unterstützt Lightspark nicht.

Zum Testen stellt Pignotti Lightspark als Firefox- oder Chrome-Plugin zur Verfügung und bietet fertige Pakete für Ubuntu an. Der Quellcode findet sich bei Launchpad.


ssssssssssssssss 22. Jul 2010

also das wär der erste punkt auf den ich achten würde, wenn ich einen flashplayer bauen...

Sibille 22. Jul 2010

"Die aktuelle Version spielt Youtube-Videos ab, die mit H.264 kodiert sind. Dazu...

bämm 22. Jul 2010

ist doch nett. quasi ein troll, der sich für's trollen entschuldigt.

bämm 22. Jul 2010

und damit ist das teil eben kein echter flashplayer. es ist nur ein flash-h264-videoplayer.

bämm 22. Jul 2010

usb vs. firewire? noch ist für etwas fettere datenübertragungen firewire der standard...

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