Spieletest Train Simulator 2010

Schöne Landschaften im Zugsimulator

Train Simulator alias Railworks 2010 ist der Nachfolger des Rail Simulators. Golem.de hat nachgesehen, ob der Entwickler aus seinen Fehlern gelernt und einen guten Zugsimulator abgeliefert hat, der dem Anspruch einer Simulation genügt.

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Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, dass das britische Entwicklerstudio Kuju Entertainment - das schon hinter Microsofts erstem Train Simulator steckte - gemeinsam mit Electronic Arts den Rail Simulator auf den Markt gebracht hat.

Mit Train Simulator: Railworks 2010 versucht Entwickler Railsimulator.com LTD (RSC), hervorgegangen aus Kuju, es nun erneut, denn der Rail Simulator ist ein schlechter Vertreter des Genres der Zugsimulationen. Eines vorweg: Wirklich grobe Fehler, die das Spiel unspielbar machen könnten, hat Train Simulator: Railworks 2010 nicht - was gegenüber dem Vorgänger eine deutliche Verbesserung ist. Er war durch viele Fehler aufgefallen. Das Spiel, das wir der Einfachheit halber fortan Railworks nennen, ist seit einigen Monaten in Großbritannien erhältlich. Nun wurde es mit Hilfe des Simulationsspezialisten Aerosoft an den deutschen Markt angepasst.

  • Railworks ist ein Steam-Spiel. Die Startoberfläche wird nicht geladen, wenn keine Admin-Rechte vorhanden sind.
  • Grobe Einstellungen ...
  • ... im Launcher
  • Weitere Einstellungen verbergen sich im Spiel.
  • Spieleinstellungen ...
  • ... und Grafikeinstellungen
  • Streckenauswahl
  • Die Beschreibungen der Szenarien ist unvollständig, ...
  • ... welche Lok der Spieler fährt, erfährt der Spieler erst nach der mehrere Minuten andauernden Ladezeit.
  • Eines der neuen Szenarien von Anfang Juni 2010
  • Der Fahrplan muss in dem neuen Szenario tatsächlich eingehalten werden.
  • Kurz vor der Abfahrt
  • Das Signal bleibt noch rot - eher eine Ausnahme im Spiel.
  • Störende Hinweise
  • Innenräume der Lok sind sehr gut gelungen.
  • Geschwindigkeitsüberschreitung ohne Konsequenzen
  • Spitzenlicht. Im Dunkeln wird allerdings nichts durch die Beleuchtung erhellt.
  • Parallelfahrt mit einem Güterzug
  • Baureihe 143: Beschleunigt schnell, schafft aber keine hohen Geschwindigkeiten
  • Die Magneten für das PZB sind da, tun aber nicht das, was sie sollten.
  • Scheibenwischer sind nur eine Spielerei.
  • Einfahrt in den Bahnhof. Der Regio bremst schnell genug, ...
  • ...  so dass der Zug rechtzeitig zum Stehen kommt.
  • Der Stromabnehmer lässt sich an- ...
  • ... und ablegen.
  • Abfahrt aus dem Bahnhof
  • Ein Blick auf den Fahrplan versperrt die Sicht.
  • Auf der Strecke von Hagen Richtung Siegen
  • Keine Zugschlussleuchte bei diesem Regio
  • Die Anzeigen im Zug sind größtenteils funktionslos. Der Streckenmonitor links bleibt beispielsweise dunkel.
  • Das Streckendesign ist gelungen.
  • Abfahrt in Paddington mit einem Dieselzug ...
  • ... in Richtung Oxford.
  • In der Perspektive des Zugfahrers ...
  • ... kann sich der Spieler umgucken.
  • Schöne Grafik: Sogar der Schadstoffausstoß ist zu sehen.
  • Train Simulator - Railworks 2010
  • Vorbeifahrt
  • Ansicht der Streckenübersicht
  • Aktiver Scheibenwischer
  • Zugbegegnung
  • Nahverkehr: Fahrgäste steigen ein und aus.
  • Nahverkehrszug
  • Schön detailliert: die Drehgestelle
  • Innenraum
  • Zugbegegnung
  • Die Baureihe 101 ...
  • ... zieht einen IC.
  • Baureihe 101
  • Tempo 200 auf einer Strecke, die eigentlich nicht dafür geeignet ist.
  • Fast 230 km/h. Die Zwangsbremsung bleibt aus, obwohl dies in den Optionen aktiviert wurde.
  • Auch Dampflokomotiven können gefahren werden. Sogar der Schlupf wird simuliert.
  • Störende Anzeigen auch hier
  • Die Anweisungen sind leider notwendig.
Railworks ist ein Steam-Spiel. Die Startoberfläche wird nicht geladen, wenn keine Admin-Rechte vorhanden sind.

Copy & Paste oder echte Verbesserungen?

Schon auf den ersten Blick ist viel Bekanntes zu sehen. Die Strecken von Hagen nach Siegen, von Oxford nach Paddington und von Newcastle/Gateshead nach York wurden beispielsweise vom Rail Simulator übernommen. Diese Strecken waren schon für den Vorgänger besonders liebevoll erstellt worden, jetzt sehen sie noch ein bisschen besser aus. Dazu kommen nun ein paar Fantasiestrecken - was zwar nicht unbedingt dem Anspruch einer Simulation genügt, aber die Anzahl der Strecken auf acht erhöht. Genug Abwechslung gibt es also, zumal die Strecken so lang sind, dass sie stundenlangen Spielspaß versprechen. Wer will, kann dank des Editors zudem selbst Gleise verlegen.

Auch beim Rollmaterial, also den Loks, Triebwagen und Waggons gibt es viel Bekanntes. Als schnellster Vertreter ist die Baureihe 101 unterwegs. Die E-Lok der Deutschen Bahn zieht schwere und schnelle Intercitys durch Deutschland. Wer Schnellfahrten mag, wird beim Rail Simulator aber nicht fündig. Einen ICE und eine passende Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es nicht. Dafür muss der Spieler eine Erweiterung kaufen.

Szenarien übernommen 

as (Golem.de) 19. Jun 2010

Hallo, der Entwickler des Spiels ist RailSimulator.com Limited (RSC) und nicht wie...

honululu-lover 07. Jun 2010

full ack, jimbo. zudem kommt, dass man ja auch noch sicher, wirtschaftlich und pünktlich...

Jimbo Jones 07. Jun 2010

Mit 400 km/h gibts aber keine Signale mehr zu beachten. Der Transrapid fährt...

d3wd 06. Jun 2010

Ah ich habs. ~ http://minify.me/?rynhrt ~ ~d3wd~

d3wd 06. Jun 2010

Dann spare schonmal für ein Flugticket, die E3 in Los Angeles geht ja bald los. ~d3wd

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