Demo von Llano

AMD zeigt erstmals Fusion-Prozessor APU mit DirectX-11

In Taipeh hat AMD zum ersten Mal seine "Accelerated Processing Unit" (APU) im Betrieb mit einem DirectX-11-Spiel gezeigt. Auch erste Muster stehen kurz vor der Auslieferung an Gerätehersteller.

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AMD-Vize Rick Bergman, Chef der Entwicklung von CPUs und GPUs, hat auf der Computex das Spiel "Alien vs. Predator" in der DirectX-11-Version auf einer APU gezeigt. Bei der Anmoderation versprach er sich zunächst mit "fahrt das Video ab", danach erklärte er aber, es habe sich um eine Livevorführung von AMDs kommendem Chip "Llano" gehandelt.

Mit Llano, der unter anderem für Netbooks gedacht ist, und seinem großen Bruder Ontario will AMD erstmals eine leistungsfähige GPU zusammen mit CPU-Kernen auf einem Die vereinen. In der Welt der sparsamen SoCs für Handheld-Geräte ist das seit Jahren Alltag, auch Intel hat mit seinen aktuellen Atom-Prozessoren der Serie N400 CPU und GPU auf einem Die vereint - allerdings nur mit DirectX-9. Bei AMD sollen jedoch auch moderne Funktionen nach DirectX-11 inklusive Tessellation auf dem Die Platz finden.

"Stellen Sie sich die ganze HD-Welt des PCs in einem Netbook vor", sagte der AMD-Manager. Im Falle von Videos ermöglicht das zwar schon Nvidia mit seinen Ion-Chips, anspruchsvolle Spiele mit allen Effekten sind derzeit auf einem günstigen Mobilrechner aber noch nicht möglich.

Mit technischen Details wie Taktfrequenzen, dem Detailgrad des Spiels oder gar Bildern pro Sekunde geizte Bergman, der mit der Übernahme von ATI zu AMD gekommen war. Er erklärte jedoch, hinter den Kulissen der Computex würden die ersten APUs bereits PC-Herstellern gezeigt, die Bemusterung solle bald beginnen. Als Beleg für die gut angelaufene Vorserienproduktion zeigte Rick Bergman einen Wafer mit APUs. Zum Marktstart machte er weiterhin nur die von AMD bekannte Aussage: In der ersten Hälfte des Jahres 2011 soll es so weit sein.

Was AMD mit seinem Konzept "Fusion" neben mehr Grafikleistung auch für sehr kleine und günstige Geräte verfolgt, erklärte Microsoft-Vize Steve Guggenheimer. Wenn man sich darauf verlassen könne, dass neben hoher CPU- auch genügend Grafikleistung vorhanden sei, könne man die Darstellung von komplexen Webseiten zwischen den beiden Lösungen besser verteilen. Was weder AMD noch Microsoft bisher erklärt haben, ist die Art der Verknüpfung von CPU- und GPU-Funktionen auf Softwareebene. Rick Bergman erwähnte auf seinen Folien jedoch auch OpenCL. Die offene Schnittstelle dient wie Nvidias CUDA und Microsofts DirectX Compute zur Programmierung von GPUs für Rechenaufgaben.


Spratz 04. Jun 2010

Für mich ist der Sinn eines Netbooks aber eben gerade nicht ein Allrounder zu sein, mit...

Failsafe 03. Jun 2010

Gemessen an der benötigten Transistorzahl, der Fläche am Die und dem Energieverbrauch...

Da seht ihr mal 02. Jun 2010

Da seht ihr mal, das billige Kunsstudenten (siehe china-meldung gestern mit den...

überhaupt noch 02. Jun 2010

Deine Oma braucht mehr als das Ipad ? Auf deinem Netbook gibts kein Premiere/Sky. Auf dem...

Edgar_Wibeau 02. Jun 2010

Trotzdem ist Ontario (mit Bobcat-Kernen) der _kleine_ Bruder von Llano, nicht der Große...

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