OpenAddresses.org sammelt freie geocodierte Adressdaten

Projekt sieht sich als Ergänzung zu OpenStreetMap

Das Projekt OpenAddresses sammelt geocodierte Adressdaten und stellt sie unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Die Zuordnung von Geodaten zu herkömmlichen Adressangaben soll im großen Maßstab möglich werden, ohne dass die Daten teuer eingekauft werden müssen.

Anzeige

OpenAddresses entstand 2007 am Institut Vermessung und Geoinformation der Fachhochschule Nordwestschweiz, wo damals hauptsächlich Adressdaten der Schweiz erhoben wurden. Seit 2009 verfolgt das Projekt die Erhebung von Adressdaten weltweit und hat mittlerweile rund 5 Millionen Adressdaten gesammelt.

Unter OpenAddresses.org steht ein Webinterface zur Verfügung, über das jeder geocodierte Adressdaten auf einfache Weise einpflegen kann.

Vereinfacht gesagt lässt sich anhand der Daten herausfinden, wo sich die Bahnhofstrasse 10 befindet oder welche Straße und Hausnummer einem aktuellen Standort zuzuordnen ist. Solche geocodierten Adressdaten können somit genutzt werden, um bei Routinganwendungen die gesuchten Zieladressen zu finden. Unternehmen können damit ihre Kunden im räumlichen Kontext visualisieren und gegebenenfalls auch analysieren. Auch für Geomarketinganwendungen wie Standortanalysen und Planungsaufgaben werden solche Daten benötigt.

OpenAddresses will eine kostenlose und vor allem freie Alternative zu den bislang kostenpflichtigen Beständen an geocodierten Adressdaten schaffen. Die Daten können unter der Lizenz Creative Commons Attribution 3.0 unter Angabe der Quelle frei genutzt werden.

Dabei sieht sich OpenAddresses als komplementäres Angebot zu OpenStreetMap nicht als Konkurrenz: Beide Projekte basieren auf dem gleichen Grundsatz, dass räumliche Daten über das Engagement von Freiwilligen erhoben werden. Während sich OpenAddresses.org ausschließlich auf die Erhebung von geocodierten Adressdaten fokussiert, können bei OpenStreetMap auch andere räumliche Objekte wie Straßen, Flüsse oder Parks erhoben werden. Beide Projekte gleichen ihren Datenbestand regelmäßig ab.


JTL 30. Mär 2010

Genau dafür bauen wir gerade diverse Web-Services (und neue Funktionen für den...

JTL 30. Mär 2010

Keine Ahnung, so bekomme ich die Daten. Allerdings geht es auch nicht um Anschriften...

iAgenteProvokante 30. Mär 2010

Wie wäre es mit Penislänge eintragen? Dann könnte man ja was denn? :)

EDK 29. Mär 2010

Oh Gott.

mastahacka 29. Mär 2010

Das ergibt irgendwie keinen Sinn. Außerdem sollten die Daten, dann auch in einem...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemadministrator/in
    Studentenwerk im Saarland e.V., Saarbrücken
  2. Softwareentwickler (m/w) .NET/C#
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  3. Senior Entwickler / Consultant SAP BI (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  4. Application Manager Customer Relations & Pricing (m/w)
    zooplus AG, Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Qubes OS angeschaut

    Abschottung bringt mehr Sicherheit

  2. Die Verwandlung

    Ein Roboter spielt Gregor Samsa

  3. VDSL2-Nachfolgestandard

    Deutsche Telekom testet G.fast weiter

  4. Selfie-Smartphone

    Nokia Lumia 730 in Deutschland erhältlich

  5. Passport

    Lenovo soll erneut vor Blackberry-Übernahme stehen

  6. Benchmark

    PCMark für Android misst auch Akkulaufzeit

  7. KDE Plasma

    KWin-Wayland wird Libinput und Logind verwenden

  8. iPhone und iPad

    Apple fordert 64-Bit-Unterstützung für alle iOS-Apps

  9. Microsoft

    Neue Fensteranimationen für Windows 10

  10. Oneplus

    One-Smartphone nur eine Stunde lang vorbestellbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel