DRAM-Preisabsprachen: Infineon und acht weitere Hersteller bekennen sich schuldig

DRAM-Preisabsprachen

Infineon und acht weitere Hersteller bekennen sich schuldig

Die EU-Wettbewerbsbehörde soll nach Agenturberichten morgen eine 300-Millionen-Euro-Strafe gegen neun DRAM-Hersteller verkünden. Infineon war bei dem Kartell mit dabei und habe sich zusammen mit den Konkurrenten schuldig bekannt, um die Strafe zu reduzieren.

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Die EU-Kommission wird gegen neun Chiphersteller wegen illegaler Preisabsprachen bei Speicherchips eine Geldstrafe verhängen. Das berichten die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Betroffen sind die Firmen Samsung Electronics, Infineon, Hynix Semiconductor, Elpida Memory, NEC Electronics, Hitachi, Toshiba, Mitsubishi Electric und Nanya Technology. Micron Technology war ebenfalls an dem Preiskartell beteiligt, deckte die Machenschaften gegenüber der Wettbewerbsbehörde aber auf, weshalb der US-Konzern straffrei ausgeht. Die EU und die Hersteller sollen sich auf einen Vergleich geeinigt haben.

Die Bekanntgabe der genauen Höhe der Strafe werde am 19. Mai 2010 erwartet. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia habe für den kommenden Mittwoch eine Pressekonferenz angekündigt, so die Agenturen weiter. Insgesamt sollen 300 Millionen Euro gefordert werden. Durch den Vergleich seien die Sanktionen um zehn Prozent gesenkt worden. Die EU hat die Möglichkeit, für den Bruch der Wettbewerbsregeln Strafen in Höhe von zehn Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen.

Das DRAM-Kartell ist der erste Fall, den die EU-Kommission nach dem im Sommer 2008 neu eingeführten Vergleichsverfahren regelt, das die Dauer der Ermittlungen verkürzen soll.

Infineon hat bereits Rückstellungen für mögliche Zahlungen gebildet, sagte ein Unternehmenssprecher der Financial Times Deutschland. Der deutsche Hersteller soll dem Bericht zufolge zugegeben haben, die DRAM-Preise mit den Konkurrenten abgesprochen haben.


mmm123 20. Mai 2010

Unsere armen Agrarbetrie... ähhh, BAUERN könnten schon was von dem Geld vertragen!

Odol 19. Mai 2010

Quelle: Allerdings bekommt Infineon auch einen "Rabatt" von 45%. Samsung muss mit 145...

USB-Stick 19. Mai 2010

ööhm nein. aus dem Text: Alle anderen, die du genannt hast stellen keine DRAM Chips her...

DER GORF 19. Mai 2010

DDR1 steigt leicht, irgend jemand hat am Markt das Gerücht in die Welt gesetzt, dass das...

Der braune Lurch 19. Mai 2010

Das ist Kalkül. Man will ja Preisabsprachen unterbinden. Den "Verräter" straffrei...

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Chip-Hersteller müssen enorme Strafen wegen @ Video News / 19. Mai 2010

Chip-Hersteller müssen enorme Strafen wegen Preisabsprachen zahlen



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