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Suchmaschine BlekkoMit Slashtags gegen SEO und Google
Suchanfragen sollen bei Blekko künftig mit Hilfe dieser Slashtags eingeschränkt werden. Sie werden mit einem Schrägstrich (Slash) an die Suchanfrage gehängt, beispielsweise /date, /people, /health oder /satire. Die Slashtags wirken wie Filter, die die zu durchsuchenden Seiten einschränken. Es werden bei einer Suche also nur die für das jeweilige Slashtag relevanten Websites durchsucht, beschreibt Blekko-Chef Rich Skrenta. Blekko bietet von Hause aus einige hundert Slashtags an, will es Nutzern aber zugleich erlauben, eigene Slashtags samt der dahinter liegenden Websites zu definieren. Da letztendlich manuell vorgefiltert wird, welche Websites zu berücksichtigen sind, sollen es reine SEO-Projekte (Search Engine Optimization) schwer haben. Manche Anbieter generierten täglich automatisch hunderte von Webseiten, um dadurch ihre Position in Suchmaschinen zu verbessern, erläutert Blekkos Marketingchef Michael Markson. Darüber hinaus will sich Blekko in einem weiteren Aspekt deutlich von Google abgrenzen: Transparenz. Alle Daten zu Crawl-Vorgängen und dem Ranking will Blekko offenlegen. Die Suchmaschine will Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen Nutzer herausfinden können, welche Faktoren das Ranking der eigenen Seite wie beeinflussen. Ausprobiert werden kann Blekko derzeit noch nicht, es läuft lediglich ein geschlossener Betatest. In etwa sechs Wochen soll Blekko für die Allgemeinheit geöffnet werden. Einige Eindrücke aus der Beta finden sich bei Techcrunch. Finanziert wird die von Grund auf neu gebaute Suchmaschine von U.S. Venture Partners, CMEA Capital und anderen, die zusammen knapp 20 Millionen US-Dollar in Blekko investiert haben. (ji)
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