Spec Ops The Line

Kampfeinsatz in Luxusstadt

E3

Prächtige Hochhäuser, Unmengen an Wüstensand und hochgerüstete Elitesoldaten: Aus diesen Zutaten will das deutsche Entwicklerteam Yager ein Actionspiel mit dramatischen Einsätzen und frischen Ideen brauen.

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Die ersten Schritte, die Captain Martin Walker in der E3-Präsentation von Spec Ops The Line geht, führen durch Luxus pur: Gemeinsam mit seinen Teamkameraden ist der Elitesoldat zwischen Marmorsäulen und viel Gold in einem verlassenen Hochhaus unterwegs. Gemeinsam schleichen die Kämpfer über ein in den Boden eingelassenes Aquarium, als plötzlich Schüsse knallen und ein Leichnam blutig auf dem dicken Glas aufschlägt. Was ist los im Dubai des Spiels, in dem Walker und seine Männer eigentlich nur einen Colonel der US-Army Colonel finden und retten sollen?

Spec Ops The Line spielt in der prächtigen Wüstenstadt, die allerdings nach verheerenden Sandstürmen verlassen ist. Allerdings gehen dort seltsame Dinge vor sich: Irgendjemand hat so gut wie jede verfügbare Straßenlaterne zum Galgen umfunktioniert, überall liegen Leichen. Der Spieler steuert Walker aus der Schulterperspektive, um sein Team kümmert sich weitgehend der Computer.

Eine - auch technische - Besonderheit ist der Sand: So entkommen Walker und seine Männer aus dem Erdgeschoss des anfangs präsentierten Hochhauses, indem sie dessen riesige Fensterscheiben zerstören. Hinter denen hat sich meterhoch Sand angesammelt, der dann sofort in das Gebäude fließt. Später kann der Spieler mit seinem Team eine gegnerische Stellung in einem Streich ausschalten, indem sie die Barrikaden hinter den Feinden zerstören und eine Sandlawine die Angreifer begräbt. Derartiges soll in Spec Ops aber dynamisch passieren können - sprich: Mit etwas Pech muss Walker sich selbst auf sandige Überraschungen einstellen.

Eine große Rolle spielt die Handlung. Auf der E3 haben die Entwickler eine sehr gut in Szene gesetzte Zwischensequenz gezeigt, in der die Gegner einen gefangenen Soldaten und eine Zivilistin per Folter unter Druck setzen wollten und Walker und sein Team vor der Entscheidung standen, ob sie spontan eine Rettungsaktion gegen die Übermacht starten sollen oder nicht.

Das Spiel ist eine der wenigen Großproduktionen der E3, die bei einem deutschen Entwickler entstehen, nämlich bei Yager in Berlin. Das Team muss trotzdem auf internationale Unterstützung nicht verzichten: So hat Yager-Chef Timo Ullmann im Gespräch mit Golem.de erzählt, dass bei der Produktion auch ehemalige amerikanische Delta-Force-Soldaten beratend helfen, um etwa die Kommunikation der Soldaten untereinander oder Details wie das korrekte Halten einer Waffe möglichst authentisch umzusetzen. Ob das gelingt, wird sich 2011 zeigen: Dann soll Spec Ops The Line für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen.


Narf 17. Jan 2011

Und wie das passt... Zumindest vom Text her passt das mal sowas von: http://www...

DER GORF 22. Jun 2010

Wenn man deinen Beitrag so liest bekommt man irgendwie das Gefühl du wärst auf die...

bycan 21. Jun 2010

"Heart of Darkness" ist ein berühmter Roman von Joseph Conrad, der als Drehbuchvorlage...

LuisLopezzz 21. Jun 2010

kann ich auch nicht nachvollziehen.. aber IMHO sind eben schon 95% aller Ballerspiele...

CCDteschnig 20. Jun 2010

produziert also digital content creation ist primär in Billiglohnländern. Golem kann sich...

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