Pamap

Sensoren helfen bei körperlicher Ertüchtigung

Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das Senioren bei körperlichen Aktivitäten überwachen und ihnen beim Fitnesstraining helfen soll. Die Sensoren erfassen die Bewegungen, die der Träger durchführt, und das System korrigiert ihn, wenn er bei einer Übung beispielsweise einen Fehler macht.

Anzeige

Körperliche Fitness ist besonders im Alter wichtig. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Physical Activity Monitoring for Aging People (Pamap, etwa: Überwachung körperlicher Aktivitäten für ältere Menschen) entwickeln Wissenschaftler verschiedener Forschungseinrichtungen, darunter auch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), ein System, das ältere Menschen beim Sport oder bei der Rehabilitation unterstützen soll.

Sensoren erfassen Bewegungen

Das System besteht aus einer Reihe von Sensoren, die der Nutzer an Armen und Beinen sowie am Brustkorb anbringt. Die Sensoren erfassen die Bewegungen, die der Nutzer macht. Ist das Pamap-System richtig kalibriert, kann es die Körperhaltung bestimmen, indem es die Sensordaten mit einem biomechanischen Modell des Körpers vergleicht, das beschreibt, wie sich die Extremitäten und Gelenke des Körpers bewegen können.

Es kann dabei zwischen verschiedenen Bewegungsformen unterscheiden. Es erkennt beispielsweise, ob der Nutzer geht, läuft oder Fahrrad fährt, ob er im Garten arbeitet, staubsaugt oder bügelt. Es kann sogar feststellen, ob er ganz normal geht oder ob er Nordic Walking betreibt.

Körperliche Aktivitäten überwachen

Das System erfüllt einen doppelten Zweck: Zum einen soll es den Nutzer bei seinen körperlichen Aktivitäten im Alltag überwachen und darauf achten, dass er sich etwa bei der Hausarbeit nicht überanstrengt. Zum anderen soll es ihn gezielt bei Leibesübungen unterstützen. Dazu schaut sich der Nutzer auf dem Fernseher oder dem Computer an, wie die Übungen durchgeführt werden. Das System zählt dabei mit, wie viele Wiederholungen er schafft, leitet ihn an, wenn er etwas falsch macht, oder macht ihn darauf aufmerksam, wenn er sich zu viel zumutet.

Die von den Sensoren erfassten Daten werden in einer elektronischen Krankenakte festgehalten. Der Nutzer, seine Familie, das Betreuungspersonal oder der Arzt können sie online einsehen. So kann der Nutzer etwa selbst erkennen, wann er sich im Tagesverlauf zu sehr angestrengt hat. Der Arzt kann anhand der Daten erkennen, wie eine Behandlung verläuft. Zudem kann er mit dem Nutzer über das Internet Kontakt aufnehmen und ihn beraten. "Mit der Unterstützung des Pamap-Systems können Senioren ihre Gesundheit und Lebensqualität eigenständig und in ihrer gewohnten Umgebung verbessern", erklärt Didier Stricker vom DFKI die Vorteile des Systems.


Lummi 06. Jul 2010

Wenn ich manchmal durchs Fitnessstudio gehe bin ich teilweise schon sehr erstaunt wie...

yellyfish 06. Jul 2010

eine völlig neue dimension eröffnet sich ;-)))

die thesen 06. Jul 2010

Für Golf gibt es sowas als Mechanik. Da steht man wohl drin und wird ggf. geführt oder...

Kommentieren




Anzeige
  1. Qualitätsmanager Softwareentwicklung (m/w)
    Giesecke & Devrient, München
  2. IT-System Engineer (m/w) – Microsoft Backoffice Technologie
    InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, Burgkirchen
  3. Web Developer (m/w)
    traffego GmbH, Langen
  4. Software Engineer (m/w)
    Lear Corporation GmbH & Co. KG, Böblingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32

  2. Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19

  5. Kommentare: 128 | letzter Beitrag 04:57 Uhr

Mehr


  1. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  2. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  3. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  4. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  6. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  7. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  8. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  9. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  10. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


The Elder Scrolls 5 Skyrim: Update für Kämpfe hoch zu Ross
The Elder Scrolls 5 Skyrim
Update für Kämpfe hoch zu Ross

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

  1. Skyrim unterstützt Kinect Der Drachenschrei ins Mikrofon
  2. The Elder Scrolls 5 Patch 1.5 macht Skyrim schöner
  3. Selbstbau-VR Skyrim mit Videobrille, Headtracker und Kinect

PGP vs. Geheimdienste: "PGP ist weiterhin sicher"
PGP vs. Geheimdienste
"PGP ist weiterhin sicher"

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

  1. Bundesregierung Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
  2. Mobilfunk Achtung, Eltern lesen mit!
  3. Überwachungskameras Aldi-Manager zoomten Kundinnen unter den Rock

Schadsoftware: Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen
Schadsoftware
Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen

14.000 Android-Nutzer weltweit haben sich eine gefälschte Angry-Birds-App heruntergeladen, die beim Öffnen eine 15 Pfund teure Kurznachricht per SMS verschickt. Der Dienstleister, dessen Kontrolle versagte, muss das Geld nun zurückzahlen und 50.000 Pfund Strafe zahlen.

  1. Rovio Angry Birds rasen mit Kimi durch Monaco
  2. Rovio Eine Milliarde Angry Birds
  3. Rovio Entertainment 48 Millionen Euro Gewinn mit Angry Birds

Zum Artikel