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iPad: taz nicht mehr als iBook

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taz nicht mehr als iBook

Die Berliner Tageszeitung taz stellt ihre iBook-Ausgabe ein. Apples Buchshop ist für den Verkauf von Tageszeitungen nicht geeignet und Apple sieht derzeit auch keine Möglichkeit, dies zu ändern.

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Die taz gehört zu den deutschen Tageszeitungen, die am stärksten mit dem elektronischen Publizieren experimentieren. Die Zeitung steht Abonnenten beispielsweise seit längerem als elektronisches Buch im E-Book-Format zum Download bereit. Am 7. Juni 2010 startete die taz dann mit dem Verkauf von Einzelausgaben über Apples iBook-Store zum Preis von 99 Cent.

Am 11. Juni 2010 übernahm die taz mit ihrem Angebot Platz eins in den Charts der meistgekauften Bücher im iBook-Store. Doch das Angebot lief nicht rund: Von Beginn an gab es Probleme, die abends gegen 22 Uhr fertiggestellte neue Ausgabe schnell genug in den Verkauf zu bringen: "Es dauerte stets mehrere Tage, bis eine hochgeladene Ausgabe in den virtuellen Bücherregalen gelandet war."

Mangels Hilfestellung von Apple griff die taz zur Selbsthilfe und aktualisierte einfach den Inhalt der schon im Verkauf befindlichen Ausgabe, was ohne Zeitverzögerung möglich war.

Der Trick hatte allerdings zwei unangenehme Nebeneffekte, heißt es im taz-Blog: In den Metadaten der Ausgabe stand die ganze Zeit über weiter das Datum vom 7. Juni 2010, obwohl der Inhalt aktualisiert wurde. Die taz löste dies mit einem großen Wasserzeichen auf dem Cover, das so das aktuelle Datum zeigt.

Das zweite Problem aber ließ sich nicht lösen: Die taz konnte auf diesem Weg nur einmal gekauft werden, danach war ein Laden nicht mehr möglich, da das System davon ausging, dass der Käufer dieses "Buch" schon hat.

Zwar zeigte sich Apple erfreut über die kreativen Ideen der taz, sah aber keine Möglichkeit, bei der Lösung der Probleme zu helfen: Eine Verkürzung der Zeit zwischen Upload und Verkaufsstellung sei nicht möglich, der iBook-Store nicht für den Verkauf von Tageszeitungen gedacht.

So zog die taz die Konsequenz, die iBook-Fassung der Zeitung einzustellen, nachdem in der letzten Woche immerhin 860 Exemplare auf diesem Weg verkauft wurden. Dafür gibt es die taz seit einigen Tagen auch im Mobi-Format, das für Lesegeräte wie den Kindle, aber auch für Geräte von Palm oder Blackberry geeignet ist. Eine Testausgabe kann unter taz.de heruntergeladen werden. Noch in diesem Sommer soll auch der Kauf digitaler Einzelausgaben wieder möglich werden. Bis dahin stehen die digitalen Ausgaben der Zeitung in Form eines Monatsabos zur Verfügung.


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morgenpest 01. Jul 2010

Mit dieser Fehleinschätzung stehst Du ausserhalb des braunen Lagers aber ziemlich...

Daruul 01. Jul 2010

Dein Kindle frisst aber nur fürs Kindle aufbereitere Printwerke, das im deutschen...

QQQ 30. Jun 2010

Neckermann?

Daruul 30. Jun 2010

Die taz bietet schon das digiabo an, da bekommt man für 10€ im Monat die jeweils aktuelle...

Anonymer Nutzer 30. Jun 2010

Also ich hätte an der Stelle ein Bookmark direkt in den Download Bereich und meine...

Kommentieren


myGadgetBlog / 30. Jun 2010

taz jetzt auch im mobipocket Format

Blogs optimieren / 30. Jun 2010

Die Zeitung auf dem iPad: taz gibt auf



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