Pac-Man gegen Todesstern

Witziges Nasa-Foto vom Saturnmond Mimas

Ein Nasa-Wärmebild von Saturns Eismond sorgt schon vor dem 1. April für Erheiterung. Es erinnert frappierend an die Videospielikone Pac-Man, die offenbar gerade einen Todesstern aus Krieg der Sterne zerbeißen will.

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Den Vergleich mit Pac-Man und dem Todesstern haben die Nasa-Wissenschaftler selbst aufgestellt. Das Wärmefoto des Saturnmondes Mimas wurde am 13. Februar 2010 von der Raumsonde Cassini geschossen und zeigt ungewöhnlich heiße Regionen, deren Form am einfachsten mit Pac-Man verglichen werden kann. Durch den rechts zu sehende Herschel-Krater erinnert der Mond hingegen an den Todesstern aus Star Wars.

"Normalerweise stehen andere Monde im Rampenlicht, aber es sieht so aus, als ob Mimas noch bizarrer ist als wir es erwarteten", so Linda Spilker, Wissenschaftlerin vom Cassini-Project beim Jet Propulsion Laboratory der Nasa.

Mimas habe damit einige neue Fragen aufgeworfen. Eigentlich gingen die Forscher davon aus, dass es nur geringe Abweichungen bei den Temperaturen gibt. Doch stattdessen gibt es in den Morgenstunden in der Pac-Man-Zone 92 Kelvin, umgerechnet -181,15 Grad Celsius, und im restlichen Gebiet 77 Kelvin, umgerechnet -196,15 Grad Celsius.

Die scharf abgegrenzte Form ist es auch, die die Wissenschaftler verwundert. Bei der Nasa wird nun vermutet, dass die gemessene Wärmeverteilung an einer unterschiedlichen Beschaffenheit des Eises liegt - vergleichbar mit den Unterschieden von Alt- und Neu- sowie Pulverschnee. Dichteres Eis reflektiert die Sonne stärker, während poröseres oder pulvrigeres Eis die Mondoberfläche erwärmen könnte.

Es ist möglich, dass der Einschlag, durch den der Herschel-Krater entstand, dazu führte, dass ein Teil des Eises geschmolzen ist, Wasser über den Mond verteilt hat - und dieses dann blitzartig gefror. Ganz schlüssig sei das jedoch auch nicht, da das Eis durch Meteoriten und anderen Weltraumschrott längst hätte pulverisiert werden müssen.

In der Mitte des Herschel-Kraters gibt es eine Abweichung, hier ist die Temperatur mit 84 Kelvin und -189,15 Grad Celsius wieder etwas höher. Die Forscher sind nicht verwundert - die etwa 5 km hohen Kraterwände könnten Wärme speichern. Dass die Krater auf Mimos Hell-Dunkel-Muster aufweisen, könnte an dunkleren Partikeln liegen, die durch die Gravitation nach unten gezogen werden und dadurch bis dato unberührtes Eis freilegen.

Ein Aprilscherz der Nasa ist wohl nicht zu befürchten, denn die entsprechende Meldung der US-Weltraumbehörde ist auf den 29. März 2010 datiert. Sie trägt den Titel 1980s Video Icon Glows on Saturn Moon.


Irek 09. Mai 2010

Natürlich ist Mimas nicht der einzige Beispiel wie die Raumoszillationen die Temperatur...

Bassa 01. Apr 2010

Dem Planeten wird das runde Dings relativ egal gewesen sein, es sei denn, er hatte...

D 01. Apr 2010

Das ist der Beweis für Intelligenz auf der Erde!

bralla 31. Mär 2010

yeah Wärmeleitungsgleichung - tu es http://de.wikipedia.org/wiki...

nepumuk 31. Mär 2010

"Indiana Jones and the Mushroom Experience" lustige Seite

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