SAP

Neue Technologien durch große Übernahmen

SAP will wieder milliardenschwere Übernahmen tätigen, um neue Softwaretechnologie in den Konzern zu holen. Co-Chef Jim Hagemann Snabe versprach zudem reumütig, die Kundenbeziehungen zu verbessern und das Innovationstempo zu beschleunigen. Das hat der Hersteller von Unternehmenssoftware laut Branchenexperten bitter nötig.

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SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe hat gegenüber der britischen Financial Times große Übernahmen angekündigt. "Übernahmen stehen sicherlich auf unserer Tagesordnung, aber nicht, um Marktanteile zuzukaufen." Wenn SAP Zukäufe tätige, dann um das Unternehmen voranzubringen im Hinblick auf neue Technologien, fügte er hinzu. Auf die Frage, ob es sich dabei um große Übernahmen wie den Zukauf des französischen Softwareunternehmens Business Objects für 4,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 handele, sagte Snabe: "Wir suchen genau nach solchen Möglichkeiten". Business Objects stellt Business-Intelligence-Produkte her.

Die wichtigsten Themen für die neue Doppelspitze von Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe bei SAP seien die Kundenbeziehungen und das Innovationstempo. Eine Preiserhöhung bei den Wartungsgebühren hatte die SAP-Kunden verärgert und musste zurückgenommen werden. Die Mittelstandssoftware Business By Design erscheint im Juli 2010 mit zwei Jahren Verzögerung.

SAP werde durch Aufhebung verschiedener interner Hierarchieebenen und der Gründung kleiner Entwicklerteams beweglicher, sagte Snabe. "Wir glauben, es liegt eine große Chance in der Kombination von Größeneinteilungen und Geschwindigkeit", sagte der Mathematiker.

In den nächsten fünf Jahren werde SAP sogar zum Marktführer für On-Demand-Produkte aufsteigen, hoffe er. Nach inoffiziellen Angaben soll die Entwicklung von Business By Design in den letzten sechs Jahren zwischen 1 und 1,5 Milliarden Euro gekostet haben. Das On-Demand-Produkt hat Funktionen für Finanzmanagement, Kundenbeziehungen, Personalverwaltung, Beschaffung, Projektmanagement und Logistik. Der bevorstehende Start von Business by Design werde nicht den Gewinnmargen des Unternehmens schaden, betonte Snabe. "Wenn wir unser Geschäft mit On-Demand-Software ausbauen können, werden wir weiter unsere Marge erweitern."


cuntholz 12. Mai 2010

Hm, also die Berechtigungsseite vom BO kenne ich nicht. Das BO an sich gefällt mir jedoch...

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