Ausprobiert: Dells Business-Notebooks mit 14 und 16 Zoll

Überzeugende Konstruktion, schwacher Wasserschutz

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Gebürstete Rückseite des Displays
Gebürstete Rückseite des Displays
Bei der Vorstellung der Geräte in München konnte Golem.de auch einen kurzen Blick auf die neuen Latitudes werfen. Neben den weniger scharfen Kanten als beim Vorgängermodell fielen dabei besonders die Oberflächen auf. Sie sind laut Dell insbesondere auf der Rückseite des Displays und der Handauflage aus einem neuen Material gefertigt, das auch nach jahrelangem Gebrauch nicht abgegriffen aussehen soll.

Diese drei Farben stehen zur Wahl
Diese drei Farben stehen zur Wahl
Die Deckel sowie die Unterschale sind aus einer Legierung auf der Basis von Magnesium gefertigt. Während der Rest der Notebooks stets schwarz ist, kann der Kunde bei der Rückseite des Displays zwischen Grau, Blau oder Rot wählen. Der Look erinnert dabei an gebürstetes Aluminium. Beobachtet man einen Latitude-Anwender bei der Arbeit - also mit Blick auf den Deckel -, fällt das Gerät vor allem in Rot und Blau kaum als Business-Notebook auf.

  • Gebürstete Rückseite des Displays
  • Diese drei Farben stehen zur Wahl.
  • Latitude E6410 (14 Zoll) auf E6510 (15 Zoll)
  • Funktionen von Latitude On
  • Zwei verschiedene Portreplikatoren stehen zur Wahl.
  • Tastatur des E6510 im Detail
  • Starke Einfassung des Displays am E6410 ATG
  • Das E6410 ATG ohne Gummiabdeckung
  • E6410 in Blau
  • Abgeblendet ist zu sehen, wie weit der 9-Zellen-Akku übersteht.
  • E6510 in Blau
  • E6510 in Rot
  • E6510 in Schwarz, das Display spiegelt hier nur im Fotostudio von Dell.
  • Größenvergleich E6410 (oben) und E6510
Tastatur des E6510 im Detail

Die Tastatur verfügt über eine sehr präzise Führung der Tasten und einen nicht allzu harten Anschlag und kann per Tastendruck beleuchtet werden. Das Touchpad beherrscht einfache Multitouch-Gesten zum Scrollen, Vergrößern und Drehen des Bildschirminhalts. Als weiteren Mausersatz gibt es noch einen Stick, der Dell-typisch nicht weit aus der Tastatur ragt, aber dennoch recht präzise arbeitet.

Zwei verschiedene Portreplikatoren
Zwei verschiedene Portreplikatoren
Die Lautsprecher, die neben der Tastatur sitzen, ließen sich noch nicht angemessen ausprobieren. Laut Dell sollen sie aber deutlich besser klingen als bei früheren Arbeitsgeräten, da sie auf ein größeres Gehäusevolumen arbeiten können. Nicht nur für Servicetechniker, sondern auch für bastelfreudige Privatanwender sehr angenehm: Das Bodenblech des Notebooks lässt sich mit einer einzelnen Schraube lösen. Danach liegen alle Komponenten von CPU (mit Kühlung) über Festplatte, RAM und Steckplätze frei.

Auf den ersten Blick recht simpel gestrickt ist der Schutz vor Staub und Wasser für die Schnittstellen beim E6410 ATG, er besteht nämlich aus einer Gummiummantelung am Heck des Notebooks. Diese lässt sich komplett abnehmen, für jeden Port gibt es aber auch eine eigene kleine Klappe. Aufgeklappt ist das als "semi ruggedized" geführte Notebook nicht vor Wasser geschützt, Dell zufolge soll eine Wanne unter der Tastatur aber einige Milliliter Flüssigkeit auffangen können. Diese besitzt aber keinen Ablauf.

Funktionen von Latitude On
Funktionen von Latitude On
Oben rechts neben dem Einschalter sitzt eine Taste mit einem Symbol, das für Dells Schnellstart-Linux "Latitude ON" steht. Das konnte Dell zwar noch nicht vorführen, die Idee klingt aber verlockend: Eine Anwendung unter Windows packt die Daten von Outlook - und bisher nur von Outlook - wie Mails und Kalendereinträge im normalen Gebrauch in die Linux-Partition. Auch wenn das Notebook heruntergefahren ist, soll das Linux nach 15 bis 25 Sekunden einsatzbereit sein.

Zwar wachen viele Notebooks aus dem Ruhezustand (Suspend-to-Disc, ACPI S5) fast ebenso schnell auf, Dell erklärte jedoch, das sei insbesondere bei Unternehmensnotebooks nicht der Fall: Diese Geräte sind durch Sicherheitssoftware, VPN-Clients und firmenspezifische Anwendungen, die immer laufen müssen, so vollgestopft, dass sie auch aus dem Ruhezustand sehr langsam wieder einsatzbereit werden. Reicht der Zugriff auf die synchronisierten Daten allein nicht, so kann das Dell-Linux in einem weiteren Modus auch Internetverbindungen herstellen, und zwar über alle vorhandenen Schnittstellen.

Ob das klappt, muss der Kunde aber schon bei der Bestellung festlegen, denn es gibt zwei verschiedene Module dafür: "Latitude ON" beherrscht nur die Synchronisation, "Latitude ON - Reader" auch den Internetzugriff. Die kleinere Version kann auch aus einem eigenen Schlafmodus, vergleichbar dem Standby von ACPI S3, schnell genutzt werden. Dell gibt hier Startzeiten von zwei bis drei Sekunden an, auch ein 6-Zellen-Akku soll dabei mehrere Tage durchhalten. Wie lange das für den Modus "Energie sparen" von Windows gilt (ACPI S3), hat Dell noch nicht verraten.

Die Standardmodelle der Serie Latitude E können schon bestellt werden, die kleinste Version des E6510 mit Core i5-520M, 2 GByte RAM, 160-GByte-Festplatte und DVD-Brenner kostet 879 Euro ohne Mehrwertsteuer und Versand. Das E6410 ist ab 849 Euro zu haben, dann mit Core i7-620M und sonst gleicher Bestückung. Noch keinen Preis gibt es für das E6410 ATG. Es ist noch nicht verfügbar, laut Dell soll es Ende April 2010 auf den Markt kommen.

 Mit externem Akku 20 Stunden Laufzeit

Mehrzeilig 21. Aug 2010

Jetzt habe ich trotz Windows Bar, Menu-Leiste, Ribbons, Tool-Bars usw. endlich wieder...

StudioUser 13. Apr 2010

Ich hab zwar "nur" ein Dell Studio 15 aber das ist von der Verarbeitung absolut spitze...

honululu-lover 12. Apr 2010

Welche meinst Du? Ich find das Layout an meinem E6400 hervorragend bis vorbildlich.

wuffel 12. Apr 2010

Auf der Dell-Seite steht dazu folgendes: "Um eine längere Akkulaufzeit zu erzielen...

Johnny Cache 12. Apr 2010

Nein, FN ist auch heute noch dort wo es hingehört, aber leider läßt die...

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