Dünnblech- statt Hightech-Grafik
Für etwas Abwechslung sorgt die Möglichkeit, sich in Tony Starks Labor auszutoben: Er kann im Spielverlauf neue Technologien, Waffen und Gadgets erforschen und in den Kampfanzug einbauen. Auch hier lassen die Menüs aber Benutzerfreundlichkeit vermissen.
Die Technik passt sich der spielerischen Magerkost an: Egal ob Kampf am Boden, Flug durch einen Schacht oder Zerstörungsorgie im Gebäude - immer lassen Detailgrad und Animationen zu wünschen übrig. Auch Grafikfehler finden sich einige, die Kollisionsabfrage ist zudem mangelhaft. Der Frust darüber währt allerdings nicht besonders lange: Mehr als fünf Stunden werden geübte Spieler auf dem mittleren der drei Schwierigkeitsgrade kaum benötigen, um die Kampagne zum Ende zu führen. Zusätzliche Aufgaben - etwa via Koop-Modus - gibt es nicht.
Iron Man 2 ist für Xbox 360, Playstation 3, Wii sowie PSP und DS erhältlich, hat eine USK-Einstufung ab zwölf Jahren erhalten und kostet 40 bis 50 Euro. Die deutsche Version strotzt vor schlechter Sprachausgabe - zumindest auf Xbox 360 und PS3 liefert Sega die gute englische Version in der hierzulande erhältlichen Fassung mit.
Fazit
Besser als der erste Teil, aber immer noch enttäuschend: Auch Iron Man 2 gelingt es nicht, die Atmosphäre und den Humor der Filmvorlage einzufangen. Geboten werden monotone Action, hakelige Bedienung und antiquierte Technik. Ein echter Superheld würde sich so nicht auf die Konsolen wagen! Für höchst zweifelhaften Spaß sorgt die teils unfreiwillig komische Synchronisation.
| Spieletest Iron Man 2: Der Eisenmann als Dünnblechbohrer |







Das Spiel hat mit dem Film außer den selben Veröffentlichungszeitraum nicht viel zu tun...
Erstens heißt es "das" Neo Geo, zweitens sehen Neo Geo-Spiele besser aus.
Könnte was mit den Lizenzkosten zu tun haben.
Die Sync. von Tony dürfte die Stimme von Dr. Kleiner sein. Allerdings war die da...
Das so ein Schrott nur für überteuerte Konsolen Produziert wird und dem PC verschont...
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