Offiziell: Xbox 360 unterstützt bald USB-Datenträger

Ersatz für die Memory Unit - und auf 16 GByte beschränkt

Ab 6. April 2010 wird die Xbox 360 USB-Sticks als Alternative zu Microsofts proprietären Speicherkarten nutzen können. Den Einsatz von USB-Festplatten macht Microsoft durch Beschränkung der maximalen Speichergröße unattraktiv.

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Dass die USB-Unterstützung für die Xbox 360 kommt, hatte die Kotaku-Redaktion bereits vor einigen Tagen aus einer zugespielten Anleitung erfahren. Nun hat Microsofts Xbox-Live-Chef Larry "Major Nelson" Hyrb sie offiziell in seinem Blog angekündigt: Am 6. April 2010 soll die dafür nötige neue Xbox-360-Firmware zum Download angeboten werden. Dann können USB-Sticks dazu genutzt werden, bis zu 16 GByte an Nutzerprofilen, Spielständen, Demos, kleineren Xbox-Live-Arcade-Titeln und weiteren Daten zu speichern.

Die Nutzer müssen die USB-Flashspeicher im Datenträgermenü der Xbox 360 zuvor konfigurieren und auf ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit überprüfen lassen. Es lässt sich einstellen, wie viel vom Speicher des USB-Sticks genutzt werden soll - die Systemsoftware der Konsole lässt aber nicht mehr als 16 GByte zu. 512 MByte davon sind als Systembereich belegt. Etwaiger restlicher Speicher auf dem USB-Datenträger bleibt für den PC oder Mac nutzbar.

Für Festplatten weniger geeignet

Als Mindestgröße für USB-Datenträger werden 1 GByte angegeben. USB-Festplatten könnten laut Hyrb ebenfalls funktionieren, er empfiehlt jedoch aus Geschwindigkeitsgründen den Einsatz von USB-Sticks. Mehr als zwei davon - und damit insgesamt 32 GByte USB-Speicher - unterstützt die Xbox 360 nicht, obwohl die Spielekonsole drei USB-2.0-Schnittstellen aufweist.

Microsoft wird selbst auch einen offiziellen Xbox-360-USB-Stick auf den Markt bringen, der bereits vorformatiert ist. Das lässt auch darauf schließen, dass die Tage der im Vergleich zu USB-Sticks deutlich teureren "Memory Unit" gezählt sind, zumal es diese proprietäre Speicherkarte von Microsoft selbst nur mit Kapazitäten von 256 oder 512 MByte Speicher gibt. Mit einem mehrere GByte fassenden USB-Stick würde die ohne Festplatten gelieferte Xbox 360 Arcade aufgewertet.

Details und ein Preis zu Microsofts Xbox-360-USB-Stick werden laut Hyrb erst später bekanntgegeben. Wenn USB-Sticks oder die bisher angebotenen 120-GByte-Festplatten für Microsofts Spielekonsole nicht reichen, dann kann seit kurzem zu einer 250-GByte-Festplatte für die Xbox 360 gegriffen werden.

Nachtrag vom 29. März 2010, um 13:55 Uhr:
Nachdem es immer wieder mal Berichte über gestohlene oder gehackte Xbox-Live-Accounts gab, hat es kürzlich auch den Xbox-Live-Chef selbst getroffen. Er bestätigte gegenüber Kotaku aber, dass er mit Hilfe des Supports wieder volle Kontrolle über seinen Account bekommen habe. Derzeit sehe es so aus, als ob der Angriff direkt gegen Hyrb gerichtet gewesen sei.


toco 07. Apr 2010

suche mal im inet nach dem jtag hack! ;)

diesdas 31. Mär 2010

Naja 250GB ist deutlich weniger als 293GB. Sieht eher aus wie ne "Extrawurst".

stimmtschon 30. Mär 2010

dochdoch, das stimmt schon: wenn der eine voll ist, hängt man den nächsten dran (um z.b...

Kabelsalat 30. Mär 2010

Naja gut getrollt ist halb gewonnen.

Kabelsalat 30. Mär 2010

Hmm, mein USB Stick ist eine Interne Festplatte mit IDE->USB Adapter. Die hat mehr als 32...

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