Spieletest: Splinter Cell Conviction - der neue Sam Fisher

Ubisoft Montreal verpasst Schleichaction-Reihe frischen Anstrich

Gegner verprügeln, Rache nehmen, unzählige Bleikugeln verschießen und Feinde jagen statt meiden: Im Leben von Sam Fisher hat sich einiges geändert. Die Generalüberholung steht dem Agenten allerdings bestens - so spannend und rasant inszeniert wie in Splinter Cell Conviction war die Serie schon lange nicht mehr.

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Ein Job als Superagent lässt sich nicht so ohne weiteres an den Nagel hängen. Diese Erfahrung muss auch Sam Fisher machen, als er eines Abends in einem Straßencafé in Valetta sitzt, seine Vergangenheit vergessen will - aber kurze Zeit später doch schon wieder durch dunkle Seitenstraßen schleicht und einem Kugelhagel ausweicht. Geändert hat sich trotzdem einiges: Fisher ist nicht mehr im Auftrag der Geheimorganisation Third Echelon unterwegs, sondern führt einen persönlichen Rachefeldzug gegen diejenigen, die seiner Tochter Leid zugefügt haben. Was wie ein ganz persönlicher Trip beginnt, wird bald doch wieder zu einer Angelegenheit von nationaler Bedeutung - ein Kampf gegen Terroristen, die unzählige Menschenleben gefährden, und gleichzeitig ein Vergeltungsschlag gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Splinter Cell Conviction macht den Versuch, den kühlen und effizienten Superagenten Fisher zum privaten Menschen werden zu lassen - mit mehr Gefühlen, aber auch mehr Aggression als je zuvor. Das Spiel erzählt, wie Fisher zu dem wurde, der er ist - und nutzt dafür auch immer wieder Rückblenden. Der Vorteil dieser Erzählweise ist einerseits ein sehr hohes Tempo, das den Spieler von Auftrag zu Auftrag hetzen lässt. Andererseits gibt es den Entwicklern aber auch die Möglichkeit, Fisher innerhalb kurzer Zeit in völlig unterschiedliche Spielsituationen zu versetzen - was für mehr spielerische Abwechslung sorgt als in jedem vorherigen Splinter Cell.

Natürlich hat Fisher das Schleichen nicht verlernt: Per Knopfdruck geht er in die Hocke, versteckt sich hinter Vorsprüngen und Kisten, hechtet lautlos ins nächste Versteck, kraxelt an Wänden, Rohren oder Vorsprüngen entlang oder lässt sich aus der Luft auf einen Gegner fallen. Immer noch ist es ratsam, Lichter auszuschießen und so für Dunkelheit zu sorgen oder Kontrahenten in eine Falle zu locken. Deutlich häufiger macht Fisher nun aber Gebrauch von seinen Schusswaffen: Das Verstecken ist kein Selbstzweck mehr, sondern schützt ihn in brenzligen Momenten, wenn mal wieder gleich eine ganze Horde von Angreifern nach und nach ausgeschaltet werden soll. Situationen, in denen sich der Agent einer Übermacht bewaffneter Gegner erwehren muss, gibt es andauernd - hier gilt es dann, aus der Deckung heraus zu schießen, beständig den Aufenthaltsort zu wechseln, die Angreifer in einen Hinterhalt zu locken und sie nach und nach zu dezimieren.

Heiße Schießereien und heimliches Schleichen 

xianwen 27. Aug 2010

Dem muss ich mich leider anschließen.

1312 03. Jun 2010

Im den vorrangegangenen Splinter Cell Teilen wurde es in der deutschen Version auch...

fred0815 12. Mai 2010

Jetzt sind wieder die bösen Raubkopierer schuld. Die Spieleentwickler schneiden sich doch...

fred0815 12. Mai 2010

Ich habe auch eine x1950 und 2x2.6 GHz CPU und es ruckt heftig. Die Auflösung hat mir das...

fred0815 12. Mai 2010

Selbst auf "realistisch" rennt man in 4-6 Std. durch. Enttäuschend wenn ich an den ersten...

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