Quests der langen Wege
Zwar gibt es tatsächlich zahllose sammelbare und nutzbare Items, darunter unterschiedliche Waffen und Angriffe. Dass der Spieler immer mehr Erfahrungspunkte hinzugewinnt, sorgt aber nur eingeschränkt für erweiterte spielerische Möglichkeiten - etwa die Fähigkeit, neue Waffen zu nutzen. Die Quests klingen zwar lustig, sind spielerisch aber sehr traditionell und teils etwas antiquiert - etwa wenn immer wieder weite Wege zurückgelegt und ähnliche Dinge geholt werden müssen.
Gelungen ist dafür der Koopmodus, der es einem Mitspieler ermöglicht, jederzeit einzusteigen und sich am Plündern und Schlagen zu beteiligen. Zwar besitzt der Mitspieler kaum Möglichkeiten, auch seinen Charakter auszubauen, zu zweit ist der Unterhaltungswert der Dialoge und abstrusen Figuren trotzdem noch etwas höher.
Deathspank ist nur im Playstation Network (PSN) und auf Xbox Live Arcade erschienen und kostet umgerechnet jeweils knapp 15 Euro. Eine spätere PC-Version gilt als wahrscheinlich, ist bisher aber nicht bestätigt.
Fazit
Vom Monkey-Island- und Diablo-Vergleich sollten sich Spieler nicht blenden lassen: Weder erreichen Story und Humor die Klasse des Adventures, noch kommt das Spielprinzip und der Tiefgang dem RPG-Vorzeigetitel wirklich nahe. Gute Unterhaltung zum günstigen Preis bietet Deathspank trotzdem: Hier darf der Spieler etwas mehr als zehn Stunden lang eine Welt durchstreifen, die dank ihrer witzigen Figuren und der flotten Dialoge einen Besuch wert ist.
| Spieletest Deathspank: Helden wie in Monkey Island, Prügel wie in Diablo |







Das Spiel ist komplett in Englisch und es gibt keine deutschen Untertitel. Man sollte...
Hey, das ist mal ein guter Tipp. Direkt mal antesten...!
Cool wird es auch für Steam geben? Müsste die Portierung nicht schnell vorangehen da man...
Wenn du nicht zu dämlich wärst, die Autoren verschiedener Posts auseinander zu halten...
entweder "..immer noch nicht älter.." oder "..immer noch jünger.." ne :-P
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