Sandy Bridge

Intel verzichtet auf USB 3.0 - und manchmal auf PCI (Update)

Auf der zweitgrößten Computermesse der Welt gibt es - wie üblich - zahlreiche neue Mainboards zu sehen. Auffällig ist bei den Produkten mit den Chipsätzen P67 und H67 für Intels nächste CPU-Generation Sandy Bridge, was alles fehlt.

Anzeige

Nach den aktuellen Core-i-Prozessoren, die auf der Nehalem-Architektur basieren, folgt Intels Roadmaps entsprechend das neu entwickelte Design Sandy Bridge. Statt diese Architektur wie bei Intel üblich mindestens ein Jahr im Voraus scheibchenweise zu entblättern, hält sich der Chiphersteller diesmal auffällig bedeckt. Erst auf dem letzten IDF in Peking gab es einige Informationen, vornehmlich zum Grafikkern, der bei Sandy Bridge auf dem Die integriert wird.

Zu den Chipsätzen für Sandy Bridge wie "Cougar Point" und dem Sockel gibt es von Intel keinerlei offizielle Informationen. Viel spekuliert wurde bisher vor allem darüber, ob bisherige Prozessoren für den Sockel LGA 1156 in den neuen Mainboards laufen werden - denn der Sockel wird bisher als LGA 1155 geführt. Wie auf der Computex zu hören ist, sollen die älteren CPUs aber weiterhin passen, nur in bisherige LGA-1156-Boards können die Sandy-Bridge-CPUs nicht gesteckt werden.

Intel schweigt beharrlich

Zwei PCI-Slots bei Asrock
Zwei PCI-Slots bei Asrock
Die Chipsätze P67 und H67 für LGA 1155 sind auf der Computex bereits auf zahlreichen Mainboards von allen renommierten Anbietern zu sehen, Informationen von Intel gibt es dazu weiterhin nicht. Folglich müssen die möglichen Funktionen und Ausstattungen nach Augenschein und Quelleninformationen beurteilt werden. Dass USB 3.0 auch bei den Sandy-Bridge-Chipsätzen fehlt, ist eigentlich keine Überraschung: Intel sieht die starke Verbreitung der neuen Schnittstelle erst mit der nächsten Windows-Version voraus, wie das Unternehmen gegenüber Golem.de bereits auf der Cebit äußerte.

Dennoch gibt es Mainboards für die nächste Prozessorgeneration mit USB 3.0, verwendet wird hier bisher vor allem der sattsam bekannte Controller µPD720200 von NEC/Renesas. Er bietet nur zwei Ports, andere Chips von der Asus-Tochter ASMedia und VIA sollen bis zu vier Anschlüsse bereitstellen - sie sind aber noch nicht lieferbar. Die Anbindung von Zusatzchips wird mit P67 und H67 für die Mainboardhersteller einfacher, weil die PCI-Express-Lanes von Chipsatz und CPU die volle Geschwindigkeit nach PCIe 2.0 bieten, bei den Chipsätzen der Serie 5 war das nicht der Fall.

PCI nur auf teuren Boards? 

Treadmill 08. Jun 2010

ISA-Slots gab es auch lange Zeit noch in den Rechnern, muss ja auch seinen Grund gehabt...

morecomp 07. Jun 2010

21 - darüber hätte ich mir gar keine Gedanken gemacht... aber wo du es sagst, das kann so...

entwickler version 06. Jun 2010

Der Markt für Informationen (Google, Yahoo), Zeitschriften, Onlinebanking, Unterhaltung...

jhgfdsa 05. Jun 2010

Im Golem-Artikel geht es um den Chipsatz, nicht um Mainboards. Es gibt natürlich...

mass customization 04. Jun 2010

Er würde den Preis nicht bezahlen wollen. Aber mass-customization ginge. Im keller ist...

Kommentieren




Anzeige
  1. Mitarbeiter B2B Service (m/w) International Polen
    Trusted Shops GmbH, Köln
  2. Leiter Softwareentwicklung (m/w)
    Universität Zürich über HRM Consulting GmbH, Zürich
  3. Mitarbeiter (m/w) IT-Helpdesk 1st- und 2nd-Level-Support
    SV Deutschland GmbH, Langenfeld
  4. Senior Softwaredeveloper C# / .Net im ALM Service (m/w)
    Siemens AG, Fürth

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32

  2. Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19

  5. Kommentare: 127 | letzter Beitrag 02:19 Uhr

Mehr


  1. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  2. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  3. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  4. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  6. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  7. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  8. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  9. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  10. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Soziale Pornos: Facebook verliert Klage gegen Faceporn
Soziale Pornos
Facebook verliert Klage gegen Faceporn

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

  1. iOS Facebook bringt eigene Kamera-App auf den Markt
  2. Redesign Facebook bastelt an einer veränderten Chronik
  3. Umsatzwarnung Facebook offenbar selbst an schwachem Börsenstart schuld

Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Toshiba AT300: 10-Zoll-Tablet mit Quad-Core-Prozessor und Android 4
Toshiba AT300
10-Zoll-Tablet mit Quad-Core-Prozessor und Android 4

Toshiba hat das Excite 10 unter der Bezeichnung AT300 für Europa angekündigt. Das Tablet hat einen 10-Zoll-Touchscreen, den Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nvidia und wird mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert.

  1. Smartphones und Tablets Fünf Nexus-Geräte zum fünften Geburtstag von Android?
  2. Iconia Tab A510/A511 Lieferprobleme bei Acers Android-Tablets
  3. Acer Iconia Tab A700 Android-4-Tablet mit 10-Zoll-Full-HD-Display kommt im Juni

Zum Artikel