Steam für Mac

Probleme, Statistiken und Cross-Platform-Multiplayer

Steam für Mac wächst, bietet nun auch Multiplayer-Gefechte mit Windows-Nutzern und spielt Valve Geld in die Kassen. Zwar hat die Spielecommunity mit Downloadshop die Chance, die Mac-Spielewelt nachhaltig zu beeinflussen - muss jedoch noch von Problemen befreit werden.

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Am Mittwochabend meldete Valve Software über 1,5 Millionen Downloads von Steam für Mac - unterstützt durch die noch bis zum 24. Mai 2010 kostenlose Beigabe Portal. Eine Woche nach dem Start sollen bereits über elf Prozent aller Steam-Verkäufe für den Mac erfolgt sein, so das Valve-Team auf Steampowered.com. Zwei Drittel der bisherigen Steam-for-Mac-Installationen erfolgten auf einem Macbook oder Macbook Pro. Detailliertere Angaben sollen in naher Zukunft in Valves Steam Hardware Survey abzulesen sein, ähnlich wie es bereits für Windows-Systeme der Fall ist.

Unter den von Valve für jeden Mittwoch in Aussicht gestellten neuen Mac-Spielen waren in dieser Woche keine Source-Spiele dabei. Dabei hatten sich viele Mac-Nutzer erhofft, dass es beispielsweise Team Fortress 2, Left 4 Dead 2 oder Half-Life 2 geben würde. Stattdessen gab es zwölf neue Spiele von Partnern. Die ersten drei davon erlauben auch Multiplayer-Matches zwischen Spielern der Mac- und Windows-Version:

Madballs in Babo: Invasion
Killing Floor
Altitude
Europa Universalis 3
Hearts of Iron 3
Sam & Max Season 2
Sam & Max Season 3 - Episode 2
Chains
Simplz Zoo
Caster
Eschalon Book 1
Windosill

Die meiste Aufmerksamkeit erhält derzeit die in der letzten Woche mit Steam für Mac veröffentlichte Mac-Ausgabe von Portal. Das liegt nicht nur daran, dass Portal auf dem PC schon seit Jahren ein Kultspiel und das Interesse entsprechend groß ist, sondern auch daran, dass es auf dem Mac gravierende Leistungsprobleme zeigt. Die Mac-Version erreicht auf denselben Rechnern im Vergleich zur PC-Version etwa die Hälfte der Bildrate - Mac-Gamer sammeln ihre Portal-Testdaten dazu im Steam-for-Mac-Forum.

Laut ersten Testergebnissen der Community ist eine aktivierte Kantenglättung der größte Leistungskiller unter Mac OS X - hier lautet der Ratschlag: Anti-Aliasing deaktivieren und die Auflösung hochschrauben. Bei manchen sollen die Frameraten nach dem Abschalten von Partikeleffekten etwas gebracht haben. HDR-Lichteffekte (High Dynamic Range) lassen sich im Mac-Portal derzeit nicht deaktivieren, anders als bei der PC-Version.

Im Moment sieht es so aus, als ob Apples selten aktualisierte Grafiktreiber für zumindest einen Großteil der Performance-Probleme verantwortlich sind. Für Windows veröffentlichen AMD und Nvidia hingegen monatlich neue Treiber, meist um Probleme mit Spielen zu beseitigen oder ein paar Frames pro Sekunde mehr aus diesen herauszukitzeln. Apples sehr restriktive Produktpolitik lässt Derartiges bisher nicht zu - und dürfte sich auf absehbare Zeit nicht ändern.


spanther 28. Mai 2010

lol, der hat gesessen! *g*

uffpassen 28. Mai 2010

1.) Trotzdem muss der Rechner 120Fps bringen für eine saubere Darstellung 2.) Nur im 3D...

uffpassen 28. Mai 2010

Spätestens bei Windows XP hast du Schwachfug gesprochen. Die Jungs bei Heise haben in...

spanther 22. Mai 2010

Bist du nicht fähig in der Diskussion "MITZUWIRKEN", bedeutet selbst mal zu...

Licht der Wahrheit 21. Mai 2010

Naja, die Hardware vom Mac Pro findet man eher selten in durchschnittlichen PCs, sondern...

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