HP druckt in der dritten Dimension

HP druckt in der dritten Dimension

HP bringt 3D-Drucker auf den Markt

Der Hardwarehersteller Hewlett-Packard (HP) wird zwei 3D-Drucker auf den Markt bringen. Mit den Geräten lassen sich im Rapid-Prototyping-Verfahren Werkstücke aus Kunststoff aufbauen. Beide 3D-Drucker sollen ab Mai 2010 verfügbar sein.

Anzeige

Hewlett-Packard (HP) steigt ins Rapid Prototyping ein: Auf der Hannover Messe hat der Hardwarehersteller zwei 3D-Drucker vorgestellt. Allerdings hat HP die Geräte nicht selbst entwickelt. Sie stammen vom US-Hersteller Stratasys, dem Marktführer auf dem Gebiet der 3D-Drucker. Beide Unternehmen haben ein entsprechendes OEM-Abkommen getroffen.

Unkompliziertes 3D-Drucken

Die Inbetriebnahme sei nicht komplizierter als die eines 2D-Druckers, erklärte Michael Hölz, HPs Business Development Manager für 3D-Drucker. Der Nutzer installiert einen Druckertreiber, an den er eine 3D-Datei schickt. Der Druckertreiber zerlegt das 3D-Modell dann in Schichten, nach denen das Werkstück aufgebaut wird. Die Dauer der Fertigung ist von dessen Größe und Komplexität abhängig. Ein einfaches Teil ist in einer Stunde fertig.

  • Der 3D-Drucker von HP (Foto: HP)
  • Das System: Drucker, Reinigungssystem und die Spulen mit dem Kunststofffaden(Foto: HP)
  • Die Spule wird eingesetzt. (Foto: HP)
  • In dem Reinigungssystem wird Stützmaterial ausgewaschen. (Foto: HP)
  • 3D-Drucker im Einsatz (Foto: wp)
  • Einige mit dem 3D-Drucker gefertigte Teile (Foto: wp)
Der 3D-Drucker von HP (Foto: HP)

Das Druckmaterial ist ein Faden aus dem Kunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS). Der Faden wird bei einer Temperatur von 250 Grad geschmolzen. Ein Druckkopf bewegt sich über einer Arbeitsfläche und baut das Werkstück Schicht für Schicht auf. In dem Druckraum herrscht eine Temperatur von rund 70 Grad. Das ist nötig, damit sich die neu aufgetragene Schicht gut mit den bereits vorhandenen verbindet.

Werden komplexere oder ineinander verwobene Strukturen gedruckt, bedarf es eines Stützmaterials, das die Strukturen während des Aufbaus hält. Das muss anschließend entfernt werden. Dazu wird zu dem Drucker ein Reinigungssystem mitgeliefert, in dem das wasserlösliche Material ausgewaschen wird. Das ausgespülte Material ist umweltfreundlich, so dass das Abwasser nicht aufgefangen werden muss, sondern in den Abfluss geleitet werden kann.

Zwei Modelle

HP steigt mit zwei Modellen in das Geschäft mit den 3D-Druckern ein: dem Designjet 3D, der Modelle in einem Weißton druckt, und dem etwas größeren Designjet Color 3D. Der kann den Kunststoff mit zwei verschiedenen Schichtstärken, 0,254 mm und 0,33 mm, auftragen. Der Designjet 3D beherrscht hingegen nur die Schichtstärke 0,254 mm. Außerdem kann der Designjet Color 3D acht verschiedene Farben drucken. Allerdings kann er die Farben nur nacheinander drucken, jedes Teil für sich ist monochrom.

HP wird die Geräte zunächst in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien auf den Markt bringen. Der einfarbige HP Designjet 3D wird 12.500 Euro kosten, der HP Designjet Color 3D 16.200 Euro (jeweils zuzüglich Umsatzsteuer). Erhältlich sein werden die Geräte ab Mai 2010.


ichbinsmalwieder 25. Jul 2013

Was ist mit NX?

mZ 02. Mai 2010

Mal abgesehen von der Größe (es muss ja in den Drucker passen) und der "Auflösung" (wobei...

nur so 20. Apr 2010

Das glaube ich wohl eher nicht. Konstruktion in CAD macht einen minimalen Anteil bei uns...

Ernsthaft 20. Apr 2010

Nein. Sache ist nämlich die das, zum einen, Kunststoffteile eher lange halten, also wozu...

flippmode 20. Apr 2010

Wir nutzen so ein Teil in der Firma, allerdings vom Original Hersteller. Sind für...

Kommentieren



Anzeige

  1. Professur (m/w) Energy Informatics - Fakultät für Informatik / Kommunikation / Medien
    FH OÖ Studienbetriebs GmbH, Hagenberg (Österreich)
  2. Softwareentwickler/in
    Landeshauptstadt München, München
  3. Teilprojektleiter (m/w) Digitale Innovation
    Media-Saturn-Holding GmbH, Ingolstadt
  4. Prozess- und Projektreferent (m/w) in der Abteilung Vertriebssysteme
    DEKRA SE, Stuttgart

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR HEUTE: 43 Logitech-Produkte im Blitzangebot
  2. TIPP: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Interstellar, Grand Budapest Hotel, Teenage Mutant Ninja Turtles, Django Unchained, Edge of...
  3. TIPP: Fast & Furious 7 - Extended Version (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
    14,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung Gear S2 im Hands on

    Drehbarer Ring schlägt Touchscreen

  2. Mobiles Internet

    Vodafone überbrückt Warten auf DSL-Anschluss mit Surfstick

  3. Alienware X51 R3

    Mini-PC setzt auf interne WaKü und externe Grafikkarten-Box

  4. Cross-Site-Scripting

    Netflix stellt Tool zum Auffinden von Sicherheitslücken vor

  5. Asynchronous Shader

    Nvidias Grafikkarten soll eine wichtige DX12-Funktion fehlen

  6. Huawei G8

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 400 Euro

  7. Pioneer XDP-100R

    Android-basierter Hi-Res-Audio-Player

  8. Verbraucherschützer

    Nicht über neue Hardware bei All-IP-Umstellung informiert

  9. Let's Play

    Machinima muss bezahlte Youtube-Videos kennzeichnen

  10. Not so smart

    Aktuelle Fernseher im Sicherheitscheck



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Autonomes Fahren: Wer hat die besten Karten?
Autonomes Fahren
Wer hat die besten Karten?
  1. Nokia Ozo nimmt 360-Grad-Videos in Echtzeit auf
  2. Nokia Here Daimler will eigene Karten aus Angst vor Hackerattacken
  3. Kartendienst Nokia Here geht für 2,5 Milliarden an deutsche Autobauer

In eigener Sache: Golem pur jetzt auch im Gruppenabo
In eigener Sache
Golem pur jetzt auch im Gruppenabo
  1. In eigener Sache Golem.de-Artikel mit Whatsapp-Kontakten teilen
  2. In eigener Sache Preisvergleich bei Golem.de
  3. In eigener Sache News von Golem.de bei Xing lesen

Ideapad Miix 700 im Hands On: Lenovo baut ein Surface
Ideapad Miix 700 im Hands On
Lenovo baut ein Surface
  1. Smartphones, Tablets und eine Smartwatch Asus' Zen-Armada
  2. Smartwatches Motorola stellt neue Moto 360 und Moto 360 Sport vor
  3. Notebooks mit neuem Intel-Prozessor Mit Skylake kommt meist USB-Typ-C

  1. Re: wer braucht sowas heute noch?

    Der Held vom... | 19:12

  2. Re: VoIP-Umstellung gestaltet sich meist als Drop...

    zu Gast | 19:04

  3. Re: Nvidia wirds schon richten

    Buttermilch | 19:02

  4. Re: Faxproblem wird auch komplett verschwiegen

    Raulsinropa | 18:59

  5. können Sie gleich wieder aufhören, das wird...

    McFly | 18:58


  1. 19:00

  2. 18:14

  3. 18:09

  4. 17:34

  5. 16:42

  6. 16:33

  7. 16:04

  8. 15:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel