Abo
  • Services:
Anzeige

ARD löscht große Teile ihres Onlineangebots

Bereits mehr als 100.000 Dokumente gelöscht

Die Sender der ARD haben mittlerweile mehr als 100.000 Dokumente aus ihren Onlineangeboten gelöscht. Die Inhalte von Sportschau.de werden fast halbiert.

Die Löschaktionen der ARD gehen auf die Verbotsliste des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages zurück und erfolgen im Vorgriff auf den Abschluss der Dreistufentests im Sommer 2010: "Seit einem Jahr sind mehr als 100.000 Dokumente aus den ARD-Onlineangeboten genommen worden. Die von einigen Verlegern und ihren Verbänden unterstellte Expansion der ARD im Internet ist daher ein unhaltbarer Vorwurf. Was die Nutzer derzeit erleben, ist das genaue Gegenteil: Beliebte Inhalte der ARD im Internet müssen von uns aus dem Netz genommen werden", erklärt der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust.

Anzeige

Neben der Löschung von Rubriken oder Dokumenten - vorrangig aus dem Servicebereich, die aufgrund der sogenannten Negativliste bereits im letzten Jahr herausgenommen werden mussten - hat nun auch die Löschung vom Inhalten begonnen, die die von der ARD beantragte Verweildauer überschritten haben. So sollen ab Anfang Juni 2010 beispielsweise die unter Sportschau.de verfügbaren Inhalte im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert werden. Auch der NDR habe in den vergangenen Wochen mehr als die Hälfte seines Onlineangebotes gelöscht.

Mit 79 Prozent liegt der Anteil entfernter Inhalte auf den Nachrichten- und Wirtschaftsseiten bei NDR.de besonders hoch, teilt die ARD mit. Der SWR hat unter anderem bereits rund 80 Prozent seiner Rezeptdokumente gelöscht und bis Ende August soll die Hälfte der Dokumente von "Report Mainz" aus dem Angebot entfernt werden.

Die Onlineredaktionen der ARD wollen mit der Löschaktion auf die Folgen der geplanten beschränkten Verweildauer von Onlineinhalten für die öffentlich-rechtlichen Sender hinweisen, über die derzeit im Rahmen des Dreistufentests beraten wird. Dieses Verfahren muss bis zum 31. August 2010 abgeschlossen werden. Bis dahin gelten bei den Verweildauern noch gesetzliche Übergangsfristen.

Bereits vor Beginn der Dreistufentestverfahren hatte die ARD zum 1. Juni 2009 zahlreiche Auflagen und Verbote für die Telemedien-Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umgesetzt und Inhalte aus dem Netz genommen. Zu den 20 Verboten im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag gehört auch eine flächendeckende lokale Berichterstattung. Sendungen über sportliche Großereignisse wie die Bundesliga müssen bereits nach 24 Stunden aus dem Netz genommen werden. Gekaufte Spielfilme und Serien dürfen die Öffentlich-Rechtlichen nicht online stellen.

Die Einschränkung der Onlineaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender geht vor allem auf ein Drängen von Verlegern zurück.


eye home zur Startseite
Sebideluxe 06. Mai 2010

Also die BBC hält ihre Beiträge auch nur für ca. 7 Tage im iPlayer bereit. Und ich glaube...

DerTürke 22. Apr 2010

Abschaffen der GEZ Gebühren für PCs. Sender wissen doch eh nichts damit anzufangen.

Ich ..... 22. Apr 2010

... bin dabei !

Oelfredi 22. Apr 2010

Es lebe der mündige Bürger ! Und das Angebot von Verlegern á la Dschungelcamp, DSDS und...

ex-buchkäufer 22. Apr 2010

Ja, was soll die ARD denn noch damit? Online stellen dürfen sie's nicht mehr, wozu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  3. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen bei Stuttgart
  4. ZF Friedrichshafen AG, Passau


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,99€
  2. 299,90€ (UVP 649,90€)
  3. und bis zu 40 Euro Sofortrabatt erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Musikstreaming

    Soundcloud könnte bald Spotify gehören

  2. Online- oder Handyfahrschein

    Ausweiszwang bei der Bahn

  3. Elektroauto

    Volkswagen ID soll bis zu 600 km elektrisch fahren

  4. Sicherheitsrisiko Baustellenampeln

    Grüne Welle auf Knopfdruck

  5. Altiscale

    SAP kauft US-Startup für 125 Millionen US-Dollar

  6. Stiftung Warentest

    Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

  7. Ausrüster

    Kein 5G-Supermobilfunk ohne Glasfasernetz

  8. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  9. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  10. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
X1D ausprobiert: Die Hasselblad für Einsteiger
X1D ausprobiert
Die Hasselblad für Einsteiger
  1. Modulares Smartphone Lenovo bringt Moto Z mit Moto Z Play nach Deutschland
  2. Hasselblad DJI hebt mit 50-Megapixel-Luftbildkamera ab

Osmo Mobile im Test: Hollywood fürs Smartphone
Osmo Mobile im Test
Hollywood fürs Smartphone
  1. Osmo Mobile DJI präsentiert Gimbal fürs Smartphone
  2. DJI Osmo+ Drohnenkamera am Selfie-Stick
  3. DJI Flugverbotszonen in Drohnensoftware lassen sich ausschalten

Neuer Porträtmodus: Das iPhone 7 Plus entdeckt die Hintergrundunschärfe
Neuer Porträtmodus
Das iPhone 7 Plus entdeckt die Hintergrundunschärfe
  1. Neues iPhone US-Late-Night-Komiker witzeln über Apple
  2. IOS 10.0.2 Apple beseitigt Ausfälle der Lightning-Audio-Kontrollen
  3. Jailbreak 19-Jähriger will iPhone-7-Exploit für sich behalten

  1. Re: dabei war das System super

    DetlevCM | 08:30

  2. CB-Funk 90er Jahre

    joehallenbeck | 08:29

  3. Re: warum?

    NaruHina | 08:28

  4. Re: Darf ein "IT Security Experte" so naiv sein...

    Anonymouse | 08:27

  5. Re: 600km

    Trollversteher | 08:27


  1. 07:45

  2. 07:26

  3. 07:12

  4. 07:00

  5. 19:10

  6. 18:10

  7. 16:36

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel