E-Postbrief: Post startet De-Mail-Konkurrenten

E-Postbrief

Post startet De-Mail-Konkurrenten

Die Deutsche Post beginnt heute mit der Registrierung von Adressen für ihren De-Mail-Konkurrenten E-Postbrief. Interessierte können sich eine E-Postbrief-Adresse mit ihrem Namen und Vornamen reservieren lassen. Der Preis für einen E-Postbrief soll bei 55 Cent liegen.

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Verbindlich, vertraulich und verlässlich soll er sein, der E-Postbrief der Deutschen Post. Er steht in Konkurrenz zum De-Mail-Projekt, an dem unter anderem die Telekom und United Internet arbeiten. Die Post hatte im Rahmen des Projekts Brief im Internet den Start des E-Postbrief auf der Cebit für Juli 2010 angekündigt.

Der E-Postbrief kann sowohl elektronisch als auch klassisch per Postbote zugestellt werden. Wie bei De-Mail soll sich der Kunde zunächst unter Vorlage seines Personalausweises bei der Post registrieren. In der Startphase erhalten User nach der Namensreservierung einen Freischaltcode per Brief zugesandt. Damit will die Post zu Beginn für eine gleichmäßige Auslastung der Systeme sorgen und eine Überlastungen verhindern. Ab November soll dieser Zwischenschritt wegfallen.

Die Anmeldung ans Postfach wird durch ein Passwort in Kombination mit einer Handy-TAN gesichert. Das bedeutet, dass dem Nutzer bei der Anmeldung per SMS eine TAN auf sein Handy geschickt wird, die er zusätzlich zum Passwort eingeben muss.

Automatische Verschlüsselung

Die Inhalte des E-Postbrief werden automatisch verschlüsselt, einschließlich der mitgesendeten Dateianhänge. Das entsprechende Portal unter epost.de soll es erlauben, bestehende E-Mail-Konten einzubinden. Es bietet sogar eine Faxfunktion. So sollen Nutzer des E-Postbrief ihre gesamte Kommunikation in einem Portal erledigen können. Mail-Clients auf dem Rechner oder Handy des Nutzers sind bislang wie bei der Konkurrenz nicht vorgesehen.

Verfügt der Empfänger eines E-Postbrief nicht über einen elektronischen Briefkasten, druckt die Deutsche Post das Schreiben aus und stellt es per Boten zu. Optional kann der E-Postbrief auch als elektronisches oder klassisches Einschreiben versandt werden.

Zusatzdienste für Geschäftskunden und öffentliche Verwaltung

Für Geschäftskunden bietet die Post zudem Scan- und Druckdienstleistungen an, speziell für die öffentliche Verwaltung gibt es die sogenannte E-Poststelle: Sie bietet Schnittstellen zu Dokumentenmanagement-, E-Mail-, Fax- und Workflowsystemen und gleichzeitig die klassischen Funktionen einer Poststelle, wie Posteingangs- und Postausgangsbearbeitung.

55 Cent für einen elektronischen E-Postbrief

Abgerechnet wird der E-Postbrief über ein Guthabenkonto. Der Versand eines E-Postbreifs schlägt mit 55 Cent zu Buche, entspricht also dem Porto eines normalen Briefs. Die Nutzer können wählen, ob ihr Brief elektronisch an ein anderes E-Postbrief-Konto zugestellt wird oder von der Deutschen Post ausgedruckt und per Briefträger zugestellt wird. Der Preis bleibt der gleiche. Zusatzleistungen wie Einschreiben werden extra abgerechnet.

Die De-Mail-Konkurrenz wird voraussichtlich günstiger. Eine gedruckte und per Briefpost ausgelieferte De-Mail soll bei 1&1 54 Cent kosten, eine elektronische zugestellt allerdings nur etwa 15 Cent.

Lottoschein per E-Postbrief abgeben

Mehrere Unternehmen sind zum Start des E-Postbrief mit dabei, darunter der ADAC, einige Versicherungen und Lotto. So wird es künftig möglich sein, Lottospielscheine per E-Postbrief auf elektronischem Wege abzugeben. Zusätzliche Kosten, neben der Spiel- und Bearbeitungsgebühr, sollen dafür nicht anfallen. SAP plant, den E-Postbrief an seine Personalmanagement-Software SAP ERP HCM anzubinden.


E-Mail Anbieter und E-Mail Dienste : Vergleiche, News und Trends / 19. Jul 2010

Der E-Postbrief ist da – die rechtsverbindliche E-Mail der Deutschen Post (epost.de)

Caschys Blog / 14. Jul 2010

IT-weblog / 14. Jul 2010

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