Hybridmail

Briefpost per E-Mail wird billiger als Standardporto

United Internet startet Hybridmail, um Briefe per E-Mail zu verschicken. Der Dienst kostet inklusive Druck, Kuvert, Porto und Zustellung 54 Cent. Auch die Deutsche Post wird den E-Postbrief wahrscheinlich billiger als 55 Cent machen.

Anzeige

United Internet startet mit einem Kampfpreis in den Markt für Hybridmail. Der Dienst, mit dem Briefe per E-Mail verschickt werden können, ist inklusive Druck, Kuvert, Porto und Zustellung für 54 Cent erhältlich, gab das Unternehmen bekannt. Dafür kann der Kunde maximal eine DIN-A4-Seite in Schwarz-Weiß ausdrucken lassen. Längere Briefe und Extras kosten mehr.

United Internet, DSL-Vermarkter, Webhoster und Webmailer, setzt dabei auf seine Marken Gmx und Web.de. Diese kooperieren mit dem Hybridmail-Anbieter Edipost und IAB/Francotyp-Postalia. Edipost bietet Hybridmail bereits an, jedoch ab 82 Cent pro Brief. Dabei kann der Brief entweder online im Texteditor auf der Webseite des Unternehmens geschrieben werden, oder der Kunde lädt eine Software auf seinen Rechner, die einen eigenen Edipost-Druckertreiber auf dem Rechner installiert.

Web.de-Sprecher Michael d'Aguiar sagte Golem.de über die technische Seite der Zusammenarbeit: "Wir haben das im ersten Schritt über die Login-Zentralen eingebunden." In einigen Wochen findet sich die Hybridmail-Funktionalität im Postfach der Webmaildienste vom United Internet. Sie haben nach eigenen Angaben zusammen über 25 Millionen E-Mail-Nutzer.

Der Versand der Briefe soll über die Partner von Edipost und IAB/Francotyp-Postalia laufen, die auf den jeweils billigsten Briefzusteller setzen. Dies können TNT und der Mail-Alliance-Briefdienst, aber auch die Deutsche Post sein, sagte d'Aguiar. Zielgruppe sind kleine Firmen, Vereine und Privatkunden. Im Spätsommer 2010 will United Internet über die Marke 1&1 auch kleine und mittelständische Firmen für das Angebot gewinnen, so der Sprecher.

Auch die Deutsche Post plant einen Hybridbrief. Das Postunternehmen beginnt am 14. Juli 2010 mit der Vorstellung des neuen Produkts. Wie die Tageszeitung Die Welt aus Unternehmenskreisen berichtet, soll der Preis des E-Postbriefs ebenfalls unter dem Normalporto von 55 Cent liegen. Bereits im ersten Jahr will die Post eine Million Nutzer gewinnen und verspricht sich einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe. Ein Sprecher der Deutschen Post hat Golem.de gesagt, dass dies "reine Spekulation" sei.

  1. 1
  2. 2

dh etwas 27. Aug 2010

d.h. keine Unterschrift mehr von nöten?

sdf dasf 07. Jul 2010

Und wo bitte soll dann noch der Vorteil liegen? Wenn beide Seiten online sind, dann...

Linux- und... 07. Jul 2010

Genau deswegen habe auch ich keinen Tintenstrahler mehr, auch mir ist der Laserdrucker...

Raub-EMailer 07. Jul 2010

Wird dann die normale gute alte Email dann zur Raub-Email, wenn das Produkt nicht...

P. iefke 06. Jul 2010

GMX ist als Maildienst indiskutabel (mieses Interface, Werbung, Spam), aber wer weiß, ob...

Kommentieren


Internet und Co. / 25. Nov 2010

Nebenwirkungen inbegriffen

IT-weblog / 06. Jul 2010

DE-Mail? Ohne mich!



Anzeige
  1. IT-System-Administrator (m/w)
    Endress+Hauser Conducta Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik mbH & Co. KG, Gerlingen, Waldheim bei Dresden, Groß-Umstadt bei Darmstadt
  2. Testmanager / Teamleiter für Verbundtests von Werkzeugketten (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)
  4. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 197 | letzter Beitrag 20:47 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 20:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Paypal: Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren
Paypal
Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

Zahlenden Nutzern der im Juni 2011 geschlossenen Filmplattform Kino.to drohen dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge Strafverfahren. Rechtsanwalt Udo Vetter befürchtet sogar Hausdurchsuchungen, "wenn die Strafverfolger sich auf glattes Parkett begeben". Noch im Februar 2012 will die GVU zudem gegen den Kino.to-Nachfolger Kinox.to Strafanzeige erstatten.

  1. Kino.to-Prozess Kein Unterschied zwischen Streaming und Herunterladen
  2. Kino.to Drei Jahre Haft wegen Links auf illegale Filmkopien
  3. Kino.to Haftstrafe wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung

Club-Mate: Hack fürs Hirn
Club-Mate
Hack fürs Hirn

Es sprudelt, schäumt und schmeckt - nicht jedem. Macht nichts: Club-Mate ist Kult und aus der Hackerkultur nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kommen konnte, erzählt das Buch Hackerbrause.

  1. Retro-Gnome Cinnamon 1.2 stabilisiert API und Desktop
  2. Linux Mint Cinnamon wird wohl Standarddesktop
  3. 28C3 Hacker hinter feindlichen Linien

Desktop-Roadmap: Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor
Desktop-Roadmap
Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor

Mozilla hat seine Roadmap für die Desktopversion von Firefox aktualisiert und plant demnach für 2012 zahlreiche Neuerungen. Firefox bekommt ein Login, soll als Metro-Version für Windows 8 umgesetzt werden, Nutzer besser vor Tracking schützen und schneller werden.

  1. Browser Firefox 10.0.1 bringt Fehlerkorrekturen
  2. Firefox Neue Seite für neue Tabs
  3. Firefox Updates in aller Stille

Zum Artikel