Barrierefreiheit

FSF gründet GNU-Accessibility-Initiative

Die von der Free Software Foundation gegründete GNU-Accessibility-Initiative hat einen Direktor: Chris Hofstader. Die Initiative soll sich künftig verstärkt um die Förderung von Software für behinderte Menschen kümmern.

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Mit Chris Hofstader erhält die neu gegründete GNU-Accessibility-Initiative auch einen neuen Vorsitzenden. Hofstader und Richard Stallman sind alte Weggefährten, zusammen gründeten sie 1989 die Liga für Programmierfreiheit (League for Programming Freedom). Zwischenzeitlich arbeitete Hofstader als Programmierer proprietärer Software für Behinderte. Er erblindete mit 35 Jahren komplett, nachdem er zuvor schwer sehbehindert gewesen war.

Die GNU-Accessibility-Initiative veröffentlichte nach ihrer Gründung auch ein Manifest. Darin verpflichtet sich die Initiative, die Entwicklung freier Software zu fördern, die behinderten Menschen den Zugang zum Computer ermöglichen soll. Freie Software stelle größere Möglichkeiten zur Verfügung, Programme an die individuellen Bedürfnisse behinderter Menschen anzupassen, so das Manifest.

Freiwillige könnten ebenfalls ihren Beitrag leisten, so Hofstader. Zwar erfordere die Programmierung von Software entsprechende professionelle Kenntnisse, allerdings müsse auch an der Dokumentation gearbeitet werden, Programme müssten getestet werden. Den Vereinten Nationen zufolge sind weltweit etwa 600 Millionen Menschen behindert. Ihnen soll der Zugang zu neuen Technologien erleichtert werden.


Pisa hat gewonnen 12. Mai 2010

Genau. Usability ist, das "jeder" gut damit klarkommt. Accessibility ist, das...

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