Foxconn: Plant neue LCD-Fabrik für 3,2 Milliarden Euro in China
Foxconn-Partner Sichuan Changhong Electric

Foxconn

Plant neue LCD-Fabrik für 3,2 Milliarden Euro in China

Foxconn plant eine weitere Großinvestition in China. Der taiwanische Auftragshersteller war kürzlich durch eine Serie von Suiziden unter den Arbeitern in Shenzhen zu erheblichen Lohnerhöhungen gezwungen worden. Anschließend war von einem Rückzug aus dem Land die Rede gewesen.

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Foxconn Electronics plant den Bau einer TFT-LCD-Fabrik in China. Für die TFT-LCD-Fertigung mit Technologie der 8,5-Generation in Chengdu in der westchinesischen Provinz Sichuan müssen Investitionen in Höhe von 27,2 Milliarden Yuan (3,2 Milliarden Euro) aufgebracht werden, berichtet die chinesische Wochenzeitung Economic Observer. Dazu will der taiwanische Auftragshersteller ein Gemeinschaftsunternehmen mit der staatseigenen Sichuan Changhong Electric und der lokalen Regierung bilden, hieß es weiter.

Die Regierung müsse dem Projekt erst noch zustimmen, so der Economic Observer weiter. Foxconn wolle als Hauptinvestor auftreten, während die Provinzregierung und Sichuan Changhong Electric über eine Holding Mitspracherechte erhalten.

Sichuan Changhong Electric, ein wichtiger chinesischer Hersteller von Fernsehgeräten, hatte hohe Summen in die Forschung und Entwicklung von Plasmafernsehern investiert. Seit sich LCDs stärker durchsetzen, sucht der Hersteller nach einer Möglichkeit zum Wechsel der Technologieplattform. Foxconn-Chef Terry Gou soll sich im letzten Jahr bereits mit Changhong-Aufsichtsratschef Zhao Yong getroffen haben, um die Zusammenarbeit zu erörtern.

Foxconn ist offenbar auf die billigen Arbeitskräfte in China angewiesen. Das Management der Foxconn-Konzernmutter Hon Hai Precision Industry, das nach erzwungenen Lohnerhöhungen einen Rückzug aus China angekündigt hatte, hatte in den vergangenen Wochen erklärt, sein Engagement in China doch weiter auszubauen. Foxconn werde sowohl in existierende als auch in neue Niederlassungen investieren, so das Unternehmen. In Longhua, Shenzhen, hatte es eine Reihe von Selbsttötungen von Arbeitern gegeben.


Importeur 18. Aug 2010

Das macht mit der Entscheidung der WTO richtig Sinn. Die haben die Einfuhrzölle nach...

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