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Antennagate: Kostenlose iPhone-Hüllen und ein Update

Antennagate

Kostenlose iPhone-Hüllen und ein Update

Mit kostenlosen Schutzhüllen und dem kürzlich veröffentlichten Update von iOS 4 will Apple das Problem mit der Antenne des iPhone 4 lösen. Apple-Chef Jobs nennt das Ganze Antennagate.

Das Problem betrifft nicht nur das iPhone, so Apple. Eigene Untersuchungen hätten ergeben, dass beispielsweise der Blackberry Bold 9700, das HTC Droid Eris und Samsungs Omnia 2 das gleiche Verhalten zeigen. Die Balkenanzeigen, die nicht standardisiert sind, gehen deutlich zurück, wenn das Telefon auf bestimmte Art und Weise gehalten wird. Telefone seien nun einmal nicht perfekt, so Steve Jobs. Und auch Apple nicht. Das iPhone 4 habe das Problem nur besonders deutlich gemacht, indem ein falscher Algorithmus für die Balkenanzeige verwendet wurde. Diesen hat Apple mit dem Update auf iOS 4.0.1 ausgetauscht. Die Regeln der Physik könne man aber noch nicht umgehen, so Jobs.

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Video: The iPhone Antenna Song

Zwar verliere das iPhone 4 viele Balken in der Anzeige wenn es falsch gehalten wird, grundsätzlich aber sei der Empfang mit dem iPhone 4 sehr gut. Die Zahl der Beschwerden über das Antennenproblem sei darüber hinaus gering. Nur 0,55 Prozent der Kunden hätten sich deswegen an Apple gewandt. Ähnliches gelte für die Zahl der Rückläufer: Die Quote liegt bei 1,7 Prozent. Zum Vergleich, beim iPhone 3GS lag sie bei 6 Prozent und damit laut Apple unter dem Marktdurchschnitt.

Die Zahl der abgebrochen Gespräche im AT&T-Netz liege beim iPhone 4 höher als beim iPhone 3GS, räumt Jobs ein. Genaue Zahlen dürfe er nicht nennen, aber der Unterschied liege bei weniger als 1 zusätzlichem Verbindungsabbruch auf 100 Anrufe gerechnet, verglichen mit dem iPhone 3GS. Das kann eine Steigerung von 0,1 auf 1,0 bedeuten, oder von 10 auf 10,1, sagt also wenig aus. Jobs vermutet, der Unterschied ist darauf zurückzuführen, dass es für das iPhone 4 zum Start noch nicht so viele Hüllen zu kaufen gab, wie einst bei Start des iPhone 3GS, das in die Hüllen des Vorgängers passte.

  • iPhone 4 mit einer LED neben der Kamera
  • Unten befinden sich Mikrofon, Lautsprecher und der Anschluss für das iPod-Kabel. Auch ein VGA-Ausgang liegt auf diesem Anschluss auf.
  • Das iPhone 4 ist dünner als das 3GS (links). Trotzdem fühlt sich das 3GS dank der abgerundeten Kanten dünner an.
  • Der normale Sim-Kartenhalter passt nicht mehr.
  • Das iPhone 4 akzeptiert nur noch Micro-SIMs. Die kann sich der Nutzer aber zurechtschneiden.
  • iPhone 4 und darunter das iPhone 3GS
  • Die Lautstärkeregler sind nicht mehr in Form einer Wippe, sondern als einzelne Knöpfe vorhanden.
  • Kratzfestes Äußeres
  • Kleine Kamera neben dem Lautsprecher für Videotelefonie
  • Geschrumpft: Das Netzteil ist kleiner.
  • Das Display ist scharf.
  • Das rechte Display (iPhone 4) zeigt mehr Details auf kleinem Raum, ...
  • ... spiegelt aber genauso wie der Vorgänger.
  • Nebeneinander: 3GS links und 4 rechts.
  • Als Screenshot: Die folgenden Bilder haben die Dimensionen 960 x 640 und werden auf dem kleinen 3,5-Zoll-Display des iPhones angezeigt.
  • Kameraansicht: Links die Blitzkontrolle, rechts die Möglichkeit, auf die Frontkamera umzuschalten.
  • Facetime in iOS4. Nur aktiv auf einem iPhone 4.
  • Schön zu sehen: Die Schrift ist gut, das Album-Artwork ist hingegen nicht gut genug. Da kann auch iOS 4 nichts machen.
  • Ansicht eines Albums
  • Ansicht eines abgespielten Songs inklusive Liedtext
  • TV-Ausgangsoptionen im iOS 4
  • High-Res- und Low-Res-Icons. Wer genau hinsieht, bemerkt den Unterschied.
  • Weitere Icons: Vor allem das Amazon- und Deutsche-Bank-Symbol sind erkennbar schlechter.
  • Flight Control ohne iPhone-4-Anpassung, aber auf dem iPhone 4
  • Mit Anpassung auf dem iPhone 4
  • Die folgenden Beispielfotos sind in voller Auflösung abgelegt...
  • ... und, wenn nicht anders beschrieben, automatisch belichtet worden.
  • Hier wurde manuell eingegriffen.
  • Digitaler Zoom liefert keine guten Bilder.
  • Am Oranienplatz in Berlin
  • Diplomatenviertel. Gut zu sehen sind die Lichtreflexionen.
  • Zoofenster im Bau
  • Potsdam
  • Potsdam
  • Heftige Lensflares
  • Lensflares: Vor allem der rote Punkt stört.
  • Ohne direkte Sonne existiert das Problem mit den Lensflares nicht.
  • Automatische Belichtung
  • Erster Versuch, die Belichtung zu manipulieren.
  • Zweiter Versuch
  • Automatische Belichtung
  • Rauschen auf dem iPhone 4: Das Bild sieht nicht gut aus...
  • ... ist im Vergleich zum iPhone 3GS hier deutlich besser.
  • Apples iMovie-App ist eine der ersten, die ausschließlich mit dem iPhone 4 funktioniert.
  • Lokalisierungsabfrage in iMovie
  • Auswahl eines Grundthemas
  • Medien können aus der Bibliothek und von der Kamera übernommen werden.
  • Auswahl bereits gespeicherter Videos
  • Das Projekt...
  • ... und die Export-Optionen.
  • Bilderauswahl
  • Musikauswahl
  • Audio- und Videospur sowie die Voransicht
  • Übergänge können eingestellt werden.
  • Ein Übergang
  • Clipmanipulation
  • Clipmanipulation
  • Clipeigenschaften
  • Clips lassen sich per Drag & Drop umsortieren.
Nebeneinander: 3GS links und 4 rechts.

Jobs stellt klar: Es gibt ein Problem, das aber betreffe nur eine sehr geringe Zahl an Kunden. Das Medienecho sei dramatisch übertrieben. Dennoch werde sich Apple allen Kunden annehmen. Die Veröffentlichung von iOS 4.0.1 mit dem korrigierten Algorithmus ist der erste Schritt.

Zudem verschenkt Apple an alle Käufer des iPhone 4 eine Hülle, die normalerweise 29 US-Dollar kostet. Sie soll das Problem abmildern, heißt es in diversen Berichten. Da Apple selbst nicht genug Hüllen herstellen kann, wird Kunden auch angeboten andere Hüllen zu wählen. Bereits gekaufte Hüllen werden nur erstattet, wenn sie von Apple stammen. Das Programm läuft bis 30. September 2010 und startet in der nächsten Woche. Wer dennoch unzufrieden sei, könne sein unbeschädigtes iPhone 4 zurückgeben.

Darüber hinaus räumte Jobs ein Problem mit dem Annäherungssensor des iPhone 4 ein, das mit dem nächsten iOS-Update behoben werden soll. Mit der Auslieferung des weißen iPhone 4 will Apple Ende Juli 2010 beginnen, allerdings auch dann nur in begrenzten Stückzahlen. Das Schwarze wurde in den ersten drei Wochen mehr als 3 Millionen mal verkauft.

Eingeleitet hat Apple seine Pressekonferenz zum Antennagate im Übrigen mit dem Video zum "iPhone Antenna Song".


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tille1 09. Aug 2010

Äh, Ich erinnere mich an die A-Klasse und das Elchtestproblem. Mercedes hatte alle...

Klaro kater 27. Jul 2010

Ja, das ist fettabweisend. Dicken Leuten springt das Gerät *zack* aus den Fingern! Nur...

Was solls 27. Jul 2010

Das hier ist gelebte Demokratie und Meinungsfreiheit! Besser als Golem kann man es nicht...

palsys 20. Jul 2010

Nokia und Co waren mehrere jahrelang nicht in der Lage ein handy zu bauen, welche Otto...

Themenstarter 20. Jul 2010

damit das iphone auch 1000 meter unter der erde vollen empfang anzeigt :-)))))))



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