Debian GNU/Linux: Lenny aktualisiert

Debian GNU/Linux

Lenny aktualisiert

Das Debian-Projekt hat das fünfte Update für Debian GNU/Linux 5.0 alias Lenny veröffentlicht. Das Update schließt hauptsächlich Sicherheitslücken und behebt einige andere Probleme.

Anzeige

Wie immer beschränkt sich das Update auf Debian 5.0.5 auf Fehlerkorrekturen, da das Debian-Projekt keine neuen Programmversionen in die stabile Distribution aufnimmt. Das neue Update korrigiert etwa einen Fehler in libjson-ruby, der zuvor für Denial-of-Service-Angriffe (DoS) ausgenutzt werden konnte. Die PDF-Bibliothek Poppler wurde ebenfalls aktualisiert. Zuvor war es durch einen Fehler möglich, über manipulierte PDF-Dateien Code auszuführen. Die aktualisierte Openttd-Version korrigiert Anfälligkeiten für Abstürze und DoS-Angriffe.

Das enthaltene Kernel-Image haben die Entwickler ebenfalls um wichtige Sicherheitsaktualisierungen erweitert. Auch die Unterstützung für zusätzliche Hardware ist hinzugekommen. Auf AMD64- und i386-Plattformen ist es zudem wieder möglich, LILO automatisch auszuführen, wenn ein Kernel-Image hinzukommt, aktualisiert oder entfernt wird. Damit wird sichergestellt, dass das Image korrekt im Bootloader registriert wird. Der enthaltene Debian-Installer wurde ebenfalls aktualisiert.

Alle geänderten Pakete sind im Changelog aufgeführt.

Wer seine Systeme regelmäßig über security.debian.org auf dem aktuellen Stand hält, dessen Installationen sollten bereits den Stand der Version 5.0.5 haben. Vorhandene Installations-CDs oder -DVDs müssen daher nicht weggeschmissen werden. Systeme lassen sich nach der Installation über die Paketverwaltung APT auf den Stand der aktuellen Revision bringen. Aktualisierte Images für Installationsmedien sollten demnächst auf den Servern bereitstehen.


Schnarchnase 29. Jun 2010

Ok, da hast du recht, Abhängigkeiten werden aufgelöst, aber nur eingeschränkt. Die...

sdsd 28. Jun 2010

Ubuntu ist Debian unstable plus ein wenig politure und eyecandy und mit einem...

Dorsai! 28. Jun 2010

Das ist alleine schon dreist, weil die Pakete nicht auf 686 optimiert sind. Entweder...

Kommentieren



Anzeige

  1. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein
  2. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  3. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  4. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  2. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  3. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  4. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4

  5. Tor-Router

    Invizbox will besser sein als die Anonabox

  6. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger

  7. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  8. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt

  9. Rockstar Games

    GTA San Andreas erscheint neu für die Xbox 360

  10. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel