Wikileaks: Anonym für offene Informationen

Mitarbeiter müssten vor äußeren Einflüssen geschützt werden

Nur zwei Mitarbeiter des Wikileaks-Projekts treten öffentlich auf, die anderen müssen anonym bleiben, erklärt Daniel Schmitt im Interview mit Golem.de. Sie sollen vor äußeren Einflüssen geschützt werden, zum Beispiel vor Überwachung Dritter.

Anzeige

Über Wikileaks können Informanten anonym geheim gehaltene Informationen an die Öffentlichkeit bringen. Die Brisanz der Informationen erfordert gegenwärtig die Anonymität der an der Veröffentlichung beteiligten Mitarbeiter, sagt Daniel Schmitt, einer von zwei öffentlich auftretenden Mitarbeitern. Grund ist die Bedrohung durch Bestechungsversuche - und die mögliche Überwachung durch Dritte.

Wikileaks in Gefahr

Was klingt wie ein Roman von John le Carre, ist für Wikileaks-Mitarbeiter längst Realität. Ein 2008 auf ihren eigenen Seiten veröffentlichtes Dossier des National Ground Intelligence Center der US-Amerikanischen Armee (NGIC) unterstreicht die Gefahr, die Regierungen oder Konzerne in dem Whistleblower-Projekt sehen. Der amerikanische Geheimdienst hatte Ideen gesammelt, wie das Portal und seine bekannten Mitarbeiter in Misskredit gebracht werden könnten. Das geheimdienstliche Dokument sollte naturgemäß unter Verschluss bleiben, bis es ein sogenannter Whistleblower an Wikileaks weitergab - und damit an die Öffentlichkeit.

Wikileaks hat vor wenigen Tagen ein weiteres brisantes und bislang geheim gehaltenes Video veröffentlicht, das den Angriff auf Zivilisten im Irak durch amerikanische Kampfhubschrauber zeigt - samt zynischer Kommentare der Piloten. Gleichzeitig stellte Wikileaks eine kommentierte Fassung des Videos auf einer weiteren Webseite ins Internet. Die Trennung zwischen der reinen Veröffentlichung von Informationen, der sich Wikileaks verpflichtet hat, und redaktioneller Aufbereitung, verschwamm, was Kritik nach sich zog. Dennoch sieht sich Wikileaks nicht als Konkurrenz zum Journalismus, betonte Schmitt. Er hält die zusätzliche Veröffentlichung der kommentierten Fassung für zumindest "unglücklich".

Komplexe Technik für brisante Informationen 

Der Kaiser! 19. Mai 2010

*http://de.wikipedia.org/wiki/One-Time-Pad

Der Kaiser! 19. Mai 2010

In sich selbst. Wie so vieles. :)

Der Kaiser! 19. Mai 2010

Liessen sich dadurch Zeitungen und Verlage ins Boot holen? Lassen sich darüber Gelder...

A. Nym 04. Mai 2010

Vieler dieser hier stehenden Kommentare scheinen völlig außer Acht zu lassen, dass die...

frankAB 19. Apr 2010

Wieso gestohlen?

Kommentieren


mYNews - News aus der Welt / 17. Apr 2010

Wikileaks kündigt zweites Video aus Afghanistan an



Anzeige
  1. Spezialist (m/w) zur 3D-Visualisierung
    über implements GmbH, Neumarkt
  2. Software-Entwickler/in (Java oder PHP)
    iVentureCapital.com GmbH, Hamburg
  3. Techniker Steuergerätetest Hardware-in-the-Loop (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Mannheim
  4. IT-Specialist Finanzen (Nationale IT) (m/w)
    ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Bernd Schlömer

    Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten

  2. Anstößige Animationen

    Cinemagram-App wieder in Apples App Store

  3. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"

  4. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück!"

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 384 | letzter Beitrag 25.05. 15:32

  2. Kommentare: 220 | letzter Beitrag 25.05. 19:00

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 25.05. 20:19

  5. Kommentare: 125 | letzter Beitrag 00:45 Uhr

Mehr


  1. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  2. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  3. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  4. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  5. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  6. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  7. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  8. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  9. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start

  10. Play Store

    Google startet Bezahlabos in Android-Anwendungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


The Elder Scrolls 5 Skyrim: Update für Kämpfe hoch zu Ross
The Elder Scrolls 5 Skyrim
Update für Kämpfe hoch zu Ross

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

  1. Skyrim unterstützt Kinect Der Drachenschrei ins Mikrofon
  2. The Elder Scrolls 5 Patch 1.5 macht Skyrim schöner
  3. Selbstbau-VR Skyrim mit Videobrille, Headtracker und Kinect

PGP vs. Geheimdienste: "PGP ist weiterhin sicher"
PGP vs. Geheimdienste
"PGP ist weiterhin sicher"

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

  1. Bundesregierung Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
  2. Mobilfunk Achtung, Eltern lesen mit!
  3. Überwachungskameras Aldi-Manager zoomten Kundinnen unter den Rock

Schadsoftware: Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen
Schadsoftware
Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen

14.000 Android-Nutzer weltweit haben sich eine gefälschte Angry-Birds-App heruntergeladen, die beim Öffnen eine 15 Pfund teure Kurznachricht per SMS verschickt. Der Dienstleister, dessen Kontrolle versagte, muss das Geld nun zurückzahlen und 50.000 Pfund Strafe zahlen.

  1. Rovio Angry Birds rasen mit Kimi durch Monaco
  2. Rovio Eine Milliarde Angry Birds
  3. Rovio Entertainment 48 Millionen Euro Gewinn mit Angry Birds

Zum Artikel