So sammelt Apple Standortdaten

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In Apples Antwort heißt es außerdem, dass die veränderten Datenschutzbestimmungen auch für andere Apple-Produkte gelten. Neben Mac OS ab der Version 10.6 ist das Safari. Apple machte keine Angaben dazu, wie dabei die Zustimmung zu den neuen Datenschutzbestimmungen eingeholt wird. Sowohl im Betriebssystem als auch im Browser sollen sich die Standortdienste ein- oder abschalten lassen. Sobald eine Applikation oder eine Webseite das erste Mal Standortdaten anfordert, erscheint eine Abfrage. Erst wenn diese bestätigt werde, würden die Ortungsinformationen an die Webseite oder die Applikation weitergeleitet.

Geräte mit iPhone OS 1.1.3 bis 3.1 erhalten die Standortdaten noch von Google und Skyhook Wireless. Dazu werden Informationen zu Mobilfunkzellen und WLAN-Hotspots in anonymisierter Form an Google und Skyhook Wireless weitergeleitet.

Apple pflegt eine eigene Datenbank mit Standortdaten

Erst mit dem Erscheinen von iPhone OS 3.2 nutzt Apple eine eigene Datenbank für Standortdaten. Die von Apple gepflegte Datenbank enthält Informationen zu den Positionen von Mobilfunkzellen sowie bekannten WLAN-Hotspots. Zur Fütterung der Datenbank sammelt das Apple-Gerät bei aktivierter Standortbestimmung beständig die Daten von Mobilfunkzellen und WLAN-Hotspots in Verbindung mit den GPS-Daten.

Diese werden dann alle zwölf Stunden über eine WLAN-Verbindung an Apple übermittelt und sollen sich keinem bestimmten Nutzer oder Gerät zuordnen lassen. Falls dann keine WLAN-Verbindung genutzt wird, wird der Datentransfer pausiert, bis eine WLAN-Verbindung besteht. Informationen zu den verwendeten WLAN-Hotspots werden auch an Apple übermittelt, wenn Standortfunktionen in Mac OS oder Safari verwendet werden. Apple machte keine Angaben dazu, wie lange diese Informationen gespeichert werden.

Standortinformationen sammelt Apple auch für die neue Werbeplattform iAd, speichert diese allerdings nicht. Stattdessen werden diese Daten in eine fünfstellige Zahl umgewandelt, die sich weder einem Nutzer noch einem Gerät zuordnen lassen soll. Diese Zahl werde nicht an Partnerunternehmen weitergegeben, beteuert Apple. Stattdessen entscheide Apple anhand der Zahl, welche Werbung für den Kunden passend sei und zeige diese an.

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Tantalus 22. Jul 2010

Und deshalb soll man sich bei Apple *nicht* aufregen? oO Oder anders gesagt: Nur, weil...

Trollversteher 22. Jul 2010

Hehe, so sieht's wohl aus ;-)

Trollversteher 22. Jul 2010

Natürlich geht es um das OS, sobald es die Möglichkeit bietet, ohne Wissen des Users auf...

parteisekretär 22. Jul 2010

Grob gesagt um ein Partei gründen zu können, braucht am erst einmal ca. 400 Mitglieder...

ärgermer 21. Jul 2010

Änder doch wöchentlich die MAC, am besten zu einer dir bekannten die 10 km weiter weg...

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Stefan Jung / 20. Jul 2010

Datenschutz im Visier: heute Apple!



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