Zeitungsverleger

Google greift systematisch unsere Inhalte ab

Auf dem Medienforum.nrw hat ein Vertreter der Zeitungsverleger Google kritisiert. Der Internetkonzern lebe davon, systematisch die Inhalte der Zeitungen abzugreifen, beklagte Christian Nienhaus von der WAZ.

Anzeige

Die Zeitungsverleger sehen Google zunehmend als Bedrohung. "Unternehmen wie Google leben davon, systematisch unsere Inhalte abzugreifen. Deswegen brauchen wir ein eigenes Leistungsschutzrecht, um unser Eigentum zu schützen", sagte Christian Nienhaus, Chef des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen und Geschäftsführer bei der WAZ heute. Nienhaus sprach auf dem Medienforum.nrw.

Das Urheberrecht aus dem Jahr 1965 sei nicht geeignet, die durch das Internet veränderte Wirklichkeit in diesem Bereich abzubilden. Dringend geboten sei darum ein eigenes Schutzrecht für Presseverlage, sagte er.

Gestern hatten die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger ihre Vorstellungen zum Leistungsschutzrecht im Bundesjustizministerium dargelegt. Ziel des Leistungsschutzrechts ist es nach ihren Vorstellungen, die Inhalte von Zeitungen und Zeitschriften vor dem gewerblichen Zugriff Dritter im Internet zu schützen. So steht es in einer gemeinsamen Erklärung. Die private Nutzung und das Zitieren sollen demnach auch in Zukunft erlaubt sein. "Wir treten lediglich für den legitimen Schutz der von Verlagen erbrachten organisatorischen, finanziellen und weiteren verlegerischen Leistungen ein", so der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hatte kürzlich in einer Rede klargestellt, dass es im Dritten Korb der Urheberrechtsreform ein Leistungsschutzrecht für Verleger geben soll. Dies werde noch in dieser Legislaturperiode kommen. Die Verleger sollten sich aber davon keine finanziellen Wunder erhoffen, denn ein Schutzrecht könne nicht die nötigen Strukturveränderungen des Marktes ersetzen. Ein Linkverbot, das sich Springer und Burda gewünscht hätten, werde es nicht geben, so Leutheusser-Schnarrenberger.


Marx, Karl 30. Jun 2010

Richtig, das ist der Hintergedanke. Dargestellt wird es oeffentlich aber anders...

Marx, Karl 30. Jun 2010

Richtig, das ist der Hintergedanke. Dargestellt wird es oeffentlich aber anders...

Björn-Lars Kuhn 30. Jun 2010

Die meisten großen Suchmaschinen wie Google und die kleinen wie Bing oder Yahoo halten...

Zukunftsei 30. Jun 2010

Was machen denn ARD + ZDF? Den sinnfreien Show-Blödsinn der Privaten kopieren, mangels...

ziemlich korrekt 29. Jun 2010

Schreibe ich auch immer. Damit ist man hier aber ziemlich allein. An news.google seinen...

Kommentieren


ComputerBase / 30. Jun 2010

Verleger kritisieren erneut Google



Anzeige
  1. Truck Architekt (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen
  2. (Junior) IT-Consultant (m/w)
    Tangram TeleOffice GmbH, Herrenberg
  3. Informatiker / Fachinformatiker IT Support (m/w)
    CROWN Gabelstapler GmbH & Co. KG, München
  4. IT-Specialist Finanzen (Nationale IT) (m/w)
    ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32

  2. Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19

  5. Kommentare: 128 | letzter Beitrag 04:57 Uhr

Mehr


  1. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  2. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  3. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  4. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  6. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  7. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  8. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  9. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  10. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


The Elder Scrolls 5 Skyrim: Update für Kämpfe hoch zu Ross
The Elder Scrolls 5 Skyrim
Update für Kämpfe hoch zu Ross

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

  1. Skyrim unterstützt Kinect Der Drachenschrei ins Mikrofon
  2. The Elder Scrolls 5 Patch 1.5 macht Skyrim schöner
  3. Selbstbau-VR Skyrim mit Videobrille, Headtracker und Kinect

PGP vs. Geheimdienste: "PGP ist weiterhin sicher"
PGP vs. Geheimdienste
"PGP ist weiterhin sicher"

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

  1. Bundesregierung Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
  2. Mobilfunk Achtung, Eltern lesen mit!
  3. Überwachungskameras Aldi-Manager zoomten Kundinnen unter den Rock

Schadsoftware: Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen
Schadsoftware
Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen

14.000 Android-Nutzer weltweit haben sich eine gefälschte Angry-Birds-App heruntergeladen, die beim Öffnen eine 15 Pfund teure Kurznachricht per SMS verschickt. Der Dienstleister, dessen Kontrolle versagte, muss das Geld nun zurückzahlen und 50.000 Pfund Strafe zahlen.

  1. Rovio Angry Birds rasen mit Kimi durch Monaco
  2. Rovio Eine Milliarde Angry Birds
  3. Rovio Entertainment 48 Millionen Euro Gewinn mit Angry Birds

Zum Artikel