Huawei verdoppelt Gewinn auf 2 Milliarden Euro
Huawei-Chef Ren Zhengfei

Huawei verdoppelt Gewinn auf 2 Milliarden Euro

Ausblick des Telekommunikationsausrüsters für 2010 ist optimistisch

Der Telekomnetzwerkausrüster Huawei hat seinen Gewinn 2009 trotz Wirtschaftskrise mehr als verdoppeln können. Die Nummer 2 auf dem Weltmarkt erwirtschaftete 2 Milliarden Euro und gab einen positiven Ausblick.

Anzeige

Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei Technologies hat seinen Jahresgewinn auf 18,3 Milliarden Yuan (1,99 Milliarden Euro) mehr als verdoppelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 7,85 Milliarden Yuan (854 Millionen Euro) verbucht. Der Umsatz wuchs um 19 Prozent auf 149,06 Milliarden Yuan (16,21 Milliarden Euro). Im Vorjahr betrug das Umsatzwachstum noch 33,5 Prozent. Hier habe sich die Weltwirtschaftskrise belastend ausgewirkt, erklärte Huawei. Das Privatunternehmen mit Sitz in Shenzhen hat seinen Jahresgeschäftsbericht nach eigenen Angaben von KPMG prüfen lassen.

Im Jahr 2009 hielt Huawei laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner einen Anteil von 14,2 Prozent am Weltmarkt. Marktführer ist der schwedische Konkurrent Ericsson, Huawei ist die Nummer 2. Ericsson erzielte 2009 einen Gewinn von 4,1 Milliarden schwedischen Kronen (422 Millionen Euro) und einen Umsatz von 206,5 Milliarden Kronen (21,2 Milliarden Euro).

Huawei erwartet auch 2010 eine positive Geschäftsentwicklung und einen Umsatzanstieg von 20 Prozent. "Angetrieben durch die Entwicklung von Breitband im Jahr 2010, insbesondere durch die Fortschritte bei mobilem Breitband, wird Huawei weiterhin eine starke und stetige Dynamik in allen unseren wichtigsten Geschäftsfeldern aufrechterhalten", sagte Huawei-Chef Ren Zhengfei.

2009 gelang es Huawei, mit der norwegischen Telenor einen Kunden für den LTE-Netzaufbau in einem Nachbarland Ericssons zu gewinnen. Telenor wählte Huawei und die Cisco-Tochter Starent Networks aus den USA als Partner, um das von Ericsson und Nokia Siemens Networks aufgebaute Mobilfunknetz auszutauschen und zu erneuern. "Dies ist das größte Upgrade des Mobilfunknetzes in Norwegen, das wir je durchgeführt haben", sagte Ragnar Kaarhus, der Chef von Telenor Norwegen.

Am 30. März 2010 konnte Ericsson seinerseits einen milliardenschweren Auftrag im Heimatmarkt von Huawei landen: Die Mobilfunkbetreiber China Mobile und China Unicom haben bei Ericsson Bestellungen mit einem Volumen von 1,8 Milliarden US-Dollar aufgegeben.


slyght 31. Mär 2010

Die Krise trifft die großen Konzerne genauso. Wenn man von den Banken keine oder nur...

Ironiekeule 31. Mär 2010

Kauf doch HSDPA netz von Siemens.

Politkenner 31. Mär 2010

Auszüge: "Der Chef und Gründer von Huawei ist Ren Zhengfei, ein ehemaliger Offizier der...

Kommentieren



Anzeige

  1. Service- und Systembetreuer (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt
  2. Entwickler (m/w) Controllingsysteme / SAP
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  3. Senior Software Entwickler (m/w)
    1eEurope Deutschland GmbH, Holzgerlingen
  4. Leiter(in) Stabsstelle Architekturmanagement
    Toll Collect GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pavlok

    Gewollte Stromschläge vom Fitness-Wearable

  2. Apple

    iOS hat noch immer WLAN-Probleme

  3. Samsung

    Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher

  4. News-Aggregator

    Reddit plant eigene Kryptowährung

  5. Sway

    Microsoft stellt neues Präsentations-Tool vor

  6. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  7. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  8. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  9. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  10. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel