Nanotechnologie

Kohlenstoffröhrchen machen Akku leistungsfähiger

Wissenschaftler haben eine Kathode aus Kohlenstoffnanoröhrchen für einen Akku entwickelt. Der Energiespeicher vereinigt die positiven Eigenschaften eines herkömmlichen Akkus und die eines Kondensators.

Anzeige

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology haben einen Akku mit einer Elektrode aus Nanoröhrchen aus Kohlenstoff gebaut. Dieser Akku speichert so viel elektrische Energie wie ein herkömmlicher Lithium-Ionen Akku und kann diese so schnell bereitstellen wie ein Kondensator.

Das Besondere an dem Akku ist die Kathode: Die Wissenschaftler haben die positive Elektrode schichtweise aus Nanoröhrchen aus Kohlenstoff aufgebaut. Die Nanoröhrchen sind mit zwei verschiedenen organischen Stoffen überzogen, die unterschiedlich elektrisch geladen sind. Die Kathode wird aufgebaut, indem sie abwechselnd mit unterschiedlich geladenen Röhrchen beschichtet wird. Da die Lagen jeweils anders geladen sind, bekommt die Kathode eine hohe Stabilität.

Die Forscher haben einen Akku mit der neuen Kathode und einer Anode aus Lithiumtitanoxid gebaut. Dabei wies der Akku in etwa das Fünffache des Energieertrages eines Kondensators und einen zehnmal höheren Energiedurchsatz eines Lithium-Ionen-Akkus auf, schreiben die Forscher in einem Aufsatz im britischen Fachmagazin Nature. Sie führen diese Werte auf die gute Leitung von Ionen und Elektronen sowie die hohe Lithium-Speicherkapazität auf der Oberfläche der Nanoröhrchen zurück.

Die bisher hergestellten Kathoden sind nur wenige Mikrometer dick. In dieser Ausführung eigneten sie sich vor allem für kleinere, tragbare Geräte. Die Wissenschaftler wollen aber im nächsten Schritt dickere Kathoden bauen. Mit der Kombination aus Hochleistung und schneller Entladung könnten die Akkus dann für Hybrid- oder Elektroautos genutzt werden.


blubb1 24. Jun 2010

Bei 50C kannste dich mit nem Feuerlöscher danebenstellen. Außerdem bricht die Spannung zu...

strahler 24. Jun 2010

Was meiner Meinung nach, immer noch zu bedenken ist: Jetzt ist der Strom zwar "billig...

Trulala 24. Jun 2010

Aber dass mein oder irgendein anderes Smartphone mal so lange durchhalten würde wie vor...

vlad_tepesch 24. Jun 2010

gabs da nicht schon mal einen Artikel darüber? bin mir zumindest ziemlich sicher, sowas...

naja_mal_sehen 24. Jun 2010

Fast jeder hat recht^^ http://www.heise.de/ct/hotline/Notebook-oder-Laptop-316144.html

Kommentieren



Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Tagungstechniker/IT Supporter/IT Techniker (m/w)
    BB onsite GmbH, München
  3. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel