Ericsson landet Milliardenverträge in China
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Ericsson landet Milliardenverträge in China

Verkauft Mobilfunktechnik für 1,8 Milliarden Dollar an die Marktführer

Ericsson vermeldet zwei Verträge mit den Mobilfunkbetreibern China Mobile und China Unicom, die ein Volumen von fast 2 Milliarden US-Dollar haben. Damit wurde der chinesische Ausrüster Huawei ein weiteres Mal von den Schweden auf seinem Heimatmarkt geschlagen.

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Die Mobilfunkbetreiber China Mobile und China Unicom haben bei Ericsson Bestellungen mit einem Volumen von 1,8 Milliarden US-Dollar aufgegeben. Der schwedische Ausrüster wird China Mobile ein Funkzugangsnetz liefern, was die Basisstation RBS 6000 einschließt. Zudem verkaufte der Weltmarktführer Soft-Switching-Technologie an China Mobile, die die Kapazität des Netzes erhöhen und es zu einem IP-Netz weiterentwickeln soll. Der Rahmenvertrag habe einen Wert von 1 Milliarde US-Dollar und werde im Jahre 2010 ausgeführt.

China Unicom, dem zweitgrößten Mobilfunkbetreiber des Landes, wird Ericsson HSPA+-Technologie liefern. Zusätzlich verkauft Ericsson Ausrüstung in den Bereichen IP und die Glasfaserprodukte GPON und 40G WDM. China Unicom wird auch sein Framework IP Multimedia Subsystem (IMS) weiter ausbauen. Der Rahmenvertrag mit China Unicom beläuft sich auf 800 Millionen US-Dollar und wird ebenfalls im Jahr 2010 ausgeführt. China Unicom hatte in der letzten Woche angekündigt, seine jährlichen Ausgaben in diesem Jahr zu kürzen. Statt 112,47 Milliarden Yuan (12,24 Milliarden Euro) im Jahr 2009 würden nur noch 73,5 Milliarden Yuan (8 Milliarden Euro) ausgegeben.

Ericsson hatte in den letzten Jahren schon einmal Vereinbarungen mit einem ähnlichen Volumen mit den beiden chinesischen Netzbetreibern geschlossen. Aktuell konnten sich die Schweden damit ein weiteres Mal auf dessen Heimatmarkt gegen seinen Hauptkonkurrenten Huawei durchsetzen. Für Ericsson war China im Jahr 2009 gemessen am Umsatz der zweitgrößte Landesmarkt: Ericsson setzte dort 18,5 Milliarden Schwedische Kronen (1,89 Milliarden Euro) um, was 9 Prozent des Umsatzes des Konzerns entspricht.


rechtschreibgegner 30. Mär 2010

schland und axe...jaja...

gucky 30. Mär 2010

Genau - weil dann die Mobilfunkanbieter ganz dick im Zuliefergeschäft einsteigen werden...

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