Test: Geforce GTX 480 - Nvidias schwerste Geburt

Fermi-Architektur - Grafikkarte oder Supercomputer?

Anzeige

Nvidia gibt die Größe des Fermi-Dies nicht offiziell an - aber die Zahl der Transistoren, die bei über 3 Milliarden liegen soll. Daraus ergibt sich eine Die-Größe von rund 500 Quadratmillimetern. Die ersten GT200 lagen bei offiziell 576 Quadratmillimetern, AMDs "Cypress"-GPU der Radeon 5870 liegt bei 334 Quadratmillimetern und 2,15 Milliarden Transistoren, ebenfalls im 40-Nanometer-Prozess.

Dass sich Nvidia für ein so großes Die mit den daraus resultierenden Problemen bei der Herstellung entschieden hat, liegt auch daran, dass Fermi nicht nur für Grafikkarten, sondern auch GPGPU-Anwendungen dienen soll. Schon zur Ankündigung von Fermi hatte Golem.de die Architektur beschrieben, Mitte Januar 2010 verriet Nvidia dann weitere Details.

In der Zusammenfassung ist Fermi ein sehr flexibles Design mit zahlreichen Zwischenspeichern. Die bei Grafikkarten meistbeachteten, früher "Shader-Einheiten" genannten Rechenwerke sind kleine Gleitkommaprozessoren, die nicht mit vollwertigen CPUs vergleichbar sind. 512 gibt es bei einem voll ausgebauten Fermi.

  • AMD vs. Nvidia - jetzt mit DirectX-11
  • 4xAF, 8xAF
  • 4xAF, 8xAF
  • 4xAF, 8xAF
  • 3DMark Vantage "Extreme"
  • 3DMark Vantage "Performance"
  • 1.920 x 1.200, 4xAF, 8xAF
  • 1.920 x 1.200, 4xAF, 8xAF
  • 4xAF, 8xAF
  • 1.920 x 1.200, 4xAF, 0xAF
  • 1.920 x 1.200, 4xAF, 0xAF
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • 1.920 x 1.200, 4xAF, 8xAF
  • 3DMark Vantage
  • Die erste Folie der europäischen Vorstellung der GTX 480
  • Fermi-Die und Auswirkungen
  • Nvidias Benchmarks
  • Nvidias Benchmarks
  • Blockdiagramm des Fermi
  • GTX 480 SM Architektur
  • GTX 480 Physx Leistung
  • Daten der GTX 480
  • Daten der GTX 470
  • Nvidias Benchmarks
  • GTX 480 und GTX 285
  • Nvidias Preisempfehlung für die GTX 480
  • Nvidias Preisempfehlung für die GTX 470
  • Der neue King of the Hill?
  • AMD verkleidet die Rückseite.
  • Offene Heatpipes und interner Luftauslass
  • Etwas kürzer als die 5870
  • Der neue King of the Hill?
  • Stromzufuhr für 250 Watt oder mehr
  • 23 Minuten AVCHD nach WMV 720p
  • Nvidias Tests zur Rechenleistung pro Watt
  • Ein Zusatzlüfter reduziert den Lärm erheblich.
  • Das Die des Fermi
  • Die GTX 470 mit voll gekapseltem Kühler
Blockdiagramm des Fermi

Um CPU-ähnliche Aufgaben übernehmen zu können, müssen diese Minikerne zusammenarbeiten. 32 der CUDA-Cores bilden einen "Streaming Multiprocessor" (SM), von denen es dann 16 gibt. Jeder SM besitzt vier Texturierungseinheiten und laut Nvidia eine Tessellation-Engine. Unbestätigten Angaben zufolge sind aber auch diese Tessellatoren aus einer unbekannten Anzahl von CUDA-Kernen geformt.

Jede der 16 SMs besitzt einen 64 KByte großen Cache, der dem L1-Cache einer CPU ähnelt. Der L2-Cache, den sich alle SMs teilen müssen, ist 768 KByte groß und in der Mitte des Dies angeordnet. Somit ergeben sich insgesamt 1.792 KByte Cache - sehr viel für eine GPU. Speicherbandbreite war bei der Entwicklung auch bei der Kommunikation mit dem Grafikspeicher ein wichtiges Kriterium: Während AMD bei der Serie Radeon 5800 auf 256 Datenleitungen setzt, ist der Speicherbus bei Fermi insgesamt 384 Bit breit, verteilt auf sechs Speichercontroller. Mit schnellerem Speicher wird auch Antialiasing einfacher, es lässt sich nun auf bis zu 32x einstellen, was wir in diesem Test aber nicht berücksichtigt haben.

Einzelner SM und Funktionen
Einzelner SM und Funktionen
Das gesamte Design erscheint damit als vielfältig konfigurierbarer Prozessor, der nicht primär auf Grafik ausgelegt ist. Gerüchten zufolge soll für die nächste Geforce-Generation auch ein anderes Konzept vorgesehen gewesen sein, und der nur für Rechenanwendungen entwickelte Fermi wurde kurzfristig zum Grafikprozessor umdeklariert.

Wo sich die bei der GPU GF100 fehlenden 32 Rechenwerke des Fermi verstecken, hat Nvidia im Übrigen nicht erklärt.

 480 statt 512 RechenwerkeKonstruktion mit offenen Heatpipes 

Besserwisser01 15. Okt 2010

früher waren es Pferdestärken vor der Kutsche dann PS bei den Autos heute sinds FPS bei...

Satan 01. Jun 2010

Für meine GeForce 9800GT Green wird ein 400W-Netzteil gefordert - meins kann zwar nur...

debris 14. Mai 2010

Die Oberfläche eines zu Staub zerbröselnden Objekts ist sicher noch deutlich größer. Ich...

Tristan23 31. Mär 2010

Die Fermi meinte ich auch nicht mit "Gammelfleisch". Das ist durchaus ein neues Design...

spanther 31. Mär 2010

War das nicht in Zeiten, wo ATI noch unabhängig war? ATI ist doch jetzt AMD und AMD hat...

Kommentieren


sOLARiZ.de | Technik & Gaming Blog / 27. Mär 2010

Fermi – Hinter den Erwartungen ?



Anzeige

  1. SharePoint Inhouse Consultant (m/w)
    BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. (Junior) Consultant (m/w) Big Data / Business Intelligence / Data Warehouse
    saracus consulting GmbH, Münster und Baden-Dättwil (Schweiz)
  3. Systemadministrator/-in Lokale Netzwerke und LAN-Design
    Dataport, Hamburg
  4. Technischer Leiter (m/w)
    wenglor sensoric gmbh, Tettnang

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Air Food One

    Post liefert online bestelltes Lufthansa-Essen nach Hause

  2. Threshold

    Microsoft China scherzt über Startmenü in Windows 9

  3. Lieferdrohnen

    Nasa entwickelt Leitsystem für Flugroboter

  4. Radeon R9 285

    Die schnellste Grafikkarte mit nur zwei 6-Pol-Anschlüssen

  5. Bitcoin

    Charles Shrem will sich schuldig bekennen

  6. Mozilla

    Firefox 32 verbessert Werkzeuge und Leistung

  7. Shiro Games

    Evoland 2 soll Hommage an Rollenspiel-Genre werden

  8. Gegen Vectoring

    Tele Columbus erhöht auf 150 MBit/s

  9. Libdrm

    Mesa bekommt erste Android-Unterstützung

  10. Die Sims 4

    Erster Patch macht Zäune zu Zäunen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

    •  / 
    Zum Artikel