Project Canvas

BBC will Standard für Internetfernsehen

Die BBC wird sich am Projekt Canvas beteiligen, um einen Standard für Internetfernsehen zu entwickeln. Zuschauer sollen damit am Fernseher auf Internetinhalte zugreifen können, was auch herkömmliche Fernsehinhalte sowie On-Demand-Inhalte umfasst.

Anzeige

Zusammen mit den sechs Partnern Arqiva, BT, Channel 4, Five, ITV und Talk Talk will die BBC im Rahmen des Projekts Canvas einen Standard schaffen, um Internet- und Fernsehinhalte über das Internet auf den Fernseher zu bringen. Der BBC Trust gab jetzt grünes Licht für das Projekt und in 20 Arbeitstagen soll eine erste Kernspezifikation vorgelegt werden.

Eine enge Abstimmung mit den Geräteherstellern soll dafür sorgen, dass spätestens acht Monate nach Fertigstellung der endgültigen Spezifikation entsprechende Geräte wie Set-Top-Boxen auf den Markt kommen.

Der BBC Trust besteht darauf, dass Zuschauer über Canvas immer kostenlosen Zugriff auf die freien Inhalte haben, lediglich für zusätzliche Inhalte dürfen Dritte Geld verlangen. Zudem muss Barrierefreiheit Bestandteil der Kernspezifikation sein.

Die Plattform soll auch anderen Anbietern wie Providern offenstehen, technische Zugangshürden sollen möglichst gering gehalten werden. Plätze im elektronischen Programmführer sollen fair und diskriminierungsfrei vergeben werden. Ähnliches gilt für die Qualitätsanforderungen, die an die Anbieter gestellt werden.

Darüber hinaus deckelt der BBC Trust die Kosten. Sie dürfen das veranschlagte Budget über einen Zeitraum von fünf Jahren um maximal 20 Prozent überschreiten.


Jurastudent 29. Jun 2010

Siehe Melonfarmers: http://www.melonfarmers.co.uk/awcf.htm#Canvas_Stitched_Up_5205

befreiter 29. Jun 2010

Live sieht man es auf der F1 Seite von http://news.bbc.co.uk oder später auch im iPlayer.

Foren idee 28. Jun 2010

Sie machen wenigstens keine jahrelangen herum-verhandlungen auf unsere Kosten aus denen...

/mecki78 28. Jun 2010

"im Rahmen des Projekts Canvas einen Standard schaffen, um Internet- und Fernsehinhalte...

recht hatter 28. Jun 2010

Stimmt das sehe ich auch so. Ihr glaubt doch nicht das die Telekom ihr T-Home angebot...

Kommentieren




Anzeige
  1. IT-Systemspezialist (m/w)
    PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN VVaG, Köln
  2. Spezialist Software Acceptance Test (m/w)
    HARTING KGaA, Espelkamp
  3. Softwareentwickler (m/w)
    DAK-Gesundheit, Bocholt
  4. Lead Engineer (m/w) IT-Dienstleistung Automotive
    Bertrandt Ing.-Büro GmbH Köln, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  2. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  3. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  4. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  5. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  6. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  7. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  8. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  9. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  10. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Zum Artikel