Texterkennung

Google Docs mit OCR

Google hat in seiner Onlinetextverarbeitung "Texte & Tabellen" (Google Docs) nun eine Funktion freigeschaltet, mit der Texte aus hochgeladenen Bildern und PDFs erkannt und in editierbaren Text umgewandelt werden.

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Im Uploaddialog hat der Anwender nun die Wahl, Texte aus PDFs und Bilddateien in "Google Texte & Tabellen"-Dokumente zu konvertieren. Das Google-Docs-API unterstützt die optische Zeichenerkennung (OCR) seit Anfang Oktober 2009. Bei Google Docs selbst war die Texterkennung bislang nur als experimentelle Funktion verfügbar. Programmierer können die Funktion nutzen, um gescannte Texte per Upload zu Google direkt in die Onlinetextverarbeitung zu importieren. Dies nutzt zum Beispiel der FTP-Client Cyberduck für Mac OS X.

Google unterstützt Uploads als JPEGs, PNGs, GIFs und PDFs mit Bildern. Letztere werden häufig von Multifunktionsgeräten und Scannern bereitgestellt. Sie sind ohne Texterkennung jedoch nicht durchsuchbar. Die Texterkennung bei Google Docs läuft mittlerweile in wenigen Minuten durch.

Ein Buchstabe sollte nach Angaben von Google mindestens 10 Pixel hoch sein - und die Bilder möglichst schwarz-weiß oder in Graustufen vorliegen. Höhere Erkennungsraten konnte Golem.de bei kontrastreichen Scans erzielen. Als Auflösung haben sich 200 dpi als durchaus brauchbar erwiesen. Die Erkennungsraten sind selbst bei guten Vorlagen allerdings nur durchschnittlich.


majcho 23. Jun 2010

Wie hoch ist die Erkennungsrate im Gegensatz zu Abby oder Omnipage? Wenn das Produkt...

Flasher10.1 23. Jun 2010

Ja, und eigentlich erkennt Google den Text komplett! Aber politisch nicht korrekte Texte...

Kallo 23. Jun 2010

Du hast den OCR Service noch nicht ausprobiert oder? Selbst normale Scans von...

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