Plastic Logic

Wo bleibt der Que Pro Reader?

Das britisch-amerikanische Unternehmen Plastic Logic hat seinen Kunden mitgeteilt, dass die vorbestellten E-Book-Reader Que Pro Reader nicht wie angekündigt dieser Tage ausgeliefert werden können. War es das mit dem Que Pro Reader?

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Hat sich Plastic Logic von seinem E-Book-Reader verabschiedet? Das britisch-amerikanische Unternehmen hat Kunden, die das Gerät vorbestellt hatten, benachrichtigt, das Gerät sei nicht verfügbar, berichtet das US-Technologiemagazin Wired.

Auslieferung schon einmal verschoben

Auf der CES hatte Plastic Logic seinen Que Pro Reader vorgestellt und als Auslieferungstermin April 2010 genannt. Im März verschob Plastic Logic den Termin in den Sommer. Nun erhielten US-Kunden, die das Gerät vorbestellt hatten, eine Mail, in der Plastic Logic schreibt, der Que Pro Reader werde nicht wie geplant am 24. Juni ausgeliefert. Deshalb habe das automatische Buchungssystem die Bestellung storniert. Plastic Logic nimmt auch keine Bestellungen mehr für das Gerät an. Ein Liefertermin ist auf der Seite nicht mehr zu finden.

Der Hersteller sagte Wired, es handele sich lediglich um eine Verzögerung. Die Entwickler müssten noch letzte Hand an den Que Pro Reader anlegen. Das Unternehmen wolle das Gerät jedoch so bald wie möglich auf den Markt bringen.

E-Book-Reader für Geschäftskunden

Der Que Pro Reader war in erster Linie für Geschäftskunden gedacht. So sollte er neben den üblichen E-Book-Formaten auch eine Reihe von Office-Dateiformaten darstellen. Außerdem sollte er - in Anlehnung an Zeitschriften und Magazine - so groß wie eine A4-Seite (21,58 x 27,94 cm) sein. Der Bildschirm sollte eine Diagonale von rund 27 cm (knapp 10,5 Zoll) haben und wäre damit größer als der von Amazons Kindle DX und als der von Apples iPad.

Anders als beim Tablet wäre er jedoch nur mit ein Schwarz-Weiß-Display mit acht Graustufen und einer Auflösung von 944 x 1.264 Pixeln ausgestattet gewesen. Weiterer Nachteil des Que Pro ist der Preis: Das Gerät sollte mit 4 GByte Speicher 650, das Modell mit 8 GByte Speicher 800 US-Dollar kosten. Das iPad gibt es ab 500 US-Dollar. Amazon bietet den Kindle DX für knapp 500 US-Dollar an.

Tablet gegen E-Book-Reader

Apple hat mit seinem iPad, das auch als E-Book-Reader genutzt werden soll, die Karten auf dem E-Book-Markt neu gemischt. Die Verlage nutzten Apples Auftreten auf dem E-Book und handelten bessere Konditionen mit den E-Book-Shops aus. Aber auch die Geräteanbieter sind in Zugzwang geraten: Amazon-Chef Jeff Bezos hatte zwar im Mai noch trotzig verkündet, das Kindle bleibe ein E-Book-Reader und werde nicht zu einem Multifunktionsgerät wie das iPad mutieren. Doch einen Monat später senkte Amazon - ebenso wie Konkurrent Barnes & Noble - die Preise für die Lesegeräte.

Der niederländische E-Book-Reader-Hersteller iRex, eine Philips-Ausgründung, hat kürzlich Insolvenz angemeldet.


gregman 30. Jun 2010

da sieht man mal wieder wer sich informiert und wer nicht... die 4GB Variante hat WLan...

cdg 30. Jun 2010

ich warte auf Pixel Qis Displays Bei den jetzigen Readern hat mich (ein wenig) der...

selber und... 29. Jun 2010

Die meisten Artikel sind kleine Meldungen. Die passen locker auf eine Seite. Und ein Ipad...

thÄ mÄn 29. Jun 2010

Und du anscheinend ein echter Golem "Experte".

jifvhrdcghnvg 29. Jun 2010

Sowas wollte ich auch vermerken. Daher hänge ich mich mal mit an den thread dran.

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