United Internet: Große Hoffnungen auf mobiles Internet und Cloud Computing

United Internet

Große Hoffnungen auf mobiles Internet und Cloud Computing

United Internet startet im Sommer 2010 ein mobiles Internetangebot im Netz von Vodafone. Mit der Vermarktung von Datensticks und dem Angebot von Cloud-Applikationen erwartet UI-Chef Ralph Dommermuth Wachstumsmöglichkeiten.

Anzeige

United Internet erwartet Wachstum in den neuen Geschäftsfeldern mobiles Internet und Cloud Computing. "Mit unseren Geschäftsbeziehungen zu Millionen kleiner Firmen und Privatanwendern haben wir gute Chancen, an diesen boomenden Märkten zu partizipieren", sagte Firmenchef Ralph Dommermuth. Mit dem britischen Mobilfunkkonzern Vodafone habe United Internet einen Vertrag unterzeichnet, um dessen Netzwerk als Mobile Virtual Network Operator nutzen zu können. Ab Sommer 2010 werde die Firma aus Montabaur verstärkt auf dem "dynamisch wachsenden Markt des mobilen Internets" aktiv werden. United Internet ist bekannt durch die Marken 1&1, Gmx und Web.de.

Die neue United-Internet-Sparte Applications fasst die Geschäftsbereiche Cloud-Applikationen und das Online-Marketing-Geschäft zusammen. Mobiles Internet und Cloud Computing seien Megatrends, so das Unternehmen.

United Internet, DSL-Vermarkter, Webhoster und Webmailer, hat im ersten Quartal 2010 den Umsatz und den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigern können. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 463 Millionen Euro. Das EBITDA wuchs um 8,1 Prozent von 83,5 Millionen Euro auf 90,3 Millionen Euro und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten. "Wir sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet", sagte Dommermuth. Die Zahl der DSL-Kunden stagnierte im Berichtszeitraum jedoch bei 3,31 Millionen. Bei den DSL-Komplettverträgen konnten 90.000 Kunden hinzugewonnen werden.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Dommermuth das Ziel einer Umsatzsteigerung um 15 Prozent. Die Analysten hatten nur 14 Prozent erwartet. Für die neuen Geschäftsfelder sei mit steigenden Entwicklungs- und Marketingkosten zu rechnen. Das EBITDA soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen.


Laus34 13. Mai 2010

Nun, Recht hat er. Einen eigenen Emailserver bräuchte man.

Kommentieren



Anzeige

  1. Oracle DBAs mit Fokus auf Golden Gate (m/w)
    Reply GmbH & Co. KG, München
  2. Enterprise Architekt IT (m/w)
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Mitarbeiter/-in für Kundendatenmanagement in der Abteilung Marketing Kommunikation
    Daimler AG, Berlin
  4. Systemarchitekt CarSharing Fahrzeugbackend und -prozesse (m/w)
    Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iFixit

    Amazon Fire Phone ist nur schlecht zu reparieren

  2. Entwicklerstudio

    Crytek räumt finanzielle Probleme ein

  3. M-net

    Über 390 Kilometer Glasfaserkabel verlegt

  4. Bioelektronik

    Pilze sind die besten Zellschnittstellen

  5. Deanonymisierung

    Russland bietet 83.000 Euro für Enttarnung von Tor-Nutzern

  6. MyGlass

    Google-Glass-App offiziell in Deutschland verfügbar

  7. Google

    Youtube und der falsche Zeitstempel

  8. Western Digital

    Erste günstige 6-TByte-Festplatten sind verfügbar

  9. Projekt Baseline

    Google misst den menschlichen Körper aus

  10. IMHO

    Share Economy regulieren, nicht verbieten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel