Abo
  • Services:
Anzeige
Nanotechnologie: Nanoroboter folgen DNA-Spuren

Nanotechnologie

Nanoroboter folgen DNA-Spuren

Wissenschaftler in den USA haben wenige Nanometer große Roboter entwickelt. In einer speziellen Umgebung können sich diese Roboter autonom fortbewegen.

Roboter - darunter verstehen wir in erster Linie so etwas wie Aila, Scorpion oder Justin: Maschinen, die mehr oder weniger autonom handeln können, sich frei bewegen und mit jeder Menge Technik vollgestopft sind.

Anzeige

Roboter aus wenigen Molekülen

Ein ganz anderes Konzept von Robotik verfolgen Wissenschaftler von der New Yorker Columbia Universität, von der Universität der US-Bundesstaaten Arizona und Michigan sowie vom California Institute of Technology (Caltech): Ihre Roboter sind nur vier Nanometer groß. Ihr Körper besteht aus einem einzigen Molekül des Proteins Streptavidin, die vier Beine bestehen aus je drei DNA-Molekülen, sogenannten Desoxyribozymen.

Die Forscher haben diese Molekularroboter, die sie DNA-Walker nennen, dazu gebracht, sich autonom zu bewegen: Die DNA-Walker können sich in Bewegung setzen, gehen, abbiegen und dann wieder anhalten. Dazu bedarf es einer speziell gestalteten, zweidimensionalen Umgebung. Diese besteht aus einem DNA-Origami, auf dem Strecken durch bestimmte DNA vorgezeichnet sind. Die Beine erkennen und interagieren mit diesen DNA-Spuren und bewegen so den Roboter fort.

100 Schritte in einer Stunde

Besonders schnell sind die 4 Nanometer großen DNA-Walker allerdings nicht: Für die Entfernung von 100 Nanometern, die sie in etwa 100 Schritten zurücklegen, brauchen sie zwischen 30 und 60 Minuten. Das ist bereits ein Fortschritt gegenüber früheren Versionen der Nanoroboter: Die konnten nur drei Schritte weit laufen. "Wir erwarten, dass dieses Vorgehen, wenn weitere Steuerungsmechanismen eingeführt werden, zu komplexeren robotischen Aktionen auf molekularer Ebene führen wird", schreiben die Wissenschaftler in einem Aufsatz in der aktuellen Ausgabe des britischen Fachmagazins Nature.

Mögliche Anwendungen für diese Nanoroboter sehen Experten beispielsweise in der Medizin. Sie könnten beispielsweise dazu dienen, Krankheiten wie Diabetes oder Krebs zu bekämpfen, erklärt Mitra Basu, bei der National Science Foundation (NSF) zuständig für die Forschung in dem Bereich. Die NSF hat die Arbeit an den DNA-Walkern finanziert. Bis es so weit ist, wird es aber noch dauern: Die Entwicklung von molekularen Robotern steht noch am Anfang.


eye home zur Startseite
Bad Wolf 16. Nov 2010

Hallo, ich finde das man Naniten in Flüssiges Latex einbauen sollte. Damit sich das Latex...

testuser_original 17. Mai 2010

Und dir ist der Dativ bekannt? Wer im Glashaus sitzt..

Deutschbeate 17. Mai 2010

Es heißt "stirb". Und auch "wirf" und "hilf" und nicht "werf(e)" und "helf" in der 3...

PullMulll 17. Mai 2010

wer wissen will wohin Nanotechnologie führen kann dem empfähle ich das Buch "CASM CITY...

kgkjghkj 16. Mai 2010

Das wird natürlich so verkauft, dass es weiterhin Forschungsgelder gibt. Ob nun auf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. JOSEPH VÖGELE AG, Ludwigshafen
  2. Continental AG, Frankfurt
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 209,99€/219,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 29,97€
  3. 134,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Spionage im Wahlkampf

    Russland soll hinter neuem Hack von US-Demokraten stecken

  2. Comodo

    Zertifikatsausstellung mit HTML-Injection ausgetrickst

  3. Autonomes Fahren

    Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen

  4. Panne behoben

    Paypal-Lastschrifteinzug funktioniert wieder

  5. Ecix

    Australier übernehmen zweitgrößten deutschen Internetknoten

  6. Die Woche im Video

    Ab in den Urlaub!

  7. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  8. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  9. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  10. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Axon 7 vs Oneplus Three im Test: 7 ist besser als 1+3
Axon 7 vs Oneplus Three im Test
7 ist besser als 1+3
  1. Axon 7 im Hands on Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  2. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006

Dirror angeschaut: Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
Dirror angeschaut
Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
  1. Bluetooth 5 Funktechnik sendet mehr Daten auch ohne Verbindungsaufbau
  2. Smarter Schalter Wenn Github mit dem Lichtschalter klingelt
  3. Tony Fadell Nest-Gründer macht keine Omeletts mehr

  1. Re: Super Video

    mwo (Golem.de) | 18:47

  2. Re: warum der Aufwand?

    User_x | 18:45

  3. Wenn sie schlau sind, machen sie es ähnlich wie...

    wonoscho | 18:45

  4. Re: Mengen an Datenmüll hochladen & Amazon Trollen

    goto10 | 18:42

  5. Re: Bei Glasfaser ist's ja einfach...

    DaChicken | 18:38


  1. 14:22

  2. 13:36

  3. 13:24

  4. 13:13

  5. 12:38

  6. 09:01

  7. 18:21

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel