iTunes App Store

Neue Betrugsfälle

Die Betrügereien im App Store gehen weiter. Wieder sind auffällig viele Anwendungen eines offenbar chinesischen Entwicklers verkauft worden - teilweise mehrfach an nichtsahnende Apple-Kunden.

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Diesmal waren es Apps von WiiSHii Network, einem offenbar chinesischen Anbieter, dessen Reiseführer für chinesische Städte in den iTunes-Verkaufscharts plötzlich weit oben standen. Die Käufe erfolgten wieder über iTunes-Konten, deren Zugangsdaten sich die Betrüger beschafft hatten. Die vermutlich gephishten Zugangsdaten - nicht nur von US-Bürgern - sollen in chinesischen Foren zum Verkauf angeboten worden sein.

Gegenüber Ars Technica gab ein betroffener Apple-Kunde an, über seinen iTunes-Account seien ohne sein Wissen 34 Apps im Wert von insgesamt rund 170 US-Dollar gekauft worden. Dabei handelte es sich größtenteils um Reiseführer von WiiSHii.

App-Farmen als Risiko

Das überrascht nicht, denn Thenextweb, dem als erstes die ungewöhnlichen Verkaufsmuster im App Store auffielen, hatte WiiSHii Network bereits als betrügerische "App Farm" gelistet. Bereits am 5. Juli 2010 waren Thenextweb drei Fälle bekannt geworden, in denen WiiSHii-Apps plötzlich auf der Rechnung auftauchten.

Darüber hinaus sollen auch die Entwickler Charismaist und Storm8 auf unerklärlichen iTunes-Rechnungen aufgetaucht sein - wobei World-War-Entwickler Storm8 sich offenbar im TNW-Forum zu Wort meldete und versprach, selbst weder Accounts zu hacken noch unerlaubt In-App-Verkäufe abzuwickeln.

Als zumindest verdächtig stufte Thenextweb auch Brighthouse Labs ein, deren über 4.500 kostenpflichtige Apps im Grunde wertlos seien. Die bei den bisherigen Fällen gemeldeten Schäden sollen bei 100 bis 1.400 US-Dollar pro betroffenem Account liegen.

Apple gegen die Betrüger

Zwar ist derzeit noch nicht sicher, dass hinter den Käufen über gehackte Accounts auch jeweils die Anbieter der gekauften Apps stecken. Wenn allerdings Kontaktdetails fehlen oder falsch sind und zudem Links auf Support-Webseiten ins Leere laufen, dann liegt diese Vermutung zumindest nahe.

Von Apple gab es bisher nur ein Statement und eine Reaktion auf das betrügerische Einkaufsverhalten bei Apps eines Thuat Nguyen, der mittlerweile samt seiner Anwendungen aus dem iTunes-App-Store entfernt wurde. Apple schränkte ein, dass es sich nur um ein kleines Problem handle. Betroffen gewesen seien etwa 400 der 150 Millionen iTunes-Nutzer.

Dass das Problem mit App Farmen gravierender ist, als Apple bisher offiziell zugegeben hat, zeigt auch eine nicht mehr abrufbare Stellenbeschreibung des Herstellers. Apple suchte noch einige Tage vor der ersten Welle von Berichten über Betrugsfälle nach einem "iTunes Fraud Prevention Specialist".


meneken 13. Jul 2010

du hast es nicht verstanden trolli

Trollfeeder 13. Jul 2010

Falsch, ein Virus kann auch durch den Anwender gestartet werden die Klassifizierung als...

Trollfeeder 13. Jul 2010

In Sachen Arroganz und Hochnäsigkeit? Apple hat immer ein Nischendasein geführt, früher...

Trollfeeder 13. Jul 2010

Ja, nur das ich bei Windows Mobile nicht auf diesen einen Shop angewiesen bin, sondern...

hm... 13. Jul 2010

.. DAS würde im Gegenzug bedeuten daß Apple sich vorbehält welche Beträge sie auszahlen...

Kommentieren


Entwicklerblog.at.tf / 12. Jul 2010

Im iTunes App Store gibt’s Probleme



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