Google TV

Web und Fernsehen verschmelzen

Bislang waren die Versuche wenig erfolgreich, Internet und Fernsehen miteinander zu verbinden. Google will das mit Google TV ändern und bringt mit der Plattform das gesamte Web auf den Fernseher. Web und Fernsehen laufen dabei auch parallel.

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Google TV soll Fernsehen und Web miteinander verschmelzen und über eine einheitliche Oberfläche zugänglich machen. Ein Suchfeld legt sich halbtransparent über das Fernsehbild und gewährt Zugriff auf Inhalte im Web, aber auch im Fernsehen, mit der Möglichkeit, diese auch direkt aufzuzeichnen.

Noch ist Google TV nicht fertig. Entsprechende Geräte werden an den Fernseher angeschlossen oder direkt integriert und sollen von diversen Anbietern auf den Markt kommen. Auch Blu-ray-Player mit Google TV sind geplant.

Gezeigt wurde das Ganze auf der I/O-Konferenz von Google mit einer Vorabversion. Dabei hatte Google mit einigen Problemen zu kämpfen, da die vielen Geräte im Raum die Kommunikation zwischen Fernbedienung und Google TV beeinträchtigten. Als Fernbedienung kam unter anderem ein Android-Smartphone zum Einsatz, womit sich der Fernseher auch per Sprachsteuerung bedienen lässt. Webinhalte auf dem Smartphone lassen sich damit auch leicht auf dem Fernseher zeigen.

Die Google-TV-Geräte werden WLAN unterstützen, über eine HDMI-Schnittstelle verfügen und in den zunächst angekündigten Geräten einen Atom CE4100 von Intel als Prozessor verwenden. Auf Softwarseite setzt Google TV auf Android. Derzeit kommt Android 2.1 zum Einsatz, das soll sich künftig aber ändern.

Dadurch lassen sich auch Android-Applikationen auf dem Fernseher ausführen, wobei alle Android-Applikationen auf Google TV laufen sollen, die keine telefonspezifischen Funktionen nutzen. Es soll aber auch spezielle Funktionen für Fernsehapplikationen in Android geben. Als Browser kommt Chrome zum Einsatz und auch Flash 10.1 ist Bestandteil der Plattform. Der Browser wird ebenfalls spezielle APIs bekommen, damit Webentwickler Applikationen speziell auf die Nutzung am Fernseher zuschneiden können.

Google TV wird künftig komplett als Open Source veröffentlicht.

Zentrales Steuerungselement von Google TV ist die Suchbox: Sucht man in Google TV beispielsweise nach "House", so findet Google die Fernsehserie im Programmführer ebenso wie die im Web kostenlos angebotenen Episoden beispielsweise bei Hulu oder Staffeln zum Kaufen per Video-on-Demand bei Amazon oder Netflix. Der Nutzer wählt dann aus, aus welcher Quelle er Dr. House beziehen will.

Auch URLs können in der Suchbox aufgerufen werden, der Nutzer landet dann auf der entsprechenden Website. So ist der Zugriff auf alle Websites möglich, nicht nur auf spezielle Angebote, wie sie manch andere Set-Top-Box voraussetzt. Damit wird der Fernseher auch zum Fotobetrachter, schließlich kann einfach eine Diaschau auf Flickr im Vollbild gestartet werden.

Per Bild-in-Bild lässt sich beispielsweise ein Basketballspiel im kleinen Fenster verfolgen, während auf dem größten Teil des Bildschirms auf einer Website mit den zugehörigen Statistiken gesurft wird.

Als Hardwarepartner hat Google Sony und Logitech vorgestellt. Sony will die Plattform unter dem Namen "Sony Internet TV" im Herbst 2010 in den USA auf den Markt bringen. Dazu zählen ein Fernsehermodell sowie eine Set-Top-Box, die auch ein Blu-ray-Disc-Laufwerk enthält.

Logitech wird ein Zusatzgerät auf den Markt bringen, mit dem Verbraucher vorhandene HDTV-Heimunterhaltungssysteme mit Google TV nachrüsten können. Dieses Zusatzgerät umfasst Logitechs Fernbedienungstechnik Harmony und verfügt über ein Steuergerät, das eine Tastatur mit Fernbedienungsfunktionen kombiniert. Logitech will zudem eine HDTV-Kamera für Videochats über Google TV einführen.


Der Kaiser! 27. Mai 2010

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. :)

zulu 25. Mai 2010

also was soll daran neu oder toll sein ? ich hab ne funkmaus mit funk tastatur .... un...

PullMulll 22. Mai 2010

jedenfalls is mir Google immer noch lieber als Apple. Google mag zwar mein...

PullMulll 22. Mai 2010

was geht denn hinter denn kulissen ab?

Artikelhasser 21. Mai 2010

Fail würd ich ma sagen

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