Überflügelt

Apple hat einen höheren Börsenwert als Microsoft

Apple und Microsoft lassen sich schon länger nicht mehr mit David und Goliath vergleichen. Seit gestern ist der Börsenwert Apples höher als der von Microsoft. Der von Steve Jobs geführte Konzern stieg zum wertvollsten IT-Unternehmen der Welt auf.

Anzeige

Apple hat seit gestern einen höheren Börsenwert als Microsoft und wurde damit zum wertvollsten IT-Unternehmen der Welt. Am 26. Mai 2010 bewertete die Wall Street Apple mit 222,12 Milliarden US-Dollar und Microsoft mit 219,18 Milliarden US-Dollar. Das einzige US-Unternehmen, das noch höher notiert ist, ist der Mineralölkonzern Exxon Mobil mit einer Marktkapitalisierung von 278,64 Milliarden US-Dollar.

Die Erlöse der beiden IT-Konzerne sind ungefähr vergleichbar: Microsoft verzeichnete einen Umsatz von 58,4 Milliarden US-Dollar und Apple 42,9 Milliarden US-Dollar. Im letzten Finanzjahr erzielte Apple einen Nettogewinn von 5,7 Milliarden US-Dollar, während Microsoft 14,6 Milliarden US-Dollar verbuchte. Microsoft hat zudem mit 39,7 Milliarden US-Dollar höhere Bargeldreserven als Apple mit 23,1 Milliarden US-Dollar. Microsoft büßte seit dem Jahr 2000 die Hälfte seines Börsenwerts ein.

Im letzten Quartalsbericht am 22. März 2010 wies der weltgrößte Softwarekonzern einen Gewinn von 4 Milliarden US-Dollar aus. Der Umsatz wuchs um 6,3 Prozent auf 14,5 Milliarden US-Dollar. Apple meldete am 20. April 2010 für sein zweites Finanzquartal einen Gewinn von 3,07 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stieg um 49 Prozent auf 13,5 Milliarden US-Dollar.

Apple verkauft Computer, macht aber zweimal soviel Umsatz mit mobilen Endgeräten und Musik. Als Steve Jobs, der 1985 aus dem Unternehmen gedrängt worden war, 1997 die Führung wieder übernahm, stand der Hersteller am Rande des Bankrotts. Michael S. Dell, der Gründer des Computerherstellers Dell, riet Apple zu schweren Zeiten, die Firma zu schließen und den Aktionären ihr Geld zurückzugeben. Dell hat heute einen Zehntel des Wertes von Apple. Microsofts Chief Technology Officer nannte Apple zur etwa gleichen Zeit "praktisch schon tot". Doch Jobs formte den Macintosh-Hersteller nach seiner Rückkehr zu einem Trendsetter für Consumer Electronics und startete im Jahr 2001 den iPod, im Jahr 2007 das iPhone und 2010 das iPad.


deffel 28. Mai 2010

[...] [...] Kannst du die Aussage qualifizieren oder beruht die nur auf Deinem total...

Brainfreeze 27. Mai 2010

Was Golem da geritten hat, die Zahlen vergleichbar zu nennen, verstehe ich allerdings...

DM 27. Mai 2010

Wie viel Gewinn hätte man seit damals eigentlich bis heute gemacht? Tja irgendwie Pech...

Herb 27. Mai 2010

Es hatte schon seinen Grund, warum Gates Chef war. Übrigens sind reine Ikonen nur Zier...

Tantalus 27. Mai 2010

Welche nicht immer logischen Überlegungen folgen muss. Ausser natürlich, wenn ein...

Kommentieren


Apple überholt Microsoft an der @ Video News / 27. Mai 2010

Apple überholt Microsoft an der Börse



Anzeige
  1. Oracle Datenbankentwickler (m/w)
    ckc ag, Region Braunschweig
  2. Senior Software-Entwickler .NET (m/w)
    IDpendant GmbH, Unterschleißheim bei München (Reisebereitschaft)
  3. Teamleiter (m/w) für die Entwicklung der Programmer Verifikation
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  4. Senior Web Developer (m/w)
    Zieltraffic AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Linux-Handbuch

    Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  3. Kommentare: 187 | letzter Beitrag 17:46 Uhr

  4. Kommentare: 121 | letzter Beitrag 17:55 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 18:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel