Seagate Momentus XT: SSD-Tempo zum Preis einer Festplatte?

Seagate Momentus XT

SSD-Tempo zum Preis einer Festplatte?

Die Hybrid-Festplatten sind wieder da: Seagate kombiniert in seinem 2,5-Zoll-Laufwerk "Momentus XT" bis zu 500 GByte Festplattenplatz mit 4 GByte schnellem SLC-Flashspeicher. Die Laufwerke, die bereits ab rund 100 Euro erhältlich sein sollen, kommen nahe an die Geschwindigkeit einer SSD der Mittelklasse heran.

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Nachdem die ersten Hybrid-Festplatten 2007 wegen zu geringer Leistungsvorteile gescheitert waren, wagt Seagate nun als erster Hersteller einen neuen Versuch. Das Konzept ist jedoch deutlich anders als bei den ersten Hybriden, die für Notebooks mit Windows Vista sogar zum Standard werden sollten.

Bei diesen Geräten stand das Stromsparen im Vordergrund - nur waren die maximal 256 MByte Flash-Speicher so klein, dass die Laufwerke mit Windows Vista ihren Motor fast nie abschalten konnten. Die Einsparungen und die Geschwindigkeitsvorteile bewegten sich bei diesen ersten Hybrid-Festplatten im Rahmen der Messtoleranzen. Zudem wurden die Laufwerke von Vista über den Readydrive-Mechanismus gesteuert.

Nicht viel besser erging es auch Intels "Turbo Memory", das den gleichen Effekt mit einem Flash-Modul (Codename: Robson) auf dem Notebook erreichen sollte. Das sah in Demos immer gut aus, kaum ein Notebookhersteller verbaute die bis zu 1 GByte großen Module aber, weil sie für ihren Aufpreis zu wenige Vorteile boten.

  • Seagates Benchmarks, allerdings von einem anderen Notebook
  • Adaptive Memory lernt PCMark
  • Drei Linien der Serie Momentus
  • Daten der Momentus XT
  • I/O Meter liefert unsinnige Werte.
  • Seagate hält die XT für das beste Upgrade.
  • Seagate Momentus XT - der Flash-Cache ist unsichtbar.
  • Seagate Momentus XT
  • Seagates Benchmarks in höherer Auflösung und geschärft
Seagate Momentus XT - der Flash-Cache ist unsichtbar.

Für jedes Betriebssystem transparent soll nun Seagates "Adaptive Memory" arbeiten, die Technik ist daher auch nicht auf Treiber angewiesen. Für das OS verhält sich die Momentus XT wie eine herkömmliche Festplatte mit SATA-Schnittstelle (3 GBit/s). Ein eigener Algorithmus speichert aber häufig gelesene Daten nicht nur auf den Magnetscheiben, sondern auch in einem 4 GByte großen Flash-Speicher. Dieser besteht aus SLC-Bausteinen, wie sie auch auf sehr schnellen SSD wie Intels Extreme-Serie zum Einsatz kommen.

Single-Level-Cells sind teurer in der Herstellung, aber beim Lesen und Schreiben schneller als die günstigeren Multi-Level-Cells. Zudem sind sie langlebiger, die Flash-Hersteller geben typischerweise 100.000 Schreibvorgänge pro Zelle an. Durch Wear-Levelling-Algorithmen nutzt sich SLC-Flash kaum ab. Seagates Marketingmanager Mark Wojtasiak erklärte bei der Vorstellung der Momentus XT in München, beim täglichen Schreiben von 250 GByte sollen die Laufwerke mindestens fünf Jahre durchhalten. So lange läuft auch die Garantie von Seagate für diese Geräte.

Adaptive Memory: selbst lernender Cache 

ibex 18. Aug 2011

Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher ist dieser Flash-Cache beim booten des Systems aber...

Crass Spektakel 20. Jun 2010

Basic Linux läuft auch von einer einzelnen Diskette und meine selbstgeschusterte AmigaOS1...

AxxxM 09. Jun 2010

Hier ist ein interessantes Video, welches die Geschwindigkeit beider...

nie (Golem.de) 01. Jun 2010

Wie im Artikel steht: Das OS sieht von dem Flash-Cache rein gar nichts. Der Cache...

Sigaerkenner 31. Mai 2010

Na, Siga? Wieder mal wirres Geblubber ablassen? Diesmal konnte man tatsächlich einen Satz...

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