Cast Iron Systems

IBM kauft Experten für Cloud-Integration in Firmensoftware

IBM hat Cast Iron Systems gekauft. Die Firma bietet Templates an, die Cloud-Anwendungen mit der Softwarelandschaft des Unternehmens in dessen Rechenzentrum verbinden.

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IBM kauft das Privatunternehmen Cast Iron Systems. Die Firma aus Kalifornien bietet Software, Appliances und Services zur Integration von Cloud-Infrastrukturen in die Firmen-IT.

Die Software von Cast Iron Systems, ehemals bekannt unter dem Namen Ironhide, sorgt für den Informationsaustausch zwischen Anwendungen, die im Rechenzentrum des Unternehmens und bei einem Software-as-a-Service oder Cloud-Computing-Provider laufen. Die Software von Cast Iron Systems bietet Templates, mit denen Cloud-Anwendungen unterschiedlicher Unternehmen, zum Beispiel Salesforce, Amazon, Netsuite und ADP, in Inhouse-Applikationen wie SAP und JD Edwards integriert werden können.

Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hatte Cast Iron 63 Millionen US-Dollar Wagniskapital von Investoren, darunter Artis Capital Management, Invesco Private Capital, Tenaya Capital, Norwest Venture Partners und Sequoia Capital, erhalten. Die Investoren äußerten sich zufrieden zu dem mit IBM erzielten Verkaufspreis.

Zu den bekannten Kunden von Cast Iron Systems gehören die Allianz, Dow Jones, Time Warner, NEC und die Westmont University. Cast Iron wird Teil der IBM Software Group. IBM will Cast Irons Software als eigenständige Produkte weiterführen und Verbindungen mit der XML-Plattform DataPower herstellen. Die rund 75 Mitarbeiter werden von Big Blue übernommen, hieß es weiter.

"IBM geht davon aus, dass der Markt für Cloud Computing von 2008 bis 2012 jährlich um durchschnittlich 28 Prozent von 47 Milliarden auf 126 Milliarden US-Dollar wächst", gab der IT-Konzern bekannt.


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