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EU-Kommission: Noch immer kein Wettbewerb beim Sprachroaming

EU-Kommission

Noch immer kein Wettbewerb beim Sprachroaming

Die EU-Kommission konnte durch ihr Eingreifen zwar eine Preissenkung beim Sprachroaming erreichen, aber es gibt keine Tarife, die deutlich unter den EU-Höchstpreisen liegen. Beim Datenroaming hat dagegen ein Wettbewerb eingesetzt und die Nutzung legte um 40 Prozent zu.

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Das Eingreifen der EU-Kommission in die Preise für Roamingdienste in Europa hat nicht zu mehr Wettbewerb auf dem Markt geführt. Das ergab ein heute veröffentlichter Zwischenbericht der EU. "Seit 2005 sind die Kosten für Roaminganrufe zwischen EU-Mitgliedstaaten um über 70 Prozent und versandte SMS um 60 Prozent zurückgegangen", heißt es in dem EU-Bericht. Dennoch würden den Verbrauchern noch immer keine Tarife angeboten, die deutlich unter den EU-Höchstpreisen lägen. Der Wettbewerb auf dem EU-Roamingmarkt sei noch nicht stark genug, um den Verbrauchern mehr Auswahl und bessere Preise zu bieten.

Die zuständige EU-Kommissarin erklärte: "Auch drei Jahre nach dem Inkrafttreten der Vorschriften liegen die Endkundenpreise der meisten Betreiber noch immer dicht an den verbindlichen Preisobergrenzen."

Mit den ab 1. Juli 2010 geltenden Preisen darf EU-weit ein ausgehender Roaminganruf nur noch 39 Cent pro Minute plus Mehrwertsteuer kosten. Letztlich soll der Unterschied zwischen Roaming- und Inlandstarifen bis 2015 ganz verschwinden, so die Planung. Die Entgelte, die die Betreiber für Datenroamingdienste untereinander abrechnen, werden von 1 Euro auf 80 Cent pro Megabyte im Upload und Download gesenkt.

Beim Datenroaming seien die Vorleistungsentgelte dagegen deutlich unter den EU-Höchstpreis von 1 Euro pro Megabyte für Upload und Download gefallen. Ende 2009 rechneten die Betreiber untereinander durchschnittlich 55 Cent pro Megabyte ab. Die mittleren Verbraucherpreise sanken von 3,62 Euro, die noch Anfang 2009 verlangt wurden, bis Ende 2009 auf 2,66 Euro pro Megabyte, berichtet die EU-Kommission.

Die Mobilfunkkunden reagieren auf die Preissenkung mit einer stärkeren SMS-Nutzung. So wurden nach der Einführung des EU-weiten SMS-Höchstpreises 20 Prozent mehr SMS verschickt. Bei Datenroamingdiensten war 2009 ein Zuwachs von mehr als 40 Prozent zu verzeichnen.


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Golum 30. Jun 2010

Das sind Journalisten und keine Grafiker... Wobei sicher jemand im Boot gewesen wäre der...

loe 29. Jun 2010

T-Com gehört die letzte Meile und vermietet die an die Mitbewerber. Die Kosten für das...

a_utor 29. Jun 2010

Hirn einschalten hätte es wohl auch getan. Die glauben doch nicht wirklich dass Vodafone...

Paule 29. Jun 2010

In USA hat man wirklich nur einen einzelnen Netzbetreiber der überall anbietet. In EU...

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