Abo
  • Services:
Anzeige
DRAM-Preiskartell: EU bestätigt 331-Millionen-Euro-Strafe

DRAM-Preiskartell

EU bestätigt 331-Millionen-Euro-Strafe

Das DRAM-Preiskartell muss der EU-Kommission über 300 Millionen Euro zahlen. Neun Hersteller hatten zum Schaden der PC-Käufer Speicherchips über vier Jahre lang künstlich verteuert. Doch die Wettbewerbshüter gewährten großzügige Ermäßigungen.

Die EU-Kommission hat heute die Verhängung der Geldstrafen gegen neun Chiphersteller wegen illegaler Preisabsprachen offiziell bestätigt. Insgesamt sollen die Firmen Samsung, Hynix, Infineon, NEC, Hitachi, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya 331 Millionen Euro wegen Bildung eines Preiskartells zahlen.

Anzeige

Das Kartell bestand laut Angaben der EU-Kommission zwischen dem 1. Juli 1998 und dem 15. Juni 2002. Die Kartellmitglieder bauten ein Netz von Kontakten auf, tauschten - zumeist auf bilateraler Ebene - geheime Informationen aus und koordinierten so zum Schaden der Käufer und Computerhersteller die DRAM-Preise für PCs, Server und Workstations.

"Dieser erste Vergleichsbeschluss ist ein weiterer Meilenstein im Kampf der EU-Kommission gegen Kartelle", sagte der Wettbewerbskommissar und Kommissionsvize Joaquín Almunia. "Durch das Eingeständnis ihrer Beteiligung an einem Kartell haben die Unternehmen der Kommission ermöglicht, diese seit langem laufende Untersuchung abzuschließen und Ressourcen für die Untersuchung anderer Verdachtsfälle freizusetzen."

Bei der Geldbuße wurde eine Ermäßigung von 10 Prozent gewährt, da die Unternehmen ihre illegalen Machenschaften einräumten. Micron wurde die Geldbuße sogar vollständig erlassen, da das Unternehmen die Wettbewerbsbehörde als Erstes informiert habe. Zwischen Dezember 2003 und Februar 2006 stellten auch Infineon, Hynix, Samsung, Elpida und NEC Anträge auf Anwendung der EU-Kronzeugenregelung. Die EU gewährte auch hier Ermäßigungen von 45 Prozent für Infineon, 27 Prozent für Hynix und 18 Prozent für Samsung, Elpida und NEC. Aufgrund "mildernder Umstände" wurde die Geldbuße für Hynix um weitere 5 Prozent und die für Toshiba und Mitsubishi um weitere 10 Prozent ermäßigt.

Infineon zahlt eine Strafe von 56,7 Millionen Euro. Ohne die verschiedenen Ermäßigungen hätte der deutsche Konzern der EU 55 Prozent mehr zahlen müssen.


eye home zur Startseite
Seit0545 20. Mai 2010

... oder jene mit dem Arbeitsamrktchef vom V2*\/-Kanzler ... http://www.zeit.de...

Anonymer Nutzer 20. Mai 2010

Synthis, Sampler usw. waren und sind aber kein Massenprodukt und waren noch nie wirklich...

Anonymer Nutzer 20. Mai 2010

Für alle hier die es immer noch nicht verstanden haben sollten: 1. EURO auf Talfahrt...

nf1n1ty 20. Mai 2010

Und er war vor ein paar Tagen bei 1.243 und ist jetzt bei 1.2362. Das sind Fluktuationen...

cicero 19. Mai 2010

Die anderen DRAM-Hersteller haben Subventionen ohne Ende bekommen. Der schlimmste von...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ANITA Dr. Helbig GmbH, Brannenburg
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg oder Hallstadt
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 36,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 22,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Bitdefender
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT


  1. Quadro P6000/P5000

    Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP02-Vollausbau an

  2. Jahresgehalt

    Erfahrene Softwareentwickler verdienen 55.500 Euro

  3. Sync 3

    Ford bringt Carplay und Android Auto in alle 2017er-Modelle

  4. Netzwerk

    Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone

  5. Hello Games

    No Man's Sky braucht kein Plus und keine Superformel

  6. Master Key

    Hacker gelangen per Reverse Engineering an Gepäckschlüssel

  7. 3D-Druck

    Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren

  8. Modesetting

    Debian und Ubuntu verzichten auf Intels X11-Treiber

  9. Elementary OS Loki im Test

    Hübsch und einfach kann auch kompliziert sein

  10. Mobilfunkausrüster

    Ericsson feuert seinen Konzernchef



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Geforce GTX 1060 im Test: Knapper Konter
Geforce GTX 1060 im Test
Knapper Konter
  1. Grafikkarte Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar
  2. Notebooks Nvidia bringt Pascal-Grafikchips für Mobile im August
  3. Geforce GTX 1060 Schneller und sparsamer als die RX 480 - aber teurer

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

  1. Re: "to kill, or not to kill" is not a question...

    cicero | 25.07. 23:56

  2. Re: Schon wieder das Märchen von den IT-Gehältern

    Kleine Schildkröte | 25.07. 23:54

  3. Re: Macht mir doch nicht so eine Angst

    Felon | 25.07. 23:53

  4. Re: Lieber mal das Darknet verbieten

    cpt.dirk | 25.07. 23:51

  5. Re: Solus

    cpt.dirk | 25.07. 23:49


  1. 22:45

  2. 18:35

  3. 17:31

  4. 17:19

  5. 15:58

  6. 15:15

  7. 14:56

  8. 12:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel